Der Nebel von Stephen King

Der Nebel

 

Titel : Der Nebel

Autor : Stephen King

Verlag : Heyne ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

Bewertung : 5 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Nach einem schweren Sturm machen David Drayton und sein Sohn Billy Besorgungen im nächstgelegenen Supermarkt. Auf einmal zieht ein unheimlicher Nebel auf, und sie sind mit anderen Einheimischen im Laden gefangen. Unheimliche Wesen lauern draußen in den wabernden Schwaden. Die Nerven der Anwesenden liegen zunehmend blank – ist das Gottes Strafe für ihre Sünden, die nur durch Menschenopfer gebüßt werden können? Die Draytons und ein paar andere wagen den Ausbruch …

 

Vita :

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem Edgar Allan Poe Award den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.

 

Meine Meinung :

David Drayton und sein Sohn Billy leben in einem kleinen Küstenstädchen in Neuengland.

Nach einem schrecklichen Sturm machen sich die beiden in das nahegelegene Städtchen auf, um Besorgungrn zu tätigen und die Vorräte aufzustocken.

Im Supermarkt angekommen, werden sie von einem unheimlichen Nebel überrascht. Ist der Supermarkt ein schützender Ort oder lauert dort schon das Grauen ? Und lauern im Nebel unheimliche Wesen ?

“ Der Nebel “ ist keine neue Geschichte von Stephen King, sondern ist schon 1996 in dem Kurzgeschichtenband “ Blut “ erschienen.

Stephen King, der Meister des Horrors, erzeugt hier eher eine unterschwellige und subtile Spannung.

Wir lernen verschiedene Personen kennen, die eine Art Schicksalsgemeinschaft bilden.

Stephen King hat wieder einmal überzeugend die menschlichen Charaktereigenschaften in einer solchen Notsituation hervorragend auf den Punkt gebracht.

Auch die beklemmende und zunehmend bedrohliche Atmosphäre wurde in typischer King-Manier erzeugt.

Leider hat die Geschichte nur ca. 220 Seiten, so dass einige lose Fäden zurückbleiben und auch das Ende hätte für mich viel detaillierter ausgearbeitet sein können.

Trotz allem hat mich mein Lieblingsschriftsteller wieder restlos von seinen schriftstellerischen Qualitäten überzeugen können.

 

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Mord in Sunset Hall von Leonie Swann

Mord in Sunset Hall: Kriminalroman

 

Titel : Mord in Sunset Hall

Autor : Leonie Swann

Verlag : Goldmann ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Kriminalroman

Bewertung : 5 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Eigentlich hat Agnes Sharp mit der Hüfte, dem Treppenlift und den Bewohnern ihrer umtriebigen Senioren-WG genug zu tun. Und dann ist da auch noch die Tote im Schuppen. Und die Tote im Nachbarsgarten. Ganz klar: das englische Idyll trügt, und ein perfider Mörder hat es auf alte Damen abgesehen! Kurzentschlossen machen sich die streitbaren Senioren samt Schildkröte auf Mörderjagd – eine Suche, die sie nicht nur auf das trügerische Parkett des örtlichen Kaffeetreffs führt, sondern auch in den dubiosen Lindenhof und schließlich tief in die eigene Vergangenheit. Denn auch Agnes und ihre Mitbewohner haben das eine oder andere Geheimnis zu hüten …

 

Vita :

Leonie Swann wurde 1975 in der Nähe von München geboren. Sie studierte Philosophie, Psychologie und Englische Literaturwissenschaft in München und Berlin. Mit ihren ersten beiden Romanen „Glennkill“ und „Garou“ gelang ihr auf Anhieb ein sensationeller Erfolg: Beide Bücher standen monatelang ganz oben auf den Bestsellerlisten und wurden bisher in 25 Sprachen übersetzt. Leonie Swann lebt heute umzingelt von Efeu und Blauregen in England.

 

Meine Meinung :

Die schon etwas in die Jahre gekommene Agnes Sharp lebt mit einigen Senioren gemeinsam in einer Art Wohngemeinschaft, um weiterhin ein autarkes und selbstständiges Leben führen zu können.

Jeder einzelne der Bewohner hat so seine Gebrechen, aber gemeinsam schaffen die Senioren immer wieder die Hürden des Alters.

Plötzlich erschüttern mysteriöse Todesfälle das beschauliche Leben und so begeben sich die Senioren gemeinsam auf Mördersuche.

Ich liebe ja die Geschichten von Leonie Swann und auch dieses konnte mich wieder restlos begeistern. Die Figuren sind toll gezeichnet und da der Schauplatz mein Lieblingsland England ist, kam für mich auch ein bischen Cosy-Crime-Stimmung auf.

Zeitweise wird die Geschichte auch aus der Sicht der eigenwilligen und exzentrischen Schildkröte Hettie erzählt, die sich so ihre eigenen Gedanken macht. So macht das Lesen noch mal mehr Spass.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht und die vielen humorvollen Anekdoten und skurrilen Begebenheiten liessen mich oft schmunzeln.

Das Buch blieb für mich bis zum Schluss spannend und konnte mich mit der Auflösung auch nochmal überraschen.

Ich freue mich schon auf viele weitere Geschichten dieser tollen und sympathischen Autorin.

 

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Das Schattenhaus von Tess Gerritsen

Das Schattenhaus: Roman

 

Titel : Das Schattenhaus

Autor : Tess Gerritsen

Genre : Roman

Verlag : Limes ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Bewertung : 3 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Ein unheimliches altes Haus, eine verschwundene Frau und ein dunkles Geheimnis, das tief in die Vergangenheit reicht …

Nach einem tragischen Ereignis flüchtet Ava von Boston auf eine abgelegene Halbinsel an der Küste Maines. Dort mietet sie ein altes herrschaftliches Haus und hofft, endlich zur Ruhe zu kommen und Inspiration für ihr neues Buch zu finden. Obwohl das Haus zunächst düster und unheimlich wirkt, übt es doch eine unerklärliche Anziehungskraft auf sie aus. Dann beginnt sie plötzlich seltsame Geräusche zu hören, und eines nachts glaubt sie eine schattenhafte Gestalt hinter den Vorhängen in ihrem Schlafzimmer zu sehen. Von den Dorfbewohnern erfährt sie von dem mysteriösen Verschwinden ihrer Vormieterin. Als Ava beginnt nachzuforschen, kommt sie hinter ein verstörendes Geheimnis, das verzweifelt gewahrt werden soll …

 

Vita :

Sie schreibt knallharte Thriller, unter die Haut gehende Krimis und gilt international als Meisterin der Spannung. Dabei hat die in San Diego aufgewachsene Tess Gerritsen gar nicht vorgehabt, Schriftstellerin zu werden. Nach einem Medizinstudium und anschließender Tätigkeit als Internistin in Honolulu, Hawaii, schien ihre Laufbahn festgelegt. Während ihres Mutterschaftsurlaubs schrieb sie dann eine Kurzgeschichte, die sofort prämiert wurde. Damit stellten sich die Weichen ihres Lebens neu. Ihre Karriere als Medizinerin hat sie mittlerweile an den Nagel gehängt und ist „Vollzeitautorin“. Privat liebt sie es eher friedlich: Nach ihren Hobbys befragt, nennt sie Gartenarbeit und Musik. Gerritsen lebt mit ihrem Mann und ihren Söhnen in Camden, Maine.

 

Meine Meinung :

Unsere Protagonistin, die Kochbuchautorin Ava Collette flieht vor einer persönlichen Katastrophe von Boston in das kleine Städtchen Tucker Cove.

Dort mietet sie sich das imposante Kapitänshaus Brodie`s  Watch, um zur Ruhe zu kommen und an ihrem neuesten Buch weiterzuarbeiten.

Zuerst fühlt sie sich in dem großen, düsteren Haus unwohl und denkt sogar über einen Umzug nach. Doch schnell lebt sie sich ein und schnell spürt Ava eine unerklärliche Anziehung, die von dem Haus ausgeht.

Und was hat es mit dem Geruch der See an sich, der sich auf unerklärliche Weise im Haus verbreitet ?

Bei Nachforschungen über das Haus erfährt Ava, dass im Haus der Geist von Kapitän Jeremiah Brodie, dem Erbauer des Hauses, umgehen soll.

Ava scheint selbst einige seltsame, sexuelle Begegnungen mit Jeremiah Brodie im Turmzimmer zu haben. Schlussendlich beauftragt sie Maeve und ihr Team von Geisterjägern, um der Ursache der Vorfälle auf den Grund zu gehen.

Geht im Haus wirklich ein Geist um und wenn ja, was will er von Ava ?

Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten, mit der Protagonistin Ava warm zu werden, da es auf gefühlt jeder zweiten Seite um ihren Alkoholkonsum und um die Schuld geht, die sie auf sich geladen hat.

Das war mir stellenweise etwas zu viel.

Dann gibt es noch eine kleine Romanze mit dem ortsansässigen Arzt Ben. Leider gerät dies etwas in den Hintergrund, als man eine Leiche findet und feststellt, das die Frau ermordet wurde.

Was geht in Tucker Cove vor sich und ist Ava in Gefahr?

Die Auflösung war leider überhaupt nicht nach meinem Geschmack, meiner Meinung nach hat man dieses Setting schon gefühlt hundertmal gelesen.

Für mich war dieses Buch eindeutig das schwächste von der Autorin.

Nichtsdestotrotz gehört Tess Gerritsen zu meinen erklärten Lieblingsautorinnen und ich bin ganz fest davon überzeugt, dass mich ihr nächstes Buch wieder begeistern und mitreißen kann.

 

Ich vergebe für dieses Buch 3 Sterne.

 

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Das Tor von Basma Abdel Aziz

Das Tor: Roman

 

Titel : Das Tor

Autor : Basma Abdel Aziz

Verlag : Heyne ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

Bewertung : 5 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Ein nicht näher benanntes Land im Nahen Osten: Seit der Niederschlagung der Revolution brauchen die Bürger für jede noch so kleine Kleinigkeit in ihrem Leben – sei es die Überweisung zum Arzt oder die Erlaubnis, Brot zu kaufen – die Genehmigung des Staates. Um die zu erhalten, müssen sie sich vor einem riesigen Tor anstellen, das angeblich jeden Tag nur einer gewissen Anzahl an Anträgen stattgibt. In Wirklichkeit aber öffnet sich das Tor niemals, und die Schlange der Menschen, die in der glühenden Hitze warten, wird länger und länger, ihre Verzweiflung immer größer. Und doch will keiner von ihnen die Hoffnung aufgeben, dass das Tor eines Tages aufgehen wird …

 

Vita :

Basma Abdel Aziz wurde 1976 in Kairo, Ägypten, geboren. Sie arbeitet als Künstlerin, Schriftstellerin und Psychiaterin, wobei sie auf die Behandlung von Folteropfern spezialisiert ist. In ihrer Heimat setzt sie sich unermüdlich für den Kampf gegen Unterdrückung und Verletzung der Menschenrechte ein. Für ihr literarisches Schaffen wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. Die Autorin lebt in Kairo.

 

Meine Meinung :

Wir befinden uns in einem nicht näher benannten arabischen Land im Zeitalter nach den sogenannten “ schändlichen Ereignissen“.

Für die alltäglichsten Dinge brauchen die Menschen eine Genehmigung. Dafür muss man sich vor dem Tor anstellen. Da sich dieses Tor aber schon lange nicht mehr geöffnet hat, wird die Menschenschlange davor immer länger und länger.

Hierbei lernen wir unseren Protagonisten Yahya kennen. Nach und nach erfahren wir, dass er bei den kriegerischen Aufständen angeschossen wurde und er für die rettende Operation eine Genehmigung braucht.

Eine alte Frau, die in der Nähe wartet, braucht sogar für den Kauf eines Laibes Brot eine Genehmigung durch das Tor.

Die Autorin beschreibt in erschreckender Weise das Leben in einem absolut totalitären Staat, in dem die Menschen geduldig Tag für Tag in der sengend heißen Sonne vor einem geschlossenen Tor ausharren. Unfassbar eindringlich beschreibt Basma Abdel Aziz die Willkür dieses Staates, der jederzeit und ohne Ankündigung die Regeln ändern kann.

Gleichzeitig spürt man als Leser aber deutlich die Hoffnung der Menschen, dass sich das Tor doch noch für sie öffnet.

Ich hätte mir vielleicht noch mehr Einblick in das Leben der Menschen gewünscht, so streifen wir aber nur die Schicksale der einzelnen Personen am Rande.

Das Ende war für mich nicht ganz befriedigend, sondern hat mich mit vielen Fragezeichen zurückgelassen. Dadurch bleibt aber viel Raum für eigene Gedanken.

Für mich war dieses Buch eine unter die Haut gehende Dystopie, die noch lange nachhallen wird.

 

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

 

 

Leben von Uwe Laub

Leben: Thriller

 

Titel : Leben

Autor : Uwe Laub

Verlag : Heyne ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

Bewertung : 5 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Die Regeln des Überlebens haben sich geändert

Antilopenherden in Südafrika und Fledermauskolonien auf der Schwäbischen Alb: Weltweit verenden innerhalb kürzester Zeit große Tierpopulationen, ganze Arten sterben in erschreckendem Tempo aus. Experten schlagen Alarm, denn das mysteriöse Massensterben scheint vor keiner Spezies Halt zu machen. Der junge Pharmareferent Fabian Nowack stößt auf Hinweise, dass selbst der Fortbestand der Menschheit unmittelbar bedroht ist. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, an dessen Ende unsere Erde nie wieder so sein wird wie zuvor.

 

Vita :

Uwe Laub wurde 1971 in Rumänien geboren. Er war zwei Jahre alt, als seine Eltern mit ihm nach Deutschland zurückkehrten. Laub arbeitete mehrere Jahre im Pharma-Außendienst, seit 2010 führt er das Unternehmen eigenständig. Seine Liebe gilt dem Schreiben. Für seine Wissenschafts-Thriller recherchiert er jahrelang. Sein Roman »Sturm« wurde zum Bestseller.

 

Meine Meinung :

Das Buch beginnt gleich schon mit einer Riesenkatastrophe. Tausende Tiere sind im Kruger-Nationalpark in Südafrika verendet.

Und das Massensterben setzt sich weltweit fort. Unterschiedlichste Tierarten scheinen von dem ein auf den anderen Tag auszusterben. Was sind die Ursachen ?

Und plötzlich scheint die Krankheit auch auf die Menschheit überzugehen.

Einer der Protagonisten ist der Pharmareferent Fabian Nowack. Dieser bricht plötzlich zusammen und nach einigen Untersuchungen scheint die Diagnose festzustehen : Progeria adultorum. Diese Krankheit lässt den Körper mit rasender Geschwindigkeit altern, was letztlich auch zum Tode führt.

Aus heiterem Himmel bietet sich ihm die einmalige Chance, an einer Studie teilzunehmen, in der neuartige Medikamente gegen die Krankheit getestet werden.

