(c) btb

Sie stellt ihm eine Falle. Aber ist er wirklich ein Mörder?

Die berühmte Bestsellerautorin Linda Conrads lebt sehr zurückgezogen. Seit elf Jahren hat sie ihr Haus nicht mehr verlassen. Als sie im Fernsehen den Mann zu erkennen glaubt, der vor Jahren ihre Schwester umgebracht hat, versucht sie, ihm eine Falle zu stellen – Köder ist sie selbst.

Durch Zufall bin ich im Thalia-Magazin auf ein Interview mit der sympathischen Melanie Raabe gestoßen.Dadurch bin ich auf ihr Erstlingswerk “ Die Falle “ aufmerksam geworden.

Die Beschreibung las sich sehr spannend. Eine traumatisierte Autorin, die seit 12 Jahren ihr Haus nicht mehr verlassen hat, erkennt durch Zufall im Fernsehen den Mörder ihrer Schwester. Mit Hilfe eines “ Tatsachenromans“ will sie dem Mörder eine Falle stellen.

Leider konnte ich kaum Sympathie für die Protagonistin aufbringen. Ihre Handlungen sind nicht immer nachvollziehbar, desweiteren kommt bis zum 1. Drittel des Buches kaum Spannung auf.

Meiner Meinung nach enthält das Buch auch einige Logikfehler und sprachliche Mängel, was einem guten Lektorat eigentlich auffallen müsste.

Auch den „Roman im Roman“ fand ich eher langweilig und flach als spannend.

Positiv zu bewerten ist, dass der Roman gegen Ende an Spannung zulegt und man auch ein-bis zweimal auf eine falsche Fährte gelockt wird.

Das Ende hat mich leider sehr enttäuscht.

Melanie Raabe hat es leider nicht ganz geschafft, aus der guten Grundidee einen spannenden Thriller hervorzubringen. In meinen Augen hat sie viel Potenzial verschenkt.

Ich vergebe hier leider nur 2 von 5 Sternen.

Advertisements