(c) Arena

Ahnungslos reisen Lucie und Jem mit einer Austauschgruppe in die USA. Doch als ihr Flugzeug am Denver Airport notlandet, wird ihnen schnell klar: Die Welt, wie sie sie kennen, gibt es nicht mehr. Die Flugbahn überwuchert, das Terminal menschenverlassen, lauern überall Gefahren. Sogar die Tiere scheinen sich gegen sie verschworen zu haben: Wölfe, Bären, Vögel greifen die Jugendlichen immer wieder in großen Schwärmen an. Was ist bloß geschehen? Während ihrer gefahrvollen Reise durch die neue Welt erfahren sie von einem Kometeneinschlag. Und von ein paar letzten Überlebenden in einer verschollenen Stadt. Aber wie sollen sie die erreichen, wenn die ganze Erde sich gegen sie verschworen hat?

Ich hatte mal Lust auf ein für mich neues Genre. Vor Jahren habe ich „Medusa“ gelesen und da mir das Buch damals gut gefallen hat, war ich auf dieses sehr gespannt.

Um neuere Jugendbücher habe ich immer einen grossen Bogen gemacht, doch da viele Blogger von der Trilogie geschwärmt haben, war ich dementsprechend neugierig.

Zu Beginn lernen wir die Protagonisten kennen, die sich am Flughafen Frankfurt zu einem Schüleraustausch in den USA treffen.

Im Flugzeug geht es dann rasant weiter, so dass man kaum Zeit zum Luftholen hat. Ein heller Lichtblitz, dann eine Notlandung in Denver und nichts ist wie es war.

Die ersten hundert Seiten haben mich aus irgendeinem Grund stark an das Buch „Langoliers “ von Stephen King erinnert. Deswegen wollte ich das Buch schon in die Ecke pfeffern, besann mich aber eines besseren und gab der Geschichte noch eine Chance.

Nach und nach erfahren wir, dass unsere Helden in der Zukunft gelandet sind. Es muss sich eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes ereignet haben, denn es gibt keine Menschen mehr, nur Tiere werden gesichtet. Diese Tiere allerdings haben mit unseren bekannten Arten nicht mehr viel gemeinsam, denn sie scheinen einen riesigen Evolutionssprung vollzogen zu haben.

Nach und nach erfahren die Jugendlichen, dass noch irgendwo Menschen leben und sie machen sich auf, diese zu suchen.

Der Plot ist durchweg spannend, auch wenn manche Charaktere für meine Begriffe etwas unglaubwürdig dargestellt werden. Die erwachsenen Personen agieren für meine Begriffe ebenfalls ziemlich realitätsfern.

Die Grundidee fand ich trotzdem spannend, werde mir aber die beiden Nachfolgebände nicht zulegen. Ich glaube, Jugendbücher sind einfach nicht mein Genre.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

 

 

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