Rezension : Steve Mosby : Schwarze Blumen

Schwarze Blumen
(c) Droemer

 

Wie aus dem Nichts erscheint eines Tages auf der Promenade eines englischen Seebades ein kleines Mädchen, das eine schwarze Blume in der Hand hält. Es erzählt der Polizei eine grauenerregende Geschichte: Ihr Vater entführe Menschen und quäle sie auf einer entlegenen Farm zu Tode. Die Polizei kann die Farm nicht finden. Die Geschichte steht in einem alten Kriminalroman mit dem Titel „Die schwarze Blume“ – und sie ist Fiktion. Aber eben nicht nur …

 

Ich habe das Buch im Rahmen der Schnäppchen-Wochen bei Thalia erstanden. Das Cover ist mir direkt ins Auge gesprungen und der Klappentext hörte sich super spannend an.

Ich traue mich fast gar nicht, eine Rezension zu verfassen, da ich mit meinen Spontankäufen in letzter Zeit kein Glück hatte.

Der Anfang klingt noch ziemlich vielversprechend, aber leider hat der Autor in meinen Augen die wirklich gute Grundidee total verschenkt.

Das Buch besteht meiner Meinung nach aus zu vielen Handlungssträngen und Zeitebenen. Man muss sich schon sehr auf das Gelesene konzentrieren, um nicht den Faden zu verlieren, was der Spannung aber abträglich ist. Einmal geht es um Neil Dawson, der nach dem angeblichen Selbstmord seines Vaters, der Schriftsteller war, nach Antworten sucht. Dann geht es um die Polizistin Hannah Price, die nach dem Tod ihres Vaters,der auch Polizist war, schreckliche Entdeckungen macht.

Eine weitere Handlungsebene ist der Roman“Schwarze Blumen“, von dem man irgendwann nicht mehr weiss, ob er Fiktion ist oder auf einer wahren Begebenheit beruht.

Mir war das Buch zu anstrengend, ich musste permanent hin-und herblättern, um nicht komplett den Anschluss zu verlieren. Der Schluss war in meinen Augen ebenfalls völlig konstruiert und unglaubwürdig.

Weiter ins Detail möchte ich auch nicht gehen, um keinem potentiellen Leser die Spannung zu verderben.

Für mich hätte die wirklich gute Grundidee bei einer anderen Umsetzung einen wirklich guten Thriller ergeben können. Schade…..

Ich vergebe 2 von 5 Sternen.

 

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