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Jene Gegend im Norden Afrikas, die für Weidetiere nicht taugt, unfruchtbares Land ist und die ein muslimisches Sprichwort als „Allahs Garten“ bezeichnet , nennen arabische Nomadenstämme nach der Farbe des Sandes „esssahra“, die große Wüste, die ein Drittel des Kontinents bedeckt. Einer jener Abenteurer, die sich im 19. Jahrhundert aufmachten, die Sahara zu erkunden, nach den geheimnisvollen Quellen des Nils zu suchen oder Timbuktu, jenen sagenumwobenen Ort im Wüstensand zu entdecken, war Gerhard Rohlfs (1831-1896). Rainer K. Langner verknüpft die aufregende Lebensgeschichte dieses Mannes mit der „Biografie“ der Sahara und verbindet Natur- und Kulturgeschichte Afrikas, gespiegelt am Kampf eines Mannes gegen sich selbst.

Ein tolles Buch.

Ich liebe ja Bücher über Forschungs-und Expeditionsreisen im 18. und 19.Jahrhundert. In diesem Werk wird der Lebensweg des Forschers Gerhard Rohlfs , der von 1831-1896 lebte, beschrieben. Desweiteren wird in einem großen Kapitel aus seinen Aufzeichnungen und Notizheften berichtet.

Im vorkolonialen Afrika erforscht Rohlfs die Sahara, macht sich auf die Suche nach den Quellen des Nils und entdeckt Timbuktu.

Das Buch ist übersichtlich gegliedert und enthält zahlreiche Karten und viele Bilder aus jener vergangenen Zeit. So kann man sich die Reisen des Entdeckers noch besser vorstellen.

Ich finde es sehr wichtig, dass solche Bücher abseits des Mainstream aufgelegt werden.  So geraten Entdecker und Forschungsreisen des 19. Jahrhunderts nicht in Vergessenheit.

Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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