Elisabeth Herrmann : Die Mühle

Sieben Jugendliche in einem perfiden Psychospiel.

„THE COURT“ – das waren die Coolen. Die Unerreichbaren, die Helden von Lanas Schulzeit. Wieso kommt ausgerechnet Lana an eine Einladung zu einem Kurztrip mit der Überflieger-Clique? Die Kings und Queens der coolen Clique sind zwar wenig begeistert, als Lana statt ihres siebten Mitglieds bei ihrem Treffen auftaucht. Aber dann überschlagen sich die Ereignisse. Der Trip führt die Clique in eine alte Mühle, umgeben von Wildnis. Alles hier scheint für sie vorbereitet zu sein. Nur wer hat eigentlich die Einladungen verschickt? Wer begrüßt sie mit schriftlichen Botschaften, hat seltsame Spiele für sie organisiert? Als der erste der Freunde verschwindet, bricht Panik in der Gruppe aus …

„Die Mühle“ war mein erstes Buch von Elisabeth Herrmann, dementsprechend gespannnt war ich also. Die Geschichte wird aus der Sicht der Außenseiterin Lana erzählt, die mehr oder weniger zufällig in dieses Abenteuer hineinstolpert.

Man ist als Leser gleich mitten in der Geschichte drin, die von Seite zu Seite spannender und unheimlicher wird. Was hat es mit der anonymen Einladung auf sich und wer von den Freunden spielt nicht mit offenen Karten?

Von Kapitel zu Kapitel steigert sich die Spannung und man fiebert als Leser regelrecht der Auflösung entgegen.

Gut gefallen haben mir die Beschreibungen vom Kaiserwald und dem steinernen Hochzeitszug. Wenn ihr mal nach dem Hans-Heiling-Felsen googelt, seht ihr auch die berüchtigte Hängebrücke.

Doch je näher die Geschichte ihrem Ende entgegenging, umso unglaubwürdiger wurde sie. Die Auflösung war für mich eine Riesenenttäuschung, zumal die Person in meinen Augen zu all diesen Taten allein unmöglich fähig gewesen sein konnte.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, man konnte das Buch sehr zügig und flüssig lesen.

Durch das unglaubwürdige Ende konnte mich Elisabeth Herrmann mit diesem Thriller aber leider noch nicht überzeugen.

Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

 

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