So lernt er Mark Brenner kennen, der ein Buch mit sieben Siegeln zu sein scheint.  Er ist nicht leicht zu durchschauen und scheint es mit der Wahrheit auch nicht immer so genau zu nehmen.

Das Buch besteht aus drei Teilen. Einmal befinden wir uns am Anfang der Pandemie, hierbei beginnen  die Kapitelüberschriften mit Tag null usw.

Der zweite Teil beginnt ein halbes Jahr früher und im dritten Teil sind wir wieder mitten in der Katastrophe.

Mir hat das Buch gut gefallen und angesichts der weltweiten Corona-Pandemie ist das Thema des Buches brandaktuell.

Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und die Geschichte lässt sich leicht und flüssig lesen. Von mir aus hätte das Buch ruhig noch einige Seiten mehr haben können.

Dies war mein erstes Buch von Uwe Laub, weitere werden aber mit Sicherheit folgen.

 

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Solange du schweigst von B.A. Paris

Solange du schweigst: Psychothriller

 

Titel : Solange du schweigst

Autor : B.A. Paris

Verlag : Blanvalet ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Psychothriller

Bewertung : 4 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Seine Freundin ist verschwunden. Er hat der Polizei alles erzählt. Die Wahrheit. Aber nicht die ganze …

Finn und Layla: jung, verliebt, ihr ganzes Leben liegt vor ihnen. Doch auf dem Heimweg von einem Urlaub in Frankreich passiert etwas Schreckliches. Finn hält an einer Raststation und lässt Layla kurz allein im Wagen. Als er zurückkehrt, ist Layla verschwunden und wird nie wieder gesehen. Das ist die Geschichte, die Finn der Polizei erzählt. Es ist die Wahrheit. Aber nicht die ganze.
Zwölf Jahre später hat Finn sich ein neues Leben aufgebaut. Er ist glücklich mit seiner Freundin Ellen – Laylas Schwester. Doch dann erhält er einen Anruf. Jemand hat Layla gesehen. Kurz darauf häufen sich die Zeichen, dass Layla sich ganz in der Nähe aufhält. Doch ist sie wirklich noch am Leben? Finn weiß nicht mehr, was er glauben soll. Vielleicht spielt jemand nur ein grausames Spiel mit ihm – aber aus welchem Grund?

 

Vita :

B.A. Paris wuchs in England auf, hat jedoch den Großteil ihres Erwachsenenlebens in Frankreich verbracht. Sie arbeitete in der Finanzbranche und als Lehrerin, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. Gemeinsam mit ihrem Ehemann und ihren fünf Töchtern lebte sie heute wieder in England. Nach »Saving Grace – Bis dein Tod uns scheidet« und »Breakdown – Sie musste sterben. Und du bist schuld.« erscheint mit »Solange du schweigst« ihr dritter Roman im Blanvalet Verlag.

 

Meine Meinung :

Auf der Rückfahrt von einem Skiausflug verschwindet die junge Layla spurlos an einer Raststätte. Trotz der verzweifelten Suche ihres Freundes Finn bleibt sie zwölf Jahre wie vom Erdboden verschluckt.

Inzwischen ist Finn mit Ellen, der Schwester von Layla liiert und möchte diese bald heiraten.

Plötzlich wie aus heiterem Himmel tauchen überall kleine Matrjoschka-Figürchen auf, die nach Finns Meinung nur von Layla stammen können.

Lebt diese etwa noch und was ist mit ihr geschehen ?

Dann erhält Finn geheimnisvolle und bedrohliche Emails, von denen er glaubt, dass sie ebenfalls von Layla stammen. Falls Layla wirklich zurückgekommen ist, was will sie von Finn und warum zeigt sie sich nicht ?

B.A. Paris erzählt die Geschichte aus mehreren Blickwinkeln. Zum einen sind wir mit Finn in der Gegenwart unterwegs, zum anderen lesen wir in kursiver Schrift einen Brief, den Finn Layla nach deren Verschwinden geschrieben hat.

Wir erfahren nach und nach, dass Finn der Polizei bezüglich des Verschwindens von Layla nicht die ganze Wahrheit erzählt hat. Diese erfährt der Leser nun häppchenweise.

Dieser Teil der Geschichte war für mich sehr spannend, da man sich nicht sicher sein konnte ob Finn etwas mit Laylas Verschwinden zu tun hat oder nicht. Hier schafft es B.A. Paris gekonnt, den Leser permanent in die Irre zu führen.

In Rückblenden erfahren wir, wie Finn und Layla sich kennenlernten und ein Paar wurden.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig und man kommt als Leser zügig durch die Geschichte durch.

Und dann kam der Schluss, der mich leider etwas enttäuscht zurückgelassen hat. Das Ende war für mich sehr unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen. Da hätte sich die Autorin meiner Meinung nach etwas wesentlich Besseres einfallen lassen können.

Trotzdem hat mir die Geschichte gut gefallen und ich freue mich schon auf Lesenachschub von B.A. Paris.

 

Ich vergebe hier 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Die Tochter des Uhrmachers von Kate Morton

Die Tochter des Uhrmachers: Roman von [Morton, Kate]

 

Titel : Die Tochter des Uhrmachers

Autor : Kate Morton

Verlag : Diana ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

Bewertung : 5 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Birchwood Manor 1862: Der talentierte Edward Radcliffe lädt Künstlerfreunde in sein Landhaus am Ufer der Themse ein. Doch der verheißungsvolle Sommer endet in einer Tragödie – eine Frau verschwindet, eine andere stirbt …

Über hundertfünfzig Jahre später entdeckt Elodie Winslow, eine junge Archivarin aus London, die Sepiafotografie einer atemberaubend schönen Frau und die Zeichnung eines Hauses an einer Flussbiegung. Warum kommt Elodie das Haus so bekannt vor? Und wird die faszinierende Frau auf dem Foto ihr Geheimnis jemals preisgeben?

 

Vita :

Kate Morton, geboren 1976, wuchs im australischen Queensland auf und studierte Theaterwissenschaften in London und Englische Literatur in Brisbane. Ihre Romane erschienen weltweit in 34 Sprachen und 42 Ländern und eroberten ein Millionenpublikum. Alle Romane sind SPIEGEL-Bestseller. Kate Morton lebt mit ihrer Familie in Australien und England.

 

Meine Meinung :

Ich liebe ja die Bücher von Kate Morton und dementsprechend gespannt war ich natürlich auf ihr neuestes Werk.

Allein schon das Cover ist toll gestaltet und macht richtig Lust aufs Lesen.

Wie bei allen Büchern von Kate Morton sind wir auch hier wieder auf verschiedenen Zeitebenen unterwegs.

In der Gegenwart begleiten wir Elodie Winslow, eine junge Archivarin aus London. Diese findet auf dem Dachboden ihres Arbeitgebers eine alte Aktentasche mit einem Skizzenbuch. Darin ist die Zeichnung eines Hauses am Fluss, die Elodie stark an eine Geschichte erinnert, die ihre Mutter ihr als Kind erzählte.

Kannte ihre Mutter das Haus ?

Parallel dazu treten wir in der Vergangenheit des Hauses Birchwood Manor mit seinen Bewohnern und Geschichten ein.

Kate Morton verwebt hier viele Handlungsstränge, was mir teilweise fast zuviel war.

Man streift als Leser die einzelnen Begebenheiten nur, taucht aber nicht tiefer in das Geschehen ein, was ich persönlich etwas schade fand.

Trotzdem kann man sich das alte Haus am Fluss fast bildlich vorstellen und auch die Einschübe mit Birdie Bell lassen die Geschichte nur so dahinfliessen.

Meiner Meinung nach reicht dieses Buch nicht ganz an die Qualität der Vorgängerbände heran, da auch nicht alle offenen Fragen geklärt wurden.

Weniger Handlungsstränge und besser und ausführlicher ausgearbeitete Begebenheiten hätten dem Buch sicher gutgetan.

Es gibt am Ende des Buches noch etliche lose Enden, was aber auch zum Nachdenken anregt und des Fantasie des Lesers Raum lässt.

Mir hat das Buch gerade in der jetzigen Zeit ein paar tolle Lesestunden beschert, in denen man die aktuellen Sorgen einfach mal vergessen kann.

 

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Der Sommer der Inselblumen von Mina Gold

Der Sommer der Inselblumen: Roman (Die Inselblumen-Serie, Band 1)

 

Titel : Der Sommer der Inselblumen

Autor : Mina Gold

Verlag : Penguin Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

Bewertung : 5 STERNE

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Manchmal liegt das große Glück auf einer kleinen Insel

Als Anna vor den Trümmern ihres Liebeslebens steht, will sie nur eins: weg aus Hamburg. Kurzerhand zieht sie mit ihrem geliebten Zwergdackel Prince Harry auf die Nordseeinsel Texel. Dort möchte sie den Traum von einem eigenen Blumenladen verwirklichen, in dem sie ihre Kunden mit bunten Sträußen und duftendem Kaffee verwöhnen kann. Doch der Neubeginn fällt Anna schwerer als gedacht, denn die sturen Insulaner boykottieren ihren Laden. Und als wäre das nicht schon genug, wird sie mit einem dunklen Geheimnis aus ihrer Kindheit konfrontiert, vor dem sie immer geflohen ist und das sie nun nicht mehr loslässt. Aber zum Glück bekommt Anna Hilfe von dem charmanten Biobauern Luuk, der ihr Herz höher schlagen lässt. Und dann lernt sie ihre bezaubernde alte Nachbarin Roos kennen – und gemeinsam haben sie eine Idee, wie sie den Laden retten können …

 

Vita :

Mina Gold, geboren 1987, ist seit einigen Jahren freiberufliche Korrekturleserin und Lektorin.Sie besitzt einen Abschluss in Europäischer Literatur und einen Master mit dem Schwerpunkt auf Amerikanisch-Indianischer Literatur. Es gehört zu ihrem Alltag, professionell Liebesgeschichten zu lesen, von denen sie sich gerne inspirieren lässt. Die Autorin hat eine große Leidenschaft für Horrorfilme und italienisches Essen und lebt mit ihrer Büchersammlung und ihrem tauben kleinen Hund Rosali in einer Altbauwohnung in Berlin Neukölln.
Instagram: mina__gold

 

Meine Meinung :

Nachdem Anna Fischer ihren Freund Simon beim Fremdgehen mit ihrer Freundin Karin erwischt hat, flüchtet sie auf die kleine Insel Texel.

Mit dabei ist ihr kleiner Dackel Prince Harry.

Anna, die den Brujinshof ihrer Großeltern geerbt hat, möchte auf der Insel einen Blumenladen mit Cafe eröffnen und ihr Leben neu ordnen.

Nach und nach knüpft Anna Kontakte und Freundschaften auf der Insel. Da wäre ihr attraktiver Nachbar Luuk, der ihr nach einem etwas holprigen Start in allen Belangen zur Seite steht.

In ihrer Physiotherapeutin Britt findet sie ebenfalls eine Freundin, insbesondere, da Britt einen sehr anziehenden und attraktiven Bruder namens Ole hat..

Eine besondere Beziehung entwickelt sich zu ihrer älteren Nachbarin Roos, an der auch Dackel Harry einen Narren gefressen hat.

Einzig Ole, ein Freund aus Kindertagen scheint immer “ zufällig “ bei Anna aufzutauchen, was ihr nach und nach unangenehm wird und suspekt erscheint.

Mina Gold hat hier einen ganz einzigartigen und bezaubernden Roman geschaffen. Sie erschafft Bilder, so dass man sich selbst bei der Lektüre auf der Insel Texel wähnt. Man kann förmlich das Meer und die Blumen riechen und die Protagonisten erscheinen wie alte Bekannte.

Bemerkenswert fand ich, dass das Buch trotz seiner ca.600 Seiten zu keiner Zeit langweilig oder sich in die Länge gezogen hat. Im Gegenteil, man fliegt nur so durch die Seiten und kann es gar nicht mehr zur Seite legen.

Erwähnenswert ist auch das toll gestaltete Cover mit Prince Harry. Ein echter Eyecatcher in jedem Bücherregal.

Ich muss unbedingt noch viel mehr von dieser tollen Autorin lesen und hoffe auf ein Wiedersehen mit Anna, Prince Harry und der Insel Texel mit seinen bezaubernden Bewohnern.

 

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Puppenheim von Sarah Hilary

 

Titel : Puppenheim

Autor : Sarah Hilary

Verlag : btb ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

Bewertung : 5 Sterne

 

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Inhalt :

Ein packender Thriller aus London. Für alle Leser von Nicci French. Erstmals auf Deutsch.

Eine Reihe mysteriöser Vermisstenfälle hält London in Atem. Junge Mädchen, die von zu Hause ausgebrochen sind, verschwinden von einem Tag auf den anderen spurlos. Das Gerücht geht um, ein geheimnisvoller Mann habe seine Finger im Spiel. Schon bald wird die erste Leiche gefunden, hindrapiert wie eine Puppe. Marnie Rome von der Kriminalpolizei London wird zum Tatort gerufen. Marnie, die brillante Ermittlern, die aus eigener Erfahrung weiß, was es heißt, Opfer zu sein. Und die sofort spürt, dass man sich auf die Fürsorge dieses Mannes nicht verlassen kann …

 

Vita :

Sarah Hilary lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Bristol. Sie arbeitet bei einem bekannten Reiseführerverlag, war jedoch auch schon als Buchhändlerin oder bei der Royal Navy tätig. »Herzenskalt«, der erste Teil der Reihe um die unerschrockene Ermittlerin Marnie Rome, wurde in England als bester Krimi des Jahres ausgezeichnet.

 

Meine Meinung :

Bei diesem Band handelt es sich um den dritten Teil der Marnie Rome Reihe.

In London verschwinden auf mysteriöse Weise junge Ausreißerinnen spurlos.

Dann passiert in Battersea ein folgenschwerer Unfall mit vier teils schwer verletzten Personen. Darin verwickelt scheint ein junges rothaariges Mädchen, dass nach dem Unfall wohl unter Schock stehend, einfach davonspaziert ist.

Bald jedoch wird für die Emittler Marnie Rome und Noah Jake der Unfall zur Mordermittlung, als eine Ausreißerin tot aufgefunden wird.

Schon der Anfang des Buches liest sich spannend und man wird als Leser direkt in die Geschichte hineingezogen.  Wir befinden uns zwei Jahre vor der eigentlichen Story.

Wir erfahren von Christie, einer Obdachlosen, die die Bekanntschaft eines großen, blonden Mannes macht. Dieser verspricht ihr Sicherheit..?

Die Handlung setzt sich aus verschiedenen Erzählsträngen zusammen. Zum einen begleiten wir die beiden Ermittler Marnie Rome und Noah Jake bei ihrer Arbeit, zum anderen lernen wir Aimee kennen, ebenfalls eine Obdachlose.

Hilfreich für die Ermittlungen ist außerdem, dass sich Noah Jake in Personen hineinfühlen kann.

Uns als Leser ist relativ schnell klar, wer der Täter ist und auch das Motiv wird nicht hinterm Berg gehalten.

