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(c) Goldmann Verlag

 

Auf den windumtosten Örar-Inseln, einem Archipel abseits der Schiffsrouten zwischen Finnland und Schweden, bricht Mitte der 1940er-Jahre eine neue Ära an: Mit der Ankunft des Pfarrers Petter Kummel geht ein Ruck durch die Gemeinde. Die Fischer und Bauern verfallen der optimistischen, aufgeklärten Ausstrahlung des jungen Pastors, seiner Frau Mona und ihrer kleinen Tochter Sanna ebenso schnell wie umgekehrt die Pfarrersfamilie dem rauen Charme der Landschaft und ihrer Bewohner. Doch auf dem Meer und dem Eis, das im Winter die Kirchinsel mit den Höfen verbindet, herrschen unsichtbare, uralte Mächte, für deren Warnungen die Zugezogenen keinen Sinn zu haben scheinen …

 

Ich tue mich etwas schwer mit der Rezension dieses Buches.

Erzählt wird die Geschichte der Pfarrersfamilie Kummel, die Mitte der 40er Jahre auf die Örar-Inseln zieht.

In dem Buch geht es hauptsächlich um das alltägliche Leben der Inselbewohner. In einer sehr ruhigen Sprache beschreibt Ulla-Lena Lundberg die Lebensgewohnheiten der Inselbewohner.  Man lernt Mona Kummel als tüchtige und zupackende Person kennen, während Petter Kummel sich um das Wohl der Gemeindemitglieder und die Gottesdienste kümmert.

Es geht aber auch um Vertrauen, Liebe und den Zusammenhalt der Inselbewohner untereinander, ohne die ein Leben auf den Schären wohl nicht möglich wäre.

In Kursivschrift gehaltenen Passagen beschreibt der Postschiffer Anton seine Eindrücke der Pfarrersfamilie.

Außer einem dramatischen Ereignis gegen Ende des Buches „passiert“ ansonsten über weite Strecken recht wenig.

Man braucht meiner Meinung nach Zeit, um dieses Buch „richtig“ zu lesen und um alle Nuancen und Feinheiten  zu erfassen.

Ich werde dem Buch an einem langen, gemütlichen Winterabend noch eine Chance geben, vielleicht hatte ich nicht die nötige Muße, um einen richtigen Zugang zu dem Buch zu finden.

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