Post Mortem - Tränen aus Blut
(c) Fischer

 

Ein Blick in die Hölle…
Eine Familie verschwindet spurlos. Ein Mann stirbt durch zwei Schüsse. Er war Reporter, einer großen Sache auf der Spur. Kurz vor seinem Tod sendet er noch zwei Nachrichten: eine an seinen Bruder Avram Kuyper, einen skrupellosen Profi-Killer, und eine an Emilia Ness, eine unbestechliche Interpol-Agentin. Avram soll ihn und seine Familie rächen, Emilia den Fall vor Gericht bringen. Beide sehen das Horror-Video, das ihnen jemand zuspielt. Beide blicken direkt in den Schlund der Hölle. Wer ist diese Bestie, die kein Gewissen und keine Grenzen kennt? Können Avram und Emilia ihn gemeinsam zu Fall bringen?

 

Da das Buch auf vielen Blogs hochgelobt wurde, war ich neugierig auf diesen deutschen Autor.

Und was soll ich sagen, ich habe das Buch in zwei Tagen regelrecht verschlungen!!!!

Der Thriller besteht aus zwei Erzählsträngen. Zum einen wird aus der Sicht der Interpol-Agentin Emilia Ness erzählt, zum anderen aus der des Profikillers Avram Kuyper. In kurzen Kapiteln wird immer wieder zwischen den Protagonisten hin-und hergesprungen. Dadurch bleibt die Spannung  konstant hoch und man kann das Buch kaum aus der Hand legen.

Was mich etwas gestört hat, waren die erotischen Gedanken von Emilia Ness in Gegenwart ihres Kollegen Kessler. Ich empfand dies als störend und unprofessionell. Das hätte man meiner Meinung nach weglassen können.

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.

Seit langer Zeit endlich wieder einmal ein richtig gutes Buch von einem deutschen Schriftsteller.

Mein Fazit : Ein toller Debütroman von Mark Roderick.

Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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