So sind wir den Ermittlern immer eine Nasenlänge voraus und sehen ihnen bei ihrer Arbeit über die Schulter.

Mir hat die Komplexität der Geschichte gut gefallen und auch die beiden Ermittler waren mir von Anfang an sympathisch.

Ich werde mir auf jeden Fall auch die beiden Vorgängerbände zulegen, weil ich denke, dass man dann noch mehr über die Vorgeschichte von Marnie Rome erfährt.

 

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

1965 – Der erste Fall für Thomas Engel von Thomas Christos

1965 - Der erste Fall für Thomas Engel: Kriminalroman

 

Titel : 1965 – Der erste Fall für Thomas Engel

Autor : Thomas Christos

Verlag : Blanvalet ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Kriminalroman

Bewertung : 5 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Nichts ist je vergessen – ein grausamer Leichenfund in einer Ruine bei Düsseldorf führt die Ermittler zurück in ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte …

Düsseldorf, 1965: Für den jungen Kommissar Thomas Engel ist die Stadt am Rhein der verheißungsvolle Beginn eines neues Lebens. Als er zum ersten Mal ein Konzert der Rolling Stones sieht, gibt es für ihn kein Weg zurück, die Provinz liegt weit hinter ihm. Er stürzt sich in das Leben und in seine Arbeit, die ihm gleich einen spannenden Fall beschert. Ein junges Mädchen wird in der Ruine Kaiserswerth tot aufgefunden. Engel versteht nicht, dass seine Kollegen nicht gleich die Spur verfolgen, die geradewegs in die dunklen 1930er Jahre führt. Versucht man etwas vor ihm zu verheimlichen, und warum will niemand sehen, was so offensichtlich auf der Hand liegt?

Zeitgeschichte und gleichzeitig spannender Kriminalroman: der Beginn einer Reihe um den jungen Kommissar Thomas Engel.

 

Vita :

Thomas Christos ist das Pseudonym des Drehbuchautors Christos Yiannopoulos. 1964 kam er als Sohn griechischer Gastarbeiter nach Deutschland. Er studierte Germanistik und Pädagogik in Düsseldorf und schrieb bereits mit 24 Jahren sein erstes Drehbuch, das auch verfilmt wurde. Danach war er hauptsächlich Drehbuchautor für das Fernsehen und wirkte an vielen erfolgreichen Produktionen mit. Unter anderem wurde er für seinen Film »Schräge Vögel« für den Adolf-Grimme-Preis nominiert. Er lebt zurzeit in Düsseldorf.

 

Meine Meinung :

Wir befinden uns im Jahre 1965.

Der junge Kommissar Thomas Engel ist froh, der Enge seines Dorfes und der Kontrolle seines Vaters zu entkommen. Er beginnt seinen Dienst bei der Kriminalpolizei in Düsseldorf.

Zunächst ist er noch sehr unbedarft, aber nach und nach wächst er an seinen Aufgaben. Dabei steht ihm Peggy zur Seite, in die er sich Hals über Kopf verliebt und die ihm das „wahre“ Leben in der Großstadt näherbringt.

In Düsseldorf angekommen, wird er schon bald mit einem schrecklichen Verbrechen konfrontiert. In der Ruine der Kaiserpfalz in Kaiserswerth wird die Leiche eines jungen Mädchens entdeckt.

Die Kollegen wollen den Fall schnell zu den Akten legen, der junge Thomas Engel jedoch gibt sich damit nicht zufrieden und beginnt zu recherchieren.

Dabei stösst er auf Verflechtungen und Verwicklungen, die bis in die Zeit des Nationalsozialismus reichen.

Ausserdem scheinen seine Ermittlungen nicht jedem zu gefallen.

Der Autor erzählt seine Geschichte auf zwei Zeitebenen. Zum einen begleiten wir den jungen Kommissar im Jahr 1965, zum anderen werden die Ereignisse um das Jahr 1939, also während der Zweiten Weltkriegs dargestellt.

Das Buch lässt sich flüssig durchlesen und war für mich durchgängig spannend.

Gut gefallen hat mir, dass uns der Autor Einblick in die Polizeiarbeit der 1960er Jahre gewährt, aber ebenso die Seilschaften und Machenschaften der NS-Zeit zum Thema macht, die auch noch über zwanzig Jahre später präsent sind.

Hoffentlich gibt es bald ein Wiedersehen mit dem sympathischen Kommissar Thomas Engel.

 

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Der Tattoosammler von Alison Belsham

Der Tattoosammler: Thriller – »Unheimlich und süchtig machend!« Daily Mail

 

Titel : Der Tattoosammler

Autor : Alison Belsham

Verlag : Penguin Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

Bewertung : 5 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Als die Tattoo-Künstlerin Marni Mullins in Brighton eine blutige Leiche entdeckt, ist ihr erster Impuls, den schrecklichen Anblick so schnell wie möglich zu vergessen. Doch das ist unmöglich, denn nach einem zweiten grausamen Mord bittet Detective Francis Sullivan sie dringend um Hilfe: Der Serienkiller schneidet seinen Opfern Tattoos vom Leib, und Marnis Kenntnis der Szene ist Francis‘ beste Chance, den brutalen Mörder zu identifizieren. Doch Marni möchte seit einem schlimmen Vorfall in ihrer Vergangenheit nie wieder mit der Polizei zu tun haben – und beschließt, den Tattoo-Sammler selbst zu jagen, bevor ein weiterer Unschuldiger Opfer seiner scharfen Messer wird …

 

Vita :

Alison Belsham begann ihre Autorenkarriere als Drehbuchschreiberin und war für den Orange Prize für Drehbücher nominiert sowie in der engeren Auswahl eines Drehbuchwettbewerbs der BBC. Mit ihrer Thrilleridee zu »Der Tattoosammler« gewann sie 2016 einen Wettbewerb auf dem Bloody Scotland Crime Writing Festival.

 

Meine Meinung :

Als erstes ist mir direkt dieses toll gestaltete Cover ins Auge gefallen und der spannende Klappentext tat dann sein übriges, um mich für die Geschichte zu interessieren.

Als Leser wird man schon auf den ersten Seiten in die Geschichte hineinkatapultiert. Aus der Sicht des Täters erfahren wir etwas über seine Arbeitsweise und leiden als Leser mit dem bedauernwerten Opfer mit.

Diesem wird bei lebendigem Leib ein Tattoo vom Körper geschnitten.

Die Tattookünstlerin Marni Mullins wird peu a peu in den fall hineingezogen, da sie sich in der Tattooszene auskennt und über Insiderwissen verfügt.

Leitender Ermittler ist der junge Francis Sullivan, der sich mit diesem Fall seine Sporen verdienen will. Zusätzlich zu den schwierigen Ermittlungen gibt es noch Eifersüchteleien und Kompetenzgerangel mit seinen Kollegen, insbesondere mit Rory Mackay.

Nach und nach müssen sich die beiden total gegensätzlichen Charaktere Francis und Marnie zusammenraufen, was den zusätzlichen Reiz der Geschichte ausmacht.

Spannend sind auch die verschiedenen Sichtweisen, in denen das Buch geschrieben ist. So lernt der Leser abwechselnd die Gedanken und Handlungen von Francis, Marnie, Rory und den anderen Protagonisten kennen.

Alison Belsham hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil, so dass man als Leser das Buch zügig durchlesen kann.

Als routinierter Lserer hatte ich zwar relativ früh eine Ahnung über den Ausgang der Geschichte, die sich dann auch bestätigt hat, dies tat der Spannung aber keinen Abbruch.

Alison Belsham hat hier einen spannenden Thriller geschaffen und ich hoffe, noch weitere Bände von Francis und Marnie lesen zu dürfen.

 

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Das Wunder von Emma Donoghue

Das Wunder

 

Titel : Das Wunder

Autor : Emma Donoghue

Verlag : Goldmann ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

Bewertung : 5 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Irland Mitte des 19. Jahrhunderts: In einem kleinen Dorf, dessen Bewohner tief im katholischen Glauben verwurzelt sind, staunt man über ein leibhaftiges Wunder. Seit vier Monaten hat die kleine Anna O’Donnell keine Nahrung zu sich genommen und ist doch durch Gottes Gnade gesund und munter. Die unglaubliche Geschichte lockt viele Gläubige an, aber es gibt auch Zweifler. Schließlich beauftragt man die resolute englische Krankenschwester Lib Wright, das elfjährige Mädchen zu überwachen. Auch ein Journalist reist an, um über den Fall zu berichten. Werden sie Zeugen eines ausgeklügelten Schwindels oder einer Offenbarung göttlicher Macht?

 

Vita :

Emma Donoghue war bereits als Kind von Büchern umgeben. Seit ihrem 23. Lebensjahr schreibt sie Romane, literaturgeschichtliche Werke, Märchen, Kurzgeschichten, Hörspiele, Bühnenstücke und Drehbücher. Mit dem auch verfilmten Roman »Raum« wurde sie zur internationalen Bestsellerautorin. Emma Donoghue lebt mit ihrer Partnerin und ihren beiden Kindern in Kanada.

 

Meine Meinung :

Die Krankenschwester Elizabeth “ Lib “ Wright wird in ein kleines irisches Dorf beordert, um dort eine ungewöhnliche Aufgabe zu übernehmen.

Sie soll die elfjährige Anna O´Donnell überwachen, die angeblich seit über vier Monaten keine Nahrung mehr zu sich genommen hat und sich scheinbar bester Gesundheit erfreut.

Ein Schwindel oder göttliche Fügung ?

Lib Wright, eine Nightingale-Schwester glaubt die Geschichte keine Sekunde lang und macht sich auf den Weg nach Irland, um den angeblichen Schwindel stante pede aufzuklären.

Sie lernt dort Anna kennen, die an eine göttliche Fügung glaubt und tief gläubig ist und überzeugt ist, allein durch die Liebe Gottes “ genährt “ zu werden.

Lib und eine weitere Schwester sollen das kleine Mädchen nun zwei Wochen ohne Unterbrechung überwachen, um hinter das Mysterium zu kommen.

Das Thema des Buches hat mich direkt angesprochen und in der Krankenschwester Lib habe ich sofort eine Gleichgesinnte gefunden.

Sie glaubt nicht an ein Wunder und lässt Anna nicht aus den Augen. Der Leser kann somit Lib und ihren Beobachtungen komplett vertrauen und ist sich sicher, dass nichts im Verborgenen bleibt.

Mit Lib und Anna, dem Fastenmädchen hat die Autorin zwei faszinierende Charaktere erschaffen. Nach und nach nähern sich die beiden an und fangen an, sich zu vertrauen.

Ich habe einige Zeit gebraucht, um mit Lib warm zu werden, da sie doch viele Vorurteile gegen die irische Bevölkerung hegt und dies hat sie zu Beginn einige Sympathiepunkte gekostet.

Der Schreibstil ist eingängig und man kann sich als Leser gut das Leben in Irland in dieser längst vergangenen Zeit vorstellen.

Ausserdem schafft es die Autorin meisterlich, die Spannung komplett zu halten. Man ist die ganze Zeit am mitfiebern, wie das kleine Mädchen es schafft, keine Nahrung zu sich zu nehmen, oder welcher Trick dahinter steckt.

Das Ende ließ mich etwas zwiegespalten zurück. Es war glaubwürdig und realistisch, dennoch hat mir der letzte Kniff gefehlt.

Wenn man die Geschichte aber einige Zeit “ sacken “ lässt, versöhnt man sich auch mit dem Schluss.

Ein wirklich tolles Buch der Autorin, welches noch lange Zeit in meinen Gedanken nachhallen wird.

 

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Haarmann von Dirk Kurbjaweit

Haarmann

 

Titel : Haarmann

Autor : Dirk Kurbjaweit

Verlag : Penguin ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Kriminalroman

Bewertung : 5 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Der spektakulärste Kriminalfall Deutschlands – psychologisch raffiniert und extrem fesselnd

Im Hannover der 1920er-Jahre verschwinden Jungs, einer nach dem anderen, spurlos. Steckt ein bestialischer Massenmörder dahinter? Für Robert Lahnstein, Ermittler im Fall Haarmann, wird aus den Gerüchten bald schreckliche Gewissheit: Das Deutschland der Zwischenkriegszeit, selbst von allen guten Geistern verlassen, hat es mit einem Psychopathen zu tun. Lahnstein, der alles dafür gäbe, dass der Albtraum aufhört, weiß bald nicht mehr, was ihm mehr zu schaffen macht: das Schicksal der Vermissten; das Katz-und-Maus-Spiel mit dem mutmaßlichen Täter; die dubiosen Machenschaften seiner Kollegen bei der Polizei; oder eine Gesellschaft, die nicht mehr daran glaubt, dass die junge Weimarer Republik sie vor dem Verbrechen schützen kann.

Dirk Kurbjuweit inszeniert den spektakulärsten Serienmord der deutschen Kriminalgeschichte psychologisch raffiniert und extrem fesselnd. Eindringlich ergründet er die dunkle Seite der wilden 1920er-Jahre, zeigt ein Zeitalter der traumatisierten Seelen, der politischen Verrohung, der massenhaften Prostitution. So wird aus dem pathologischen Einzelfall ein historisches Lehrstück über menschliche Abgründe.

 

Vita :

Dirk Kurbjuweit, geboren 1962, war Redakteur der «Zeit», seit 1999 arbeitet er für den «Spiegel». Er hat bislang sechs hochgelobte Romane geschrieben, drei davon wurden fürs Kino verfilmt, darunter «Die Einsamkeit der Krokodile» und «Zweier ohne»; zuletzt erschien «Kriegsbraut» (2011). Für seine Reportagen erhielt Dirk Kurbjuweit 1998 und 2002 den Egon-Erwin-Kisch-Preis sowie zahlreiche weitere Auszeichnungen.

 

Meine Meinung :

Fritz Haarmann war ein deutscher Serienmörder, der wegen Mordes an insgesamt 24 Personen 1924 schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt wurde.

Dirk Kurbjaweit zeichnet in seinem Werk eben dieses Verbrechen nach. Es wird aus der Sicht des Ermittlers Robert Lahnstein erzählt. Dieser sucht verzweifelt nach Spuren und Hinweisen der Verschwundenen Personen, die aber kaum zu finden sind.

Wird er den Fall überhaupt aufklären können ?

Erschwerend kommt hinzu, dass sogar in Polizeikreisen Korruption und Vertuschung an der Tagesordnung sind.

Die Geschichte spielt in den 1920er Jahren der vergangenen Jahrhunderts, in der Epoche der frühen Weimarer Republik.

Dirk Kurbjaweits Schreibstil ist sehr distanziert und nüchtern. Dadurch offenbart sich dem Leser das Grauen und die Taten Haarmanns von seiner schlimmsten Seite.

Zwischendurch gibt es immer wieder kursiv gedruckte Abschnitte, in denen von den Personen erzählt wird, die schliesslich Haarmanns Opfer werden.

Das Buch ist mir fast eine Spur zu nüchtern und sachlich geschrieben, so dass man als Leser relativ schwer eine Beziehung zu unserem Protagonisten herstellen kann.

Für mich ist das Buch eher ein Roman, es wird sehr viel über die politische Situation und die Nachkriegszeit erzählt.Die Kriminalität und Verrohung der Gesellschaft wird vom Autor sehr authentisch dargestellt und nimmt einen grossen Raum in diesem Buch ein.

Fritz Haarmann kommt mir da stellenweise etwas zu kurz bzw. rückt mir zu sehr in den Hintergrund.

Spannung kam für mich leider kaum auf, trotzdem hat der Autor hier ein tolles und vielschichtiges Werk geschaffen.

Mich hat das Buch auf jeden Fall dazu veranlasst, über den Fall Fritz Haarmann weiter zu recherchieren und auch Sekundärliteratur zu Rate zu ziehen.

 

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Die Kostbarkeiten von Poynton von Henry James

Die Kostbarkeiten von Poynton

 

Titel : Die Kostbarkeiten von Poynton

Autor : Henry James

Verlag : Manesse ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

Bewertung : 5 Sterne

 

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Inhalt :

Wer sagt, dass Blut dicker ist als Wasser? Henry James erklärt in seinem Roman «Die Kostbarkeiten von Poynton» die Familie zum Schauplatz boshafter Verteilungskämpfe. Nach dem gefeierten Erfolg von «Die Europäer» und «Washington Square» führen wir die Henry-James-Renaissance mit dieser Neuübersetzung eines Spätwerks fort.

Wertvolle Gobelins, Elfenbeinschnitzereien, edle Bronzen und alte spanische Altardecken … Adela Gereth hat in «Poynton Park», ihrem Landsitz aus dem 17. Jahrhundert, lebenslang leidenschaftlich erlesene Einrichtungsgegenstände aus ganz Europa gesammelt. Dass nun weder Sohn Owen noch die von ihm umworbene Mona Brigstock diese Kostbarkeiten zu würdigen wissen, bereitet Adela Kopfzerbrechen. Dass das junge Paar sie ausquartieren will, bringt sie gar an den Rand der Verzweiflung. Dabei hat sie in Fleda Vetch doch bereits eine adäquate und sachkundige Schwiegertochter ausgemacht. Fleda findet tatsächlich nicht nur Gefallen am Haus, sondern auch an Owen – und sitzt plötzlich zwischen allen Stühlen. Bekannt für seine sprachliche wie psychologische Raffinesse, lässt uns Henry James auch mit diesem Roman wieder in die Abgründe menschlicher Beziehungen blicken.

 

Vita :

Henry James (1843–1916) wurde in New York geboren, verbrachte jedoch die meiste Zeit seines Lebens auf Reisen und in Europa. Dessen klassischer Literatur, insbesondere aus Russland und Frankreich, galt seine höchste Wertschätzung. Seinen Ruf als Meister der psychologischen Erzählkunst erschrieb er sich mit zwanzig Romanen und über hundert Erzählungen.

 

Meine Meinung :

Zuerst einmal ein ganz grosses Kompliment an den Manesse Verlag für dieses tolle Buch. Das Cover ist in einem dezenten Grau gehalten, dazu das passende Lesebändchen und der Buchschnitt in einem eleganten Grün.

Und der Übersetzer Nikolaus Stingl ist Buchliebhabern ja sowieso bekannt.

Bei dem Buch, welches im Original 1896 erschienen ist, handelt es sich um ein Spätwerk von Henry James.

Die Protagonistin in unserem Roman ist Adela Gareth. Sie lebt auf ihrem Landsitz “ Poynton Park “ und hat Zeit ihres Lebens erlesene Kostbarkeiten gesammelt und mit ihnen ihren Besitz geschmückt und ausgestattet.

Wie es in der damaligen Zeit üblich war, wird der Besitz an ihren Sohn Owen gehen. Leider ist dieser im Begriff, eine Dame namens Mona Brigstock  zu ehelichen, der es an jeglichem Kunstverstand fehlt. Auch möchte das junge Paar sie aus ihrem Anwesen ausquartieren.

Ihre bevorzugte Favoritin als Schwiegertochter wäre Fleda Vetch, die sie nun versucht, ihrem Sohn schmackhaft zu machen. Leider ist diese sehr schüchtern und zurückhaltend, was dem Leser das eine oder andere mal schon ein Augenrollen entlockt.

Henry James bringt dem Leser das viktorianische Zeitalter und insbesondere die Stellung der Frau sehr nahe. Der Autor entwirft ein stilsicheres Bild dieser Epoche und auch die Stellung des männlichen Geschlechts kommt nicht zu kurz.

Trotzdem gilt sein Hauptaugenmerk den Frauen jener Zeit.

Die Charaktere sind detailliert ausgearbeitet und grossartig gezeichnet. Die Sprache ist sehr dezent und elegant, was mit Sicherheit auch ein grosser Verdienst des Übersetzers Nikolaus Stingl ist.

Ein meisterhaftes Buch, welches eine Zierde und eine Kostbarkeit in jedem gut bestückten Bücherregal ist.

Dies war mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von Henry James.

 

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Neuschnee von Lucy Foley

Neuschnee

 

Titel : Neuschnee

Autor : Lucy Foley

Verlag : Penguin Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

Bewertung : 5 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

War es ein Unfall? Oder doch nur ein Mord unter Freunden?

Winter in den schottischen Highlands: Neun Freunde verbringen den Jahreswechsel in einer abgelegenen Berghütte. Sie feiern ausgelassen, erkunden die eindrucksvolle Landschaft und gehen auf die Jagd – doch was als ein unbeschwerter Ausflug beginnt, wird bitterer Ernst, als heftiger Schneefall das Anwesen von der Außenwelt abschneidet. Nicht nur das Gerücht von einem umherstreifenden Serienmörder lässt die Stimmung immer beklemmender werden, auch innerhalb der Gruppe suchen sich lang begrabene Geheimnisse ihren gefährlichen Weg ans Licht. Dann wird einer der Freunde tot draußen im Schnee gefunden. Und die Situation in der Hütte eskaliert …

 

Vita :

Lucy Foley hat in der Verlagsbranche gearbeitet, bevor sie ihren großen Traum wahr machte und sich ganz dem Schreiben widmete. Wenn sie nicht gerade mörderisch spannende Thriller entwickelt, malt und reist sie leidenschaftlich gern. Die Idee für »Neuschnee« entstand, nachdem sie einen wildromantischen und besonders abgelegenen Ort in den schottischen Highlands besucht hatte, der sie einfach nicht mehr losließ. Lucy Foley lebt in London.

 

Meine Meinung :

Ich liebe ja Geschichten, die in Schottland, insbesondere in den Highlands im Winter spielen.

Und allein schon das Cover verspricht Spannung pur.

Ein paar Freunde verbringen Silvester in einer einsamen Jagdhütte und werden während eines Schneesturms komplett von der Außenwelt abgeschnitten.

Außerdem soll sich ein Serienmörder in der Nähe herumtreiben.

Schon direkt auf den ersten Seiten wird eine Leiche entdeckt. Dann wird drei Tage zurückgesprungen und die Geschichte beginnt mit der Anreise der alten Freunde.

Nach und nach lernt der Leser die verschiedenen Charaktere kennen und man erfährt relativ schnell, daa jeder seine verborgenen Geheimnisse hat.

Diese kommen nach und nach ans Tageslicht.

Das Buch war spannend geschrieben und man weiss bis zum Schluss nicht, wer Täter und wer Opfer ist.

Die Geschichte lässt sich flüssig lesen, der Schreibstil von Lucy Foley hat mir sehr gut gefallen.

Mit dieser Geschichte wurde mit Sicherheit nicht das Rad neu erfunden, trotzdem hat mir das Buch ein paar spannende Stunden beschert.

Auf weitere Bücher der sympathischen Autorin bin ich schon sehr gespannt.

 

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Die Wälder von Melanie Raabe

Die Wälder

Titel : Die Wälder

Autor : Melanie Raabe

Genre : Thriller

Verlag : btb ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Bewertung : 4 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Als Nina die Nachricht erhält, dass Tim, ihr bester Freund aus Kindertagen, unerwartet gestorben ist, bricht eine Welt für sie zusammen. Vor allem, als sie erfährt, dass er sie noch kurz vor seinem Tod fast manisch versucht hat, zu erreichen. Und sie ist nicht die Einzige, bei der er sich gemeldet hat. Tim hat ihr nicht nur eine geheimnisvolle letzte Nachricht hinterlassen, sondern auch einen Auftrag: Sie soll seine Schwester finden, die in den schier endlosen Wäldern verschwunden ist, die das Dorf, in dem sie alle aufgewachsen sind, umgeben. Doch will Nina das wirklich? In das Dorf und die Wälder zurückkehren, die sie nie wieder betreten wollte …

 

Vita :

MELANIE RAABE wurde 1981 in Jena geboren. Nach dem Studium arbeitete sie tagsüber als Journalistin – und schrieb nachts heimlich Bücher. 2015 erschien DIE FALLE, 2016 folgte DIE WAHRHEIT, 2018 dann DER SCHATTEN. Ihre Romane werden in über 20 Ländern veröffentlicht, mehrere Verfilmungen sind in Arbeit. Melanie Raabe betreibt zudem gemeinsam mit der Künstlerin Laura Kampf einen erfolgreichen wöchentlichen Podcast rund um das Thema Kreativität, „Raabe & Kampf“. Melanie Raabe lebt und arbeitet in Köln.

 

Meine Meinung :

Nina, eine junge Ärztin erhält eine schreckliche Nachricht. Tim, ihr alter Freund aus Kindertagen, ist plötzlich verstorben.

Gleichzeitig erhält sie von ihm einen geheimnisvollen Brief. Darin geht es um das Verschwinden seiner Schwester Gloria vor vielen Jahren. Wie es aussieht, hat er endlich eine Spur, die ihn wieder zurück sein altes Heimatdorf führt. Und in die dortigen, unheilvollen und mysteriösen Wälder…

Nach dem Tod von Tim macht sich nun also Nina auf in ihr altes Dorf, um der Sache auf den Grund zu gehen.

David, ebenfalls ein Freund aus Kindertagen, hat den gleichen Brief wie Nina erhalten und hilft ihr nun, die Geschehnisse aufzuklären.

Die Story liest sich sehr spannend und hat mich von der ersten Seite an gefesselt.

Zwischen den Kapiteln gibt es immer wieder Einschübe in Kursivschrift. Diese erzählen von einer Gruppe Kindern und ihren Erlebnissen.

Und da war ich zeitweilig etwas verwirrt, da ich Schwierigkeiten mit der zeitlichen Einordnung und den Charakteren hatte. Das hat mir die Lust am Buch etwas verleidet.

Die Handlung wirkte auf mich etwas arg konstruiert, aber das Ende konnte mich wieder etwas versöhnen. Es wird alles aufgeklärt und es bleiben keine Fragen offen.

Der Schreibstil ist locker und eingängig und man kann das Buch zügig durchlesen.

Dies war mit Sicherheit nicht Melanie Raabes bestes Buch, aber ich werde der Autorin auf jeden Fall die Chance geben, mich beim nächsten Mal wieder mitzureissen und zu begeistern.

 

Ich vergebe hier 4 Sterne .

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Das Derwischtor von Ahmet Ümit

Das Derwischtor

 

Titel : Das Derwischtor

Autor : Ahmet Ümit

Genre : Kriminalroman

Verlag : btb ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Bewertung : 5 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

»Blut war auf dem Stein, der Vollmond am Himmel, der Geruch von Erde im Garten…«. Die Recherche zu einem mysteriösen Hotelbrand führt die junge Versicherungsinspektorin Karen Kimya Greenwood geradewegs in die Heimatstadt ihres Vaters, die zentralanatolische Stadt Konya, Zentrum des berühmten Sufi-Ordens. Vom ersten Moment an gerät sie in einen Strudel aus Geheimnissen, Mystik und Intrigen, die sich über mehr als sieben Jahrhunderte erstrecken, bis zu dem über sieben Jahrhunderte zurückliegenden Mord an Shams-e Tabrizi, dem Lehrmeister des berühmten Sufi-Meisters und Poeten Rumi. Ein Meilenstein der türkischen Krimiliteratur.

 

Vita :

Ahmet Ümit, geboren 1960 in Gaziantep, ist einer der meistgelesenen Autoren in der Türkei. Er war von 1974 bis 1989 aktives Mitglied der Türkischen Kommunistischen Partei und schrieb in den Achtzigerjahren nicht nur seine ersten literarischen Texte, sondern studierte auch an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften in Moskau, was zu jener Zeit nach türkischem Recht illegal war. Während der Militärdiktatur von 1980–1990 war er im Untergrund aktiv und musste zeitweise auch selbst untertauchen. Er zog sich schließlich aus der aktiven Politik zurück und konzentrierte sich aufs Schreiben. Einige seiner zahlreichen Bücher wurden erfolgreich verfilmt.

 

Meine Meinung :

Mir ist vor einiger Zeit aufgefallen, dass ich noch nie ein Buch von einem türkischen Autoren gelesen habe.

Das musste sich ändern und da kam das Buch von Ahmet Ümit gerade recht.

Bevor ich allerdings mit dem Lesen begonnen habe, habe ich erstmal gründlich recherchiert. Und zwar über die Türkei allgemein, die Derwische und über den Sufi-Meister und Poeten Rumi. Da ist auf jeden Fall noch viel Nachholbedarf…

Wir begleiten die türkischstämmige Karen Kimya Greenwood, eine Versicherungsinspektorin, nach Konya.

Dort soll sie einen mysteriösen Hotelbrand aufklären.

Es wird zu einer Reise in ihre eigene Vergangenheit, denn ihr Vater, der die Familie vor vielen Jahren verlassen hat, stammt ebenfalls aus Konya.

Weiterhin eine Rolle spielt der Mord an Shams-e Tabrizi, dem Lehrmeister von Rumi.

Als Leser taucht man mit diesem Buch in eine völlig neue Welt ein. Schon allein das toll gestaltete Cover verspricht dem Leser einen spannenden Roman und vortrefflichen Lesegenuss.

In Erinnerung geblieben sind mir vor allem die Kapitelüberschriften, die zum Nachdenken anregen.

Auch ist Karen Kimya eine mir sehr sympathische Protagonistin mit all ihren Problemen und Gedanken.

Der Schluss war stimmig , hat mich aber mit vielen Gedanken zurückgelassen. Dieses Buch hallt noch lange in mir nach.

Ich hatte diese tolle Geschichte in zwei Tagen verschlungen und bin jetzt schon auf der Suche nach weiteren Büchern, die in diese Richtung gehen.

 

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Sorge dich nicht, frage ! von Gaur Gopal Das

Sorge dich nicht, frage!

 

Titel : Sorge dich nicht, frage !

Autor : Gaur Gopal Das

Verlag : Arkana ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Sachbuch

Bewertung : 5 Sterne

 

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Inhalt :

Geht es nach Gaur Gopal Das, dem indischen Mönch und weltweit gefeierten Motivations-Coach-Superstar, kann die radikal einfache Frage »Why worry?« den Unterschied machen, ob man glücklich ist oder nicht. Mit diesen simplen acht Buchstaben erinnert uns Gaur Gopal klug daran, sich konsquent auf das zu konzentrieren, was man tatsächlich selbst für sein Glück in der Hand hat. Dabei versteht es der charismatische und liebenswürdige Glücksguru wie kaum ein anderer, auch für scheinbar ausweglose Situationen Lösungen zu präsentieren, die verblüffend einfach und sofort umsetzbar sind: egal ob es sich um Aufschieberitis, Beziehungssackgassen oder Jobfrust handelt. Gaur Gopal Das begegnet unseren Alltagsproblemen mit unglaublicher Gelassenheit, tiefschöpfender Weisheit und unwiderstehlichen Humor. Mit seinen liebenswerten Glücksgeheimnissen macht er unser Leben im Handumdrehen fröhlicher und leichter – selbst in stürmischen Zeiten.

 

Vita :

Gaur Gopal Das, geboren 1973, ist ein indischer Mönch und hat ursprünglich Elektroingenieurwesen in Pune studiert. Nach einer kurzen beruflichen Etappe bei Hewlett Packard, erkannte er, dass seine wahren Talente anderswo liegen. 1996 schloss er sich der Internationalen Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein (ISCON) an und ist seither als spiritueller Lehrer, Life-Coach, Motivationstrainer und Speaker aktiv. Mit seiner klaren warmherzigen Botschaft begeistert er weltweit Millionen von Menschen.

 

Meine Meinung :

Wie fahren wir das Auto unseres Lebens ans Ziel ?

Dies versucht uns der indische Mönch GaurGopal Das in diesem Buch zu vermitteln.

Passenderweise sind die Kapitel in Erstes bis Viertes Rad benannt. Diese wiederum heissen z.B.: Persönlicher Lebensbereich, Beziehungen, Arbeitsleben und Gesellschaftlicher Beitag.

Die einzelnen Kapitel enthalten wiederum verschiedene Unterpunkte.

Die einzelnen Kaitel sind relativ kurz gehalten, so dass sie auch zum Innehalten und Reflektieren anregen. Hinter jedem Kapitel gibt es auch noch eine Zusammenfassung, was ich persönlich sehr gut fand.

 

Ganz am Schluss gibt es noch zwei Arbeitsblätter, die man selbst bearbeiten kann.

Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen, es hat mir viele Denkanstösse gegeben und vieles werde ich mit Sicherheit in meinen Alltag integrieren.

 

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

 

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Wayward von Blake Crouch

Wayward

 

Titel : Wayward ( Ein Wayward – Pines – Thriller )

Autor : Blake Crouch

Verlag : Goldmann ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

Bewertung : 5 Sterne

 

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Inhalt :

Umgeben von einem Elektrozaun und 24 Stunden am Tag im Blick eines Scharfschützen: So idyllisch die Kleinstadt Wayward Pines nach außen hin sein mag, für ihre 461 Bewohner ist sie ein Gefängnis. Alle sind sie nach einem schweren Unfall hier aufgewacht, und alle führen sie ein streng reguliertes, ständig überwachtes Leben. Sheriff Ethan Burke ist einer der wenigen, der weiß, was Wayward Pines wirklich ist – und welch unfassbare Wahrheit sich auf der anderen Seite des Zauns verbirgt. Als Ethan nicht mehr schweigen will, kommt es zur Katastrophe …

 

Vita :

Blake Crouch ist der Autor einiger höchst erfolgreicher Romane, darunter der internationale Bestseller »Dark Matter. Der Zeitenläufer« und die Wayward-Pines-Trilogie, die als TV-Serie verfilmt wurde. Blake Crouch lebt mit seiner Familie in Colorado.

 

Meine Meinung :

Dies ist der zweite Teil der Wayward – Pines -Trilogie. Die Geschichte geht nahtlos dort weiter, wo der erste Band geendet hat.

Ethan Burke, nun der Sheriff von Wayward Pines, ist einer der wenigen, der das Geheimnis der Stadt und seiner Bewohner kennt.

Aber kann er dieses schreckliche Wissen für sich behalten ?

Nachdem ich den ersten Band innerhalb eines Tages durchgesuchtet hatte, musste direkt der zweite Teil ins Haus.

Und dieser steht seinem Vorgänger in puncto Spannung in nichts nach. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen.

Als Leser kennt man nun das grosse Geheimnis um Wayward Pines und macht sich so seine Gedanken, wie man selbst darauf reagiert hätte.

Ethan Burke quält nun die Frage was besser ist, die Bewohner über ihr Schicksal im Unklaren zu lassen oder sie aufzuklären und vielleicht eine Revolte hervorzurufen.

Ich selber war da auch zwiegespalten, konnte aber das Handeln des Sheriffs nachvollziehen.

Der zweite Teil war sogar noch spannender als der erste und da der dritte Band hier auch schon lag, habe ich den gleich hinterhergeschoben.

Eine tolle Trilogie, vor allem der allerletzte Satz !!!

 

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

 

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Der unsichtbare Freund von Stephen Chbosky

Der unsichtbare Freund

Titel : Der unsichtbare Freund

Autor : Stephen Chbosky

Verlag : Heyne ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

Bewertung : 5 Sterne

 

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Inhalt :

Die alleinerziehende Kate muss dringend mit ihrem siebenjährigen Sohn Christopher untertauchen. Das beschauliche Örtchen Mill Grove, Pennsylvania, scheint dafür ideal zu sein. Eine Straße führt hinein, eine hinaus. Ringsum liegt dichter Wald. Doch kurz nach ihrem Umzug beginnt der kleine Christopher eine Stimme zu hören. Und merkwürdige Zeichen zu sehen. Zeichen, die ihn in den Wald locken.

Sechs Tage lang bleibt er spurlos verschwunden. Als er wieder auftaucht, kann er sich an nichts erinnern. Aber plötzlich hat er besondere Fähigkeiten. Und einen Auftrag: ein Baumhaus mitten im Wald zu errichten. Wenn er es nicht bis Weihnachten schafft, so die Stimme, wird der ganze Ort untergehen. Ehe sie sichs versehen, befinden sich Christopher, seine Mutter und alle Einwohner von Mill Grove mitten im Kampf zwischen Gut und Böse.

 

Vita :

Stephen Chbosky wuchs in Pittsburgh auf und studierte Filmwissenschaft an der University of Southern California. Sein erster Film The Four Corners of Nowhere wurde 1995 auf dem Sundance Film Festival gezeigt, für das Drehbuch zu Everything Divided gewann er zahlreiche Preise. Chbosky lebt in New York. Das also ist mein Leben ist sein erster Roman.

 

Meine Meinung:

Christopher fängt mit seiner Mutter im beschaulichen Mill Grove ein neues Leben an. Beide waren auf der Flucht vor dem gewalttätigen Freund der Mutter und wollen in Mill Grove zur Ruhe kommen.

Auf seltsame Weise übt der nahegelegene Missionswald eine unerklärliche Anziehungskraft auf den kleinen Jungen aus.

Dann verschwindet er für 6 Tage im Wald und nach seinem Auffinden ist Christopher nicht mehr derselbe. Er muss in eben diesem Wald ein Baumhaus bauen, dieses bis Weihnachten fertigstellen, sonst droht Mill Grove etwas Böses.

Mich hat die Story sehr an die Geschichten von Stephen King erinnert und deshalb war ich dementsprechend gespannt.

Die Charaktere sind toll gezeichnet und auf über 900 Seiten verfolgen wir Christopher und seine Freunde im Kampf gegen das Böse.

Leider hat das Buch einige Längen, was es mir zeitweise schwer gemacht hat weiterzulesen. 500 Seiten hätten für diese Geschichte sicherlich ausgereicht.

Auch waren manche Gedanken und Handlungen von Christopher teilweise für mich aufgrund des Alters nicht recht nachvollziehbar. Ein siebenjähriger Junge denkt und handelt nicht wie ein erwachsener Mann.

Dennoch hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und ich werde Stephen Chbosky sicherlich im Auge behalten.

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

 

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Eiskalte Hölle von Ilaria Tuti

Eiskalte Hölle

Autor : Ilaria Tuti

Titel : Eiskalte Hölle

Verlag : Penguin ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

Bewertung : 5 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Ein einsames Dorf in den Bergen. Ein grausamer Leichenfund im verschneiten Wald. Und eine Ermittlerin, die sich bald selbst nicht mehr trauen kann …

Norditalien: Im Wald nahe eines kleinen Bergdorfs wird die Leiche eines Mannes gefunden. Sein Gesicht ist völlig entstellt, um ihn herum sind Tierfallen aufgebaut. Ein Ritualmord? Die Profilerin Teresa übernimmt zusammen mit ihrem neuen Kollegen Massimo die Ermittlungen. Doch der Ort scheint ein düsteres Geheimnis zu bergen, das die beiden tief in die Vergangenheit bis hin zu einem mysteriösen Waisenhaus führt. Und während der Mörder sein nächstes Opfer ins Visier nimmt, wird der Fall für Teresa immer mehr zum persönlichen Albtraum. Sie hat das Gefühl, niemandem mehr trauen zu können – vielleicht nicht einmal mehr sich selbst …

 

Vita :

Ilaria Tuti wollte als Kind immer Fotografin werden, studierte dann aber Wirtschaft. Sie liebt die Berge, malt gern und arbeitet unter anderem auch als Illustratorin für ein kleines italienisches Verlagshaus. Mit »Eiskalte Hölle« erfüllt sie sich den Traum vom Schreiben. Ihr spektakuläres Thrillerdebüt spielt im Nordosten Italiens, dort, wo Ilaria Tuti aufgewachsen ist. Die Autorin lebt im italienischen Friaul.

 

Meine Meinung :

Die Profilerin Teresa und ihr neuer Kollege Massimo bekommen es mit einem besonders grausamen Fall zu tun.

In Norditalien wird die fürchterlich entstellte Leiche eines Mannes gefunden, umgeben von Tierfallen. Ein Ritualmord ?

Die Bewohner des kleinen Dorfes sind sehr verschlossen und unzugänglich und scheinen mehr zu wissen als sie preisgeben.

Schliesslich führt eine Spur Teresa zu einem alten Waisenhaus.

Liegt hier des Rätsels Lösung ? Und hat es Die Profilerin sogar mit einem Serientäter zu tun ?

Die Autorin Ilaria Tuti versteht es, die Arbeit der Profilerin überzeugend und glaubhaft darzustellen. Auch die düstere und verschlossene Atmosphäre des Dorfes und seiner Bewohner wird für uns Leser gut gezeichnet.

Mit Teresa warmzuwerden hat für mich eine Zeit gedauert, da sie mit ihren eigenen Dämone zu kämpfen hat. Dennoch konnte sie mich nach einiger Zeit für sich gewinnen und ich konnte ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehen.

Die Auflösung ließ ebenfalls keine Fragen offen und war gut durchdacht und ausgearbeitet.

Für mich hat Ilaria Tuti hier einen soliden Thriller abgeliefert. Auf weitere Bücher der Autorin bin ich sehr gespannt.

 

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Rückkehr nach Old Buckram von Phillip Lewis

Rückkehr nach Old Buckram

Titel : Rückkehr nach Old Buckram

Autor : Phillip Lewis

Genre : Roman

Verlag : btb ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Bewertung : 5 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Ein großartiger Roman über die Bande, die eine Familie zusammenhalten, die Gespenster, die wir nicht loswerden, und die Geschichten, die uns prägen.

Henry Astor wird in Old Buckram geboren, einer Kleinstadt in den Blauen Bergen von North Carolina. Eine Bahnlinie führt hierher, aber Züge kommen lange schon nicht mehr durch. Es ist ein Ort, in dem die Zeit stillsteht, an dem abends weiße Nebelschwaden in den Tälern aufsteigen und die grünen Berge in der Ferne zu Blautönen verblassen. Kaum dass Henry die Schule abgeschlossen hat, verlässt er Old Buckram. Erst Jahre später kehrt er zurück. Er will verstehen, was einst mit seinem Vater geschah, der eines Tages ohne ein Wort aus dem Leben der Familie verschwand und nie mehr wiederkehrte. Der Bücher über alles liebte, aber mit niemandem wirklich reden konnte. Ein großartiger Roman über die Zerbrechlichkeit unserer Existenz, die Liebe eines Sohnes und die Leidenschaft für die Literatur.

 

Vita :

Phillip Lewis ist in den Bergen von North Carolina geboren und aufgewachsen. Er studierte Jura und arbeitet als Anwalt in Charlotte, NC. »Rückkehr nach Old Buckram« ist sein Erzähldebüt. Es wird in mehrere Sprachen übersetzt und von der New York Times als »Werk eines überragenden Talents« gefeiert.

 

Meine Meinung :

Unser Protagonist Henry Astor kehrt nach vielen Jahren in sein Heimatdorf Old Buckram in North Carolina zurück. Dieses hatte er zwecks Studium und Ausbildung verlassen.

Auch will er verstehen, warum sein Vater vor Jahren einfach verschwand und seine Familie zurückließ.

Hanrys Vater ist ein sehr stiller und in sich gekehrter Mann mit einer Leidenschaft für die Literatur. Man kann als Leser förmlich das Klappern der Schreibmaschinentastatur hören.

Der Vater ist kein Mann vieler Worte und dementsprechend fast “ unsichtbar“ verhält sich der junge Henry, um den Vater nicht zu stören.

Hier erkennt man auch die tiefe Liebe und Verbundenheit des Sohnes zu seinem Vater.

Die Rückkehr nach Old Buckram führt auch dazu, dass viele verdrängte Wahrheiten und Geschehnisse sich ihren Weg bahnen und sich Henry diesen Tatsachen stellen muss. Dies ist teilweise ein sehr schmerzhafter Prozess.

Der gewählte Schauplatz, die abgeschiedenen und einsamen Berge North Carolinas hat der Autor passend zu den Protagonisten gewählt, was ich sehr gelungen fand.

Die Auflösung des Dramas bekommt der Leser auch erst gegen Ende des Buches, was genau richtig war. So war die Lesefreude bis zum Schluß ungetrübt.

Das Buch ist angefüllt mit Literatur und tollen Schriftstellern, was für mich natürlich ein echter Hochgenuss war.

Leider ist meiner Meinung das Cover etwas altbacken geraten, was viele Leser vielleicht vom Kauf abhält. Dies wäre aber sehr schade, da dieses Buch ein echter Schatz in jeder gut bestückten Bibliothek ist.

Dieses Buch ist auf jeden Fall eines meiner Lesehighlights des Jahres 2019.

 

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Idaho von Emily Ruskovich

Idaho

Titel : Idaho

Autor : Emily Ruskovich

Verlag : Diana ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

Bewertung : 5 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Ein flirrend heißer Sommertag in Idaho, USA: eine Familie im Wald, die beiden Mädchen spielen, die Eltern holen Brennholz für den Winter. Die Luft steht, die Mutter hat ein Beil in der Hand – und innerhalb eines Augenblicks ist die Idylle zerstört. Eine Tochter ist tot, die zweite flieht in den Wald und verschwindet spurlos. Ist es Gnade, dass der Vater Jahre später langsam sein Gedächtnis verliert? Während Wade immer mehr vergisst, erkundet seine zweite Frau Ann tiefer und tiefer die Tragödie jenes heißen Augusttages und nimmt schließlich Kontakt zu seiner Exfrau im Gefängnis auf.

Ein atemberaubender Roman über das Unbegreifliche in uns, erzählt mit einer Zärtlichkeit und Schönheit, die die Möglichkeit der Gnade und vergebenden Liebe erfahrbar machen.

 

Vita :

Emily Ruskovich wuchs im Idaho Panhandle auf dem Hoodoo Mountain auf. Sie gewann den O. Henry Award 2015 und ist Absolventin des Iowa Writers’ Workshop. Ab Herbst 2017 lehrt sie an der Boise State University. „Idaho“ ist ihr erster Roman.

 

Meine Meinung :

Von dem Buch “ Idaho “ habe ich eine Leseprobe bekomme und war sofort begeistert. Der Plot las sich sehr interessant und dementsprechend gefreut habe ich mich, als das Buch als Rezensionsexemplar bei mir angekommen ist.

Während eines heißen Sommertages in Idaho ist eine Familie beim Brennholzsammeln im Wald. Da geschieht das Unfassbare.

Ein  Kind ist tot, mit dem Beil erschlagen, das andere spurlos verschwunden.

Für dieses Verbrechen wird die Mutter der Mädchen zu lebenslanger Haft verurteilt.

Doch was ist wirklich geschehen ?

Jahre später wird der Vater der Mädchen demenzkrank und dessen zweite Frau Ann versucht, sich die schreckliche Tat begreiflich zu machen und herauszufinden, was an jenem Augusttag wirklich passiert ist.

Ein Krimi, wie man aufgrund des Klappentextes vermuten könnte, ist dieses Buch nicht. Im Focus stehen die Personen, die unmittelbar oder auch nur am Rande mit den schrecklichen Geschehnissen zu tun hatten.

Diese werden in dem Buch ausführlich beleuchtet.

Leider waren mir nicht alle Personen sympathisch und viele Handlungen konnte ich auch nicht nachvollziehen.

Die später im Buch stattfindenden Zeitsprünge fand ich eher verwirrend als der Geschichte zuträglich. Diese gehen von 1970 – 2025 und waren für mich oft willkürlich gesetzt. Leider kann man da schnell den Anschluss an die Geschichte verlieren.

Interessant fand ich, dass man als Leser bezüglich der Ereignisse damals völlig im Dunkeln tappt. Man hat überhaupt keine Ahnung, was passiert sein könnte.

Das relativ offen gehaltene Ende hat mir auch nicht so gut gefallen, da ich mir lieber einen richtigen Abschluss einer Geschichte wünsche. So bleibt aber auch viel Raum für eigene Ideen und Gedanken.

Emily Ruskovich bedient sich einer sehr schönen Schreibstils, so dass man das Buch flüssig lesen kann.

Mir hat ihr Erstlingswerk gut gefallen und ich bin auf weitere Geschichten der Autorin gespannt.

 

Ich vergebe hier 4 von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

 

 

Was würde Frida tun ? von Elizabeth Foley und Beth Coates

Was würde Frida tun?

 

Titel : Was würde Frida tun ?

Autor : Elizabeth Foley und Beth Coates

Verlag : Ludwig ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Bewertung : 5 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Herausforderungen gehören zum Leben, und oft ist guter Rat teuer. In diesem liebevoll gestalteten Buch erfahren wir, wie Powerfrauen wie Margarete Steiff, Clara Schumann, Kleopatra, Elizabeth I., Katharina von Bora, Erika Mann und viele andere ihre Probleme lösten und sich Situationen stellten, denen wir uns auch heute noch in ähnlicher Weise stellen müssen. Wie verlockend ist es da, sich Inspiration von beachtlichen Frauen und strahlenden Vorbildern der Geschichte zu holen! Was würde Frida Kahlo an unserer Stelle tun, was können wir von Coco Chanel, Dorothy Parker, Annemarie Schwarzenbach, Agatha Christie und vielen anderen lernen? Die Quintessenzen aus ihren Lebenserfahrungen und ihrer mentalen Haltung bieten auch heute noch reichlich lebensnahe Inspiration für alle Lebenslagen!

 

Vita :

Elizabeth Foley und Beth Coates sind ein starkes Frauenteam: Sie arbeiten zusammen als Lektorinnen in einem großen Londoner Verlagshaus und schreiben ganz nebenbei Bestseller – wie zum Beispiel »Homework for Grown-ups« oder »Shakespeare for Grown-ups«.

Elizabeth Foley und Beth Coates sind ein starkes Frauenteam: Sie arbeiten zusammen als Lektorinnen in einem großen Londoner Verlagshaus und schreiben ganz nebenbei Bestseller – wie zum Beispiel »Homework for Grown-ups« oder »Shakespeare for Grown-ups«.

 

Meine Meinung :

Erst einmal ein Riesenkompliment an den Verlag für das toll gestaltete Cover. Das Buch ist ein echter Hingucker in jedem gut bestückten Bücherregal.

In diesem Buch erhält der Leser einen kurzen Einblick in die Lebensgeschichten von 55 mehr oder weniger bekannten Frauen der Geschichte.

Etliche Frauen habe ich gekannt, aber von vielen war mir deren Biografie nicht geläufig. Von Phoolan Devi, Mary Stopes und einigen anderen hatte ich noch nie gehört.

Mir hat das Buch auf jeden Fall Lust gemacht, mehr über diese interessanten Frauen zu erfahren. Einige Biografien sind auf jeden Fall auf meine Wunschliste gewandert und werden in absehbarer Zeit auch gelesen.

Die einzelnen Lebensgeschichten umfassen nicht mehr als drei bis vier Seiten und viele wunderschöne Zeichnungen runden das Bild ab.

Der Schreibstil hätte meiner Meinung nach etwas gehaltvoller und inspirierender sein können, dies tut der Qualität des Werkes jedoch keinen Abbruch.

Ein tolles Buch, welches auf jeden Fall Lust darauf macht, mehr von diesen tollen Frauen zu erfahren.

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Die Farbe des Goldes von Deana Zinßmeister

Die Farbe des Goldes

Titel : Die Farbe des Goldes

Autor : Deana Zinßmeister

Verlag : Goldmann ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Historischer Roman

Bewertung : 5 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Württemberg 1605. Elisabeth lebt mit ihren Eltern in einem kleinen Dorf, harte Arbeit bestimmt ihr Leben. Als sie 17 Jahre alt ist, begegnet sie dem charismatischen Frédéric und lässt sich auf ihn ein. Doch Frédéric ist nicht, wer er vorgibt zu sein. Als Elisabeth unerwartet schwanger wird, will er nur noch eins: sie um jeden Preis loswerden. Und so findet Elisabeth sich plötzlich als Gefangene in einem Freudenhaus wieder. Erst als sie den Alchemisten Johannes Keilholz kennenlernt, scheint es Hoffnung zu geben. Denn durch ihn trifft sie jemanden, dem sie mehr wert ist als alles Gold der Welt …

 

Vita :

Deana Zinßmeister widmet sich seit einigen Jahren ganz dem Schreiben historischer Romane. Bei ihren Recherchen wird sie von führenden Fachleuten unterstützt, und für ihren Bestseller »Das Hexenmal« ist sie sogar den Fluchtweg ihrer Protagonisten selbst abgewandert. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern im Saarland.

 

Meine Meinung :

Da Deana Zinßmeister wie ich aus dem schönen Saarland kommt, werden ihre Bücher ja grundsätzlich von mir verschlungen.

Der Klappentext dieses Buches liest sich wieder sehr interessant und dementsprechend gefreut habe ich mich auf die Lektüre.

In diesem Buch geht es um Elisabeth, die im Jahre 1605 mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf in Württemberg lebt. Die Familie ist sehr arm, der Vater ist Karpfenfischer und Elisabeth muss oft in ihrer kargen Behausung hungern und frieren.

Eines Tages trifft sie im Wald auf eine jungen Edelmann, lässt sich mit ihm ein und verliebt sich sogar in ihn. Recht schnell stellt sie fest, dass sie schwanger ist und in ihrer Naivität hofft das junge Mädchen auf eine Heirat mit ihm und somit auf ein besseres Leben.

Doch bald muss sie feststellen, dass der junge Frederic nicht der ist, für den er sich ausgegeben hat und dann nimmt das Schicksal erbarmungslos seinen Lauf.

In einem weiteren Erzählstrang lernen wir den Alchemisten Johannes Keilholz kennen. Dieser versucht, den Stein der Weisen herzustellen, um aus Eisenerz Gold zu machen.

Deana Zinßmeister erzählt die Geschichte sehr anschaulich und plastisch, so dass man sich als Leser die dörfliche Umgebung bildlich vorstellen kann. Interessant fand ich auch, dass Elisabeth den Namen ihres Dorfes nicht kannte.

Erschreckend sind auch die sozialen Unterschiede zu jener Zeit. Während es den Adligen am württembergischen Hof an nichts mangelt, hat die normale Bevölkerung oft nicht mal warme Kleidung, geschweige denn jeden Tag eine Mahlzeit.

Gerne hätte ich noch viel mehr über Elisabeths späteren Werdegang erfahren und auch der Erzählstrang über die Wissenschaft der Alchemie hätte gerne ausführlicher sein dürfen.

Deana Zinßmeister ist einfach eine tolle Geschichtenerzählerin und ich freue mich schon auf weitere spannende Lesestunden mit ihren Büchern.

Ich vergebe für dieses Buch die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

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Der zweite Schlaf von Robert Harris

Der zweite Schlaf

Titel : Der zweite Schlaf

Autor : Robert Harris

Verlag : Heyne ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

Bewertung : 5 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Der Untergang der Welt, wie wir sie kennen – der neue große Roman von Robert Harris

England ist nach einer lange zurückliegenden Katastrophe in einem erbärmlichen Zustand. Der junge Priester Fairfax wird vom Bischof in ein Dorf entsandt, um dort die Beisetzung des mysteriös verstorbenen Pfarrers zu regeln. In der Umgebung finden sich besonders häufig jene verbotenen Artefakte aus vergangener Zeit – Münzen, Scherben, Plastikspielzeug –, die der Pfarrer akribisch gesammelt hat. Hat diese ketzerische Leidenschaft zu seinem Tod geführt?

Robert Harris’ erster Roman »Vaterland« war ein Ereignis. Seine Berühmtheit wuchs mit historischen Politthrillern wie »Pompeji« und seiner groß angelegten Cicero-Trilogie (»Imperium«, »Titan«, »Dictator«). Ob nun Antike oder jüngere Neuzeit (»Intrige«, »Konklave«, »München«) – auch wenn in seinen Büchern faktenfeste und erfundene Historie sich mischen, so muss man den vordergründigen Mantel nicht weit lüpfen, und die hintergründige Aktualität scheint auf. Robert Harris schreibt letztlich immer über das Hier und Jetzt.

 

Vita :

Bevor Robert Harris Romanautor wurde, war er als Reporter und Redakteur tätig. Nach seinem Studium in Cambridge arbeitete er als Reporter für die BBC und als Redakteur für den „Observer“. Der 1957 in Nottingham geborene Autor wurde 2003 als bester Kolumnist mit dem „British Press Award“ für seine Arbeit beim „Daily Telegraph“ und der „Sunday Times“ ausgezeichnet. Neben seinen Romanen, darunter Bestseller wie „Vaterland“, „Enigma“ und „Imperium“, schreibt er auch Sachbücher. In seinen Büchern verbindet er Fiktion und historische Fakten, sie entführen ihre Leser so in andere Welten und Zeiten. Heute lebt der Autor mit seiner Frau und vier Kindern in Berkshire.

 

Meine Meinung :

Seit dem Buch “ Konklave “ bin ich ja eine begeisterte Leserin der Bücher von Robert Harris.

Und der Klappentext seines neuesten Romanes las sich wieder sehr geheimnisvoll und spannend.

Wir erleben hier ein unheimliches Szenario. Der Leser befindet sich in einer post-apokalyptischen welt wieder, die stark an unser Mittelalter erinnert.

Der junge Priester Christopher Fairfax muss in ein kleines englisches Dorf namens Addicott St George reiten, um den dortigen Pfarrer Thomas Lacy zu beerdigen. Dieser ist unter seltsamen Umständen ums Leben gekommen.

Dort angekommen muss er feststellen, dass die Bewohner des Dorfes den Pfarrer für seltsam und teilweise sogar für ketzerisch halten.

Dies wird unserem Protagonisten Fairfax sppätestens dann klar, als er die Artefakte aus längst vergangenen Zeiten findet, die der Pfarrer akribisch gesammelt hat.

Obwohl verboten, finden sich bei ihm Trinkhalme aus Plastik, ein Gerät mit dem Logo eines angebissenen Apfels, Kugelschreiber und ähnliches.

Leider weiss in dieser Zeit niemand mehr etwas über die Bedeutung und den Sinn dieser Gegenstände, ebenso sind viele Bauwerke und deren Sinn für die Menschen ein Rätsel.

Mir hat das Buch und die Geschichte sehr gut gefallen und das Katastrophenszenario war für mich absolut nachvollziehbar. Auch die Beschreibung der Örtlichkeiten und der archäologischen Grabung konnte ich mir fast bildhaft vorstellen.

Ich möchte an dieser Stelle auch nicht zuviel verraten, um niemanden zu spoilern. Am besten entdeckt man diese tolle und spannende Geschichte selbst.

Für mich war dieses Buch wieder ein tolles Leseerlebnis und ich hoffe noch auf viele weitere Werke von Robert Harris.

Ich vergebe die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

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Die Schuld jenes Sommers von Katherine Webb

Die Schuld jenes Sommers

Titel : Die Schuld jenes Sommers

Autor : Katherine Webb

Verlag : Diana ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

Bewertung : 5 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Bath 1942: Im Chaos eines Bombenangriffs ist der kleine Davy plötzlich unauffindbar. Frances, die auf den Jungen aufpassen sollte, macht sich auf die Suche. Sie ist verzweifelt, denn schon einmal ist ein Kind verschwunden: Vierundzwanzig Jahre zuvor war ihre beste Freundin Wyn nach einem Streit nie wieder aufgetaucht. Ausgerechnet in dieser schicksalhaften Nacht fördert der Einschlag einer Bombe das Skelett eines Kindes zutage. Das tote Mädchen ist Wyn. Frances ist zutiefst erschüttert, und dunkle Erinnerungen aus der Vergangenheit werden lebendig. Was geschah in jenem Sommer vor über zwanzig Jahren? Wo ist Davy? Und hat er überlebt?

 

Vita :

Katherine Webb, geboren 1977, wuchs im englischen Hampshire auf und studierte Geschichte an der Durham University. Später arbeitete sie mehrere Jahre als Wirtschafterin auf herrschaftlichen Anwesen. Auf ihr großes internationales Erfolgsdebüt »Das geheime Vermächtnis« folgten weitere SPIEGEL-Bestseller-Romane. Nach längeren Aufenthalten in London und Venedig lebt und schreibt sie heute in der Nähe von Bath, England.

 

Meine Meinung :

In ihren neuesten Roman nimmt uns Katherine Webb mit auf eine Zeitreise. Wir befinden uns in Bath im Jahre 1942.

Unsere Protagonistin, die zweiunddreißigjährige Frances soll während der Bombenangriffe auf den kleinen Davy aufpassen. Während sie ihn für kurze Zeit einem befreundeten Ehepaar überläßt, fallen die Bomben auf Bath und richten große Schaden an.

Während dieser Kriegswirren verschwindet der kleine Davy. Das Ehepaaar, in dessen Obhut er sich befand, ist ums Leben gekommen und von dem kleinen Davy fehlt jede Spur.

Tragischerweise ist Frances etwas ähnliches schon einmal passiert. Vor vierundzwanzig Jahren verschwand ihre achtjährige Freundin Wyn spurlos und tauchte nie wieder auf.

Schrecklicherweise wurden jetzt in einem Bombenkrater die sterblichen Überreste der kleinen Wyn gefunden. Sie wurde im Garten ihres Elternhauses vergraben.

Was ist damals passiert und was ist mit Davy geschehen?

Wir lernen Frances kennen, die diesen tagischen Verlust nie überwunden zu haben scheint. Damals wurde zwar ein vermeintlicher Täter gefasst und hingerichtet, aber war er auch tatsächlich der Mörder?

Da Frances mit zur damaligen Verhaftung beigetragen hat, bekommt sie nun Gewissensbisse. Hat man den falschen Mann hingerichtet?

Unser Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Parallel zur aktuellen Zeit werden wir ins Jahr 1916 zurückversetzt. Dort lernen sich die zwei unterschiedlichen Mädchen Frances und Wyn als knapp sechsjährige kennen. Unterschiedlicher könnten die beiden kaum sein.

Frances ist für ihr Alter gross und schlaksig, während die kleine, unerschrockene Wyn nur aus Haut und Knochen zu bestehen scheint.

Trotzdem werden die beiden Freundinnen. Wir begleiten die beiden temporär bis zu Wyns Verschwinden.

Uns als Leser ist schnell klar, dass damals der falsche Mann verhaftet wurde. Doch was ist zu jener Zeit wirklich geschehen ?

Katherine Webb hat hier einen eindringlichen Roman über Freundschaft, Schuldgefühle und auch verdrängte Erinnerungen geschrieben.

Bei mir hat es einige Zeit gebraucht, bis ich mit Frances warm geworden bin. Trotzdem habe ich mit ihr gefühlt und konnte mich gut in ihr Seelenleben hineinversetzen.

Auch am Ende schaffte es Ketherine Webb wieder mühelos, mich mit der Auflösung komplett zu überraschen. Auf dieses Ende wäre ich so nicht gekommen.

Dank der Erzählkraft der Autorin konnte ich mir das zerstörte Bath jener Zeit bildlich genau vorstellen. Das macht Katherine Webb für mich zu so einer hervorragenden Autorin.

Ich freue mich schon auf viele weitere Bücher dieser wunderbaren Schriftstellerin.

Ich vergebe für dieses Buch die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Abgründig von Arno Strobel

Abgründig

 

Titel : Abgründig

Autor : Arno Strobel

Verlag : Loewe

Genre : Jugendbuch

Bewertung : 3 Sterne

 

Inhalt :

Eine Bergtour. Ein Unwetter. Ein Mord.

Eingesperrt auf engstem Raum,
ohne Aussicht auf Rettung,
erkennt man ganz neue Seiten an seinen „Freunden“.
Hässliche Seiten.
Tödliche Seiten.

Geplant war eine lässige Bergtour – auf eigene Faust auf die Zugspitze und wieder zurück, bevor die anderen im Camp etwas merken. Doch als die kleine Gruppe um Tim am Morgen aufbricht, scheint das Unglück vorprogrammiert. Sie geraten in ein heftiges Unwetter und müssen in einer verlassenen Hütte Unterschlupf suchen. Sie wissen nicht, wo sie sind, sie haben keine Möglichkeit, mit dem Rest der Welt Kontakt aufzunehmen, und sie sitzen fest. Solange Sturm und Regen toben, ist an einen Abstieg nicht zu denken. Zunehmend liegen die Nerven blank und Vorwürfe machen die Runde, schließlich kommt es sogar zur Prügelei. Am nächsten Morgen ist einer von ihnen verschwunden. Zurück bleibt eine Blutlache – und die Frage, ob es unter ihnen einen Mörder gibt.

 

Vita :

Arno Strobel liebt Grenzerfahrungen und teilt sie gern mit seinen Lesern. Deshalb sind seine Thriller wie spannende Entdeckungsreisen zu den dunklen Winkeln der menschlichen Seele und machen auch vor den größten Urängsten nicht Halt. Seine Themen spürt er dabei meist im Alltag auf und erst, wenn ihn eine Idee nicht mehr loslässt und er den Hintergründen sofort mit Hilfe seines Netzwerks aus Experten auf den Grund gehen will, weiß er, dass der Grundstein für seinen nächsten Roman gelegt ist. Alle seine bisherigen Thriller waren Bestseller. Arno Strobel lebt als freier Autor in der Nähe von Trier.

 

Meine Meinung :

Ich bin ja eine begeisterte Leserin der Bücher von Arno Strobel. Über “ Abgründig“ bin ich beim Stöbern auf der Seite der Onleihe gestolpert und habe es mir direkt ausgeliehen.

Unser Protagonist Tim ist 16 Jahre alt und verbringt zusammen mit anderen Jugendlichen seine Sommerferien im Bergcamp Grainau. Schnell lernt er den etwas älteren und dominanten Ralf kennen.

Dieser brüstet sich mit seiner Bergerfahrung und überredet Tim und ein paar andere Jugendliche, auf eigene Faust eine Bergtour zu unternehmen und endlich etwas aufregendes zu erleben. Mit von der Partie ist unter anderem Lena, die Tim sehr sympathisch findet.

Ausserdem nimmt an dem verbotenen Ausflug auch Denis kennen, der wenig von sich preisgibt. Augenscheinlich lebt er in einer betreuten Wohngruppe und da er sich gut verhalten hat, durfte er an dem Sommercamp teilnehmen.

Schon bald geraten die 10 Jugendlichen am Berg jedoch in ein schweres Unwetter und finden mit letzter Kraft Unterschlupf in einer kleinen Berghütte. Dort müssen sie feststellen, dass sie sich heillos verirrt haben und dass der angeblich so erfahrene Ralf auch nicht mehr weiter weiß.

Das draussen das Unwetter mit unverminderter Kraft weiter tobt, bleibt den Jugendlichen nicht anderes übrig, als in der Hütte zu übernachten und das Ende des Sturmes abzuwarten.

Nachdem die Jugendlichen sich abends mit Alkohol betrunken haben, folgt nach der ersten Nacht die Ernüchterung. Ralf ist verschwunden und in der Hütte und draussen finden sich Blutspuren.

Ws ist da Schreckliches passiert ?

Direkt verdächtigt wird Tim, da er augenscheinlich Blut von Ralf im Gesicht hat. Erschwerend kommt hinzu, dass Tim in der Vergangenheit schlafgewandelt ist und einmal dabei seine eigene Mutter verletzt hat. Nach dem Aufwachen konnte er sich an nichts mehr erinnern.

Ist Tim ein Mörder und kann sich an die Tat nicht mehr erinnern ?

Die Gruppendynamik, die sich hieraus entwickelt, nimmt schnell erschreckende Formen an. Keiner traut mehr dem anderen und allen voran wird Tim des Mordes verdächtigt.

Nach und nach kommt allerdings die Wahrheit ans Tageslicht.

Und mit dieser unspektakulären Auflösung konnte mich Arno Strobel leider nicht so recht begeistern.

Vor allem hätte ich gern mehr über Denis erfahren, dessen Geschichte mir zu abrupt geendet hat. Dieser Charakter war mir mit am sympathischsten.

 

Ich vergebe für dieses Buch 3 von 5 Sternen.

 

 

 

Rezension : Schwarzer See von Riley Sager

Schwarzer See

Titel : Schwarzer See

Autor : Riley Sager

Genre : Thriller

Verlag : dtv

Inhalt :

Emma Davis ist Künstlerin und steht am Beginn einer großen Karriere. Niemand ahnt, dass sie in ihren Bildern eine traumatische Erinnerung verarbeitet. Vor 15 Jahren hat sie im Sommercamp in den Wäldern am Lake Midnight etwas Furchtbares erlebt: Ihre drei Freundinnen verschwanden eines Nachts, man fand keinerlei Spuren. Jetzt kehrt Emma zurück an den schwarzen See. So schön die Umgebung, so beklemmend ist die Atmosphäre im Camp. Und dann scheint sich die Geschichte zu wiederholen: Erneut verschwinden drei Mädchen. Doch Emma ist fest entschlossen, sie zu finden − und endlich herauszubekommen, was damals geschah.

 

Vita :

Riley Sager ist ein Pseudonym. Der Autor, in Pennsylvania geboren, ist Schriftsteller, Redakteur und Grafikdesigner und lebt in Princeton, New Jersey.

 

Erstmalig aufmerksam auf das Buch wurde ich spontan durch das doch recht gruselige Cover. Und nach Lesen des Klappentextes musste ich das Buch direkt kaufen.

Riley Sager habe ich schon länger auf dem Schirm. Sein Werk “ Final Girls “ steht schon lange auf meiner Wunschliste, aber aus irgendeinem Grund habe ich es bisher noch nicht gelesen.

Das Setting hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Ein Sommercamp am Lake Midnight, aus dem drei Mädchen verschwinden und nie wieder auftauchen. Genau die richtige Lektüre für den Oktober.

Unsere Protagonistin Emma Davis verbrachte vor 15 Jahren ihre Sommerferien im Camp Nightingale am Lake Midnight. Nach nur wenigen Tagen verschwinden ihre 3 Mitbewohnerinnen Allison, Vivian und Nathalie, mit denen sich Emma eine Hütte teilt.

Sie tauchen trotz intensiver Suche nie wieder auf. Was ist mit den drei Mädchen geschehen ? Wie kann man einfach so verschwinden ?

In der Gegenwart lernen wir Emma Davis kennen, die mittlerweile Künstlerin ist und verstörende Bilder malt. Es sind düstere Landschaften, in denen sie die drei verschwundenen Freundinnen immer wieder malt und mit Farbe abdeckt und sie somit quasi versteckt.

Dieses Motiv ist für Emma schon zur Obsession geworden.

Völlig überraschend erhält Emma von der Besitzerin des Camps, Franny Harris-White die Einladung, einen Malkurs in den Sommerferien abzuhalten. Franny will das Sommercamp neu eröffnen, da es seit den schrecklichen Ereignissen vor 15 Jahren geschlossen war.

Emma willigt ein und die Ereignisse nehmen ihren Lauf.

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt.

Zum einen werden wir Zeuge der Geschehnisse vor 15 Jahren und lernen Emma und die drei verschwundenen Mädchen in ihren Teenagertagen kennen. Dann springen wir wieder in unsere Zeit und begleiten Emma erneut bei ihrem Aufenthalt am Lake Midnight und in ihre damalige Hütte mit dem einprägsamen Namen “ Dogwood „.

Ziemlich schnell wird uns Lesern klar, dass Emma Geheimnisse hat und bezüglich des Verschwindens der Mädchen damals wohl nicht ganz ehrlich war. Doch inwieweit ist Emma in die tragischen Ereignisse involviert oder hat sie sogar etwas mit dem Verschwinden der Mädchen zu tun ?

Die Geschichte nimmt ständig andere Wendungen und der Leser ist sich seines Urteilsvermögens bald nicht mehr sicher.

Wem kann man trauen und wem nicht ?

Riley Sager baut die Spannung langsam und ruhig auf und mit geschickt platzierten Plottwists lenkt er den Leser immer wieder auf andere Fährten.

Mir ist letzten Endes jeder suspekt erschienen und ich konnte niemanden von der Liste der Verdächtigen streichen.

Das Ende allerdings hat mich richtig begeistern können. Mit dieser Auflösung habe ich nie im Leben gerechnet und genau das macht für mich ein guter Thriller aus.

Mich konnte Riley Sager hiermit auf ganzer Linie überzeugen und es wird nicht lange dauern, bis ich auch “ Final Girls “ verschlingen werde.

Für dieses Werk vergebe ich die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

Rezension : Verschollen von Rob Boffard

 

Verschollen

Titel : Verschollen

Autor : Rob Boffard

Verlag : Heyne ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Hannah Elliot ist aufgeregt: Bereits an ihrem ersten Tag als Tourguide auf Sigma Station soll sie einen Touristenausflug zum Pferdekopfnebel begleiten. Noch ahnt sie nicht, dass unzufriedene Gäste und eine betrunkene Shuttle-Pilotin an diesem Tag noch ihr geringstes Problem sein werden. Kaum hat das Shuttle die Umlaufbahn von Sigma Station verlassen, als sich ein gewaltiger dunkler Schatten über die Raumstation schiebt und sie in die Luft sprengt. Nun schwebt das kleine Shuttle samt seiner Passagiere völlig frei im Raum. Sie haben keine Vorräte, keine Waffen und keinen Plan. Und das geheimnisvolle Alien-Schiff ist ihnen dicht auf den Fersen …

 

Vita :

Rob Boffard wurde in Johannesburg, Südafrika, geboren und verbringt seine Zeit als Autor zwischen London, Vancouver und Johannesburg. Als Journalist hat er in mehr als zwölf Ländern Artikel geschrieben, unter anderem für The Guardian und Wired.

 

Unsere Protagonistin, Hannah Elliot ist Reiseführerin auf Sigma Station. Dieser Ort ist mit das beliebteste Urlaubsziel in der Galaxis, da man von dort einen atemberaubenden Blick auf den Pferdekopfnebel hat.

Dorthin ist sie auch mit einer Handvoll Touristen unterwegs, als ein unbekanntes Raumschiff die Raumstation angreift und zerstört.

So kommt es, dass Hannah Elliot mit dem Shuttle Red Panda und den Touristen im Weltall havariert, verfolgt von dem unbekannten Alien-Raumschiff.

Hannah Elliot ist aufgrund ihrer Unerfahrenheit zunächst mit der Situation völlig überfordert, zudem hat sie es an Bord mit den unterschiedlichsten Charakteren zu tun. Jeder hat seine Geheimnisse, angefangen von einer russischen Pilotin bis zu einem undurchschaubaren Pärchen.

Können sich diese Personen im Angesicht der Katastrophe zusammenraufen und an einem Strang ziehen ?

Mir hat das Setting unheimlich gut gefallen. Das Zukunftsszenario hat Rob Boffard meiner Meinung nach sehr gut beschrieben und es war auch für mich als absoluter Neuling in diesem Genre sehr gut verständlich.

Im Vordergrund dieses Romans stehen allerdings die Menschen und es stellt sich die Frage, ob man Grenzen überwinden kann um im Angesicht der drohenden Gefahren zu überleben.

Die Figuren hat der Autor sehr gut gezeichnet, so dass man sich nach und nach alle Personen mitsamt ihren Eigenarten und Charakterzügen sehr gut bildlich vorstellen kann.

Rob Boffard hat mit diesem Roman mit Sicherheit nicht das Rad neu erfunden, mir hat das Buch aber den Einstieg in das Science-Fiction-Genre sehr erleichtert und ich werde sicher in Zukunft noch mehr Bücher aus diesem Bereich lesen.

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Rezension : Der Kastanienmann von Soren Sveistrup

 

Der Kastanienmann

Titel : Der Kastanienmann

Autor : Soren Sveistrup

Verlag : Goldmann ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Der Nr.1-Bestseller aus Dänemark – vom Macher der Erfolgsserie THE KILLING (Kommissarin Lund).

Es ist ein stürmischer Tag in Kopenhagen, als die Polizei an einen grauenvollen Tatort gerufen wird. Auf einem Spielplatz liegt die entstellte Leiche einer jungen Frau. Und der Täter hat eine unheimliche Botschaft hinterlassen: Über dem leblosen Körper schwingt eine kleine Puppe aus Kastanien im Wind. Kommissarin Naia Thulin und ihr Partner Mark Hess stehen vor einem Rätsel. Denn die Figur trägt den Fingerabdruck eines Mädchens, das ein Jahr zuvor ermordet wurde – die Tochter der Politikerin Rosa Hartung. Und dann taucht ein zweites Kastanienmännchen auf …

 

Vita :

Søren Sveistrup ist ein dänischer Drehbuchautor. Bekannt wurde er durch die Serie ›Nikolaj und Julie‹ und den mehrteiligen TV-Thriller ›Kommissarin Lund: Das Verbrechen‹, der unter dem Namen ›The Killing‹ für den US-Markt adaptiert wurde und zahlreiche Preise gewann.

 

Kommissarin Naia Thulin und ihr neuer Kollege Mark Hess bekommen es mit einem ungewöhnlichen Verbrechen zu tun.

Eine junge Frau wurde grausam ermordet. Am Tatort findet man ein Kastanienmännchen, auf dem die Fingerabdrücke eines Mädchens zu finden sind, das vor einem Jahr wohl einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist.

Dabei handelt es sich um die Tochter der bekannten Politikerin Rosa Hartung. Die Leiche wurde jedoch nie gefunden. Lebt das Mädchen vielleicht noch ?? . Doch warum sollte jemand einen Mord gestehen, den er gar nicht begangen hat.

Und dann taucht noch ein Kastanienmännchen auf….

Soren Sveistrup war mir bis dato völlig unbekannt, aber das toll gestaltete Cover und der spannende Klappentext haben mich neugierig gemacht.

Es hat einige Seiten gedauert, bis ich in die Gechichte hineingefunden habe. Zu Beginn waren mir Naia Thulin und Mark Hess nicht wirklich sympathisch und zugänglich.

Nach und nach finden sie aber einen gemeinsamen Weg und haben Stück für Stück Sympathiepunkte bei mir gesammelt. Vor allem Mark Hess hat die Fähigkeit, hinter die Fassade zu blicken und Zusammenhänge herzustellen, die anderen verborgen bleiben oder leicht übersehen werden.

Der Schreibstil des Autors hat mich nach einigen Seiten in seinen Bann gezogen und der Autor wartet immer wieder mit neuen Wendungen auf. Als Leser ist man immer am miträtseln, was es denn mit den ominösen Kastanienmännchen auf sich hat.

Auch der Schluss ließ für mich keine Fragen offen. Er war stimmig und hat die ganze Geschichte für mich komplett rund gemacht.

Auf jeden Fall Nervenkitzel pur für lange Herbstabende und dazu noch ein echter Pageturner.

Ich hoffe jedenfalls sehr auf eine Fortsetzung.

Ich vergebe hier die Höchstpunktzahl von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Rezension : Die Hafenschwester von Melanie Metzenthin

Die Hafenschwester

Titel : Die Hafenschwester

Autor : Melanie Metzenthin

Verlag : Diana ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde )

 

Hamburg, 1892: Die Cholera erschüttert die Stadt an der Elbe und fordert tausende Opfer. Als Marthas Mutter stirbt, muss sie das Überleben ihrer Familie sichern. Die junge Frau aus dem armen Gängeviertel ergattert eine Lehrstelle am Eppendorfer Krankenhaus und arbeitet sich bis zur OP-Schwester hoch. Während die Ärzte sich im Wettlauf gegen die Zeit befinden, ist Hamburg auch im politischen Umbruch: Die Hafenarbeiter streiken, die Frauen kämpfen ums Wahlrecht und für die Rechte von Prostituierten. Martha schließt sich der Frauenbewegung an und führt gleichzeitig ihren ganz persönlichen Kampf. Denn sie hat nicht nur die Liebe zur Medizin entdeckt, sondern – gegen die strengen Regeln am Krankenhaus – auch zu einem jungen Mann …

 

Vita :

Melanie Metzenthin wurde 1969 in Hamburg geboren, wo sie auch heute noch lebt und als Fachärztin für Psychiatrie arbeitet. Mit der Vergangenheit ihrer Heimatstadt fühlt sie sich ebenso verbunden wie mit der Geschichte der Medizin, was in vielen ihrer Romane zum Ausdruck kommt. Die Hafenschwester. Als wir zu Träumen wagten ist ihr erster Roman im Diana Verlag und der Auftakt zu einer Serie.

 

Unsere Protagonistin in diesem Roman ist die junge Martha. Die 14-jährige lebt 1892 mit ihrer Familie im berüchtigten Gängeviertel in Hamburg.

In diesem Hamburger Bezirk wohnen vornehmlich die Hafenarbeiter mit ihren Familien unter unzumutbaren Bedingungen. Die Mutter bessert die Haushaltskasse mit Näharbeiten auf und auch die junge Martha muss schon mitarbeiten, damit die Familie über die Runden kommt.

Martha hat eine beste Freundin namens Milli. Dieser ergeht es noch wesentlich schlimmer als Martha, da ihr gewalttätiger Stiefvater sie und ihre Mutter auf den Strich schickt.

Als 1892 in Hamburg die Cholera ausbricht und wütet, verliert Martha ihre Mutter und die kleine Schwester.

Durch glückliche Umstände wird Martha Krankenwärterin in St.Georg. So kan sie für das Überleben und Auskommen der Familie sorgen. Gleichzeitig entdeckt sie ihr Interesse und ihre Leidenschaft für die Medizin.

Und auch die Liebe kommt nicht zu kurz, obwohl Martha für ihre Tätigkeit ledig bleiben muss.

Die Hafenschwester – Als wir zu träumen wagten ist der erste Teil einer Reihe von Melanie Metzenthin.

Schon beim Lesen der ersten Seiten ist man mitten im Gängeviertel und im Geschehen gefangen. Die Autorin beschreibt sehr plastisch den Ausbruch der Cholera-Epedemie und das Leben zu jener Zeit im Gängeviertel. Auch das politische Geschehen zu jener Zeit wird von Melanie Metzenthin genau beleuchtet.

Gut gefallen hat mir, dass die Autorin für ihr Buch akribisch recherchiert hat und somit diese vergangene Epoche wieder aufleben lässt und man somit als Leser einen guten Einblick in die Sozialgeschichte jener Zeit erhält.

Martha war mir als Mensch sehr sympathisch, weil sie unter anderem auch immer zu ihrer Freundin Millie gestanden hat, obwohl diese als Prostituierte von jedermann geächtet wird. Auch hilft sie während des Hafenarbeiterstreiks in einer Suppenküche mit. Mir hat Milli mit ihrer warmherzigen Art mit am Besten gefallen.

Der nächste Teil ist schon fest eingeplant und ich bin gespannt, wie die Geschichte weitergeht.

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

Ein riesengroßes Dankeschön an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Das Versprechen des Bienenhüters von Christy Lefteri

Das Versprechen des Bienenhüters: Roman von [Lefteri, Christy]

Titel : Das Versprechen des Bienenhüters

Autor : Christy Lefteri

Verlag : Limes ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Sie haben alles verloren und glauben dennoch an einen Neuanfang: Diese Geschichte wird Sie berühren, erschüttern und doch hoffnungsvoll zurücklassen.

Nuri ist Bienenhüter, mit seiner Familie führt er ein einfaches, aber erfülltes Leben im syrischen Aleppo. Bis das Undenkbare passiert und der Krieg ihr Zuhause erreicht. Nuris kleiner Sohn Sami wird bei einem Bombenanschlag getötet, seine Frau Afra erblindet. Sie müssen fliehen, um zumindest ihr eigenes Leben zu retten. Die Trauer um Sami und Erinnerungen an das einst glückliche Leben begleiten sie auf dem langen, gefährlichen Weg durch eine Welt, die nicht auf sie gewartet hat und selbst die Mutigsten in die Knie zwingt. Doch in England wartet Nuris Cousin Mustafa mit einem Bienenstock, der neuen Honig und neues Leben verspricht. Aber die größte Herausforderung liegt noch vor Nuri und Afra: wieder zueinander zu finden und gemeinsam die Hoffnung an ein neues Leben zu bewahren.

Erzählt mit viel Feingefühl, Emotion und besonderen erzählerischen Elementen, wie die Verknüpfung der Zeitebenen: Die Kapitelüberschrift ist das letzte Wort des vorherigen und das erste Wort des folgenden Kapitels, so sind die Erzählung aus der Gegenwart und der Vergangenheit miteinander verbunden.

 

Vita :

Christy Lefteri wuchs als Tochter zypriotischer Geflüchteter in London auf. Sie unterrichtet Kreatives Schreiben an der Brunel University. 2016 und 2017 verbrachte sie die Sommermonate als Freiwillige in einem von der Unicef unterstützten Geflüchtetenlager in Athen. Die Geschichten, die die Menschen ihr dort erzählten, inspirierten sie dazu, »Das Versprechen des Bienenhüters« zu schreiben.

 

In dieser Geschichte lernen wir den Bienenhüter Nuri und seine Frau Afra aus Aleppo kennen. Die beiden haben einen tragischen Verlust zu verarbeiten. In den Kriegswirren wird ihr Sohn Sami bei einem Bomenangriff getötet und Afra erblindet.

Desweiteren hat Nuri mit einem weiteren Verlust zu kämpfen. Die bienenstöcke, für die er verantwortlich ist, werden vollkommen und unwiderbringlich zerstört.

Nuri und seine Frau Afra beschliessen, nach England zu fliehen. Dorthin ist schon Cousin Mustafa eine Weile vor ihnen geflohen. Die beiden machen sich also auf die beschwerliche Reise in ein ihnen unbekanntes Land.

Da sich die beiden durch die schrecklichen Erlebnisse auch als Ehepaar voneinander entfernt haben, kann die Flucht auch eine Möglichkeit sein, wieder zueinander zu finden.

 

Ersteinmal möchte ich dem Verlag ein Kompliment für das tolle Cover machen. Es ist einfach wunderschön.

Mit ihrem tollen und eindringlichen Schreibstil sind wir sofort in der Geschichte gefangen. Die Perspektive wechselt zwischen der Gegenwart in England und der Vergangenheit in Aleppo.

Besonders interessant fand ich, das das letzte Wort jedes Kapitels gleichzeitig die Überschrift des folgenden Kapitels ist.

Das Buch lässt sich flüssig und leicht lesen trotz des anspruchsvollen Themas. Die Charaktere sind durchgehend authentisch gezeichnet und besitzen Tiefgang, so dass mir jeder einzelne ans Herz gewachsen ist.

Alles in allem ein wirklich beeindruckendes Debut von Christy Lefteri. Hoffentlich wird es noch viele weitere Geschichten von dieser Autorin geben.

Bis jetzt ist dieses Buch mein absolutes Highlight in 2019.

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

Ein riesengrosses Dankeschön an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Rezension : West von Carys Davies

Titel : West

Autor : Carys Davies

Verlag : Luchterhand ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Best Book of the Year: The Sunday Times. The Guardian.

»WEST lässt uns eintauchen in den Mythos des amerikanischen Westens und erzählt von der Hingabe und Verletzlichkeit des Menschen.« San Francisco Chronicle »Dieses Buch geht einem nicht mehr aus dem Kopf.« Claire Messud

Pennsylvania, im Jahr 1815: Der einfache, gutherzige Maultierzüchter Cy Bellman findet keine Ruhe mehr, seit er in der Zeitung von einer unglaublichen Entdeckung gelesen hat. Um seinem Traum nachzujagen, bringt er das größte Opfer und lässt seine 10-jährige Tochter Bess in der Obhut ihrer ruppigen Tante zurück. Während Bess auf sich allein gestellt zur Frau wird, erlebt Bellman im tiefen Westen ein Abenteuer, das sich völlig anders entwickelt als erwartet. Carys Davies hat eine »eine traurig schöne Geschichte« (The Times) geschrieben über die tiefe Sehnsucht, alles hinter sich zu lassen und seinem Leben einen neuen Sinn zu geben.

 

Vita :

Carys Davies wurde 2015 für ihren Short-Story Band »The Redemption of Galen Pike« mit dem Frank O’Connor International Short Story Award ausgezeichnet. Sie wurde in Wales geboren und wuchs in den Midlands auf. Nach einer elfjährigen Zwischenstation in New York und Chicago lebt sie jetzt in Lancaster, im Nordwesten Englands.

 

Machen wir uns auf zu einer grossen Reise.

Im Jahr 1815 wird in Kentucky von einem sensationellen Fund berichtet. Die Neugier des einfachen Farmers John Cyrus Bellmann aus Pennsylvania ist geweckt und er macht sich zu einer grossen Reise auf, um hinter das Geheimnis des sensationellen Fundes zu kommen.

Im Verlauf der Geschichte lernen wir Bess, die 10-jährige Tochter des Farmers kennen, die dieser während seiner langen Abwesenheit in die Obhut seiner Schwester Julie gibt.

Julie wiederum kann den Entdeckergeist ihres Bruders nicht gutheissen und bringt dies auch deutlich zum Ausdruck. Bellmann lässt sich davon jedoch nicht abhalten, sondern kauft sich einen neuen Hut, packt allerlei Krimskrams zum Tauschen ein und macht sich auf die Reise.

Unterwes lernt er den Shawnee “ Alte Frau aus der Ferne “ kennen, der ihn in die Wildnis begleiten soll.

Für mich war diese Geschichte eine Reise zurück in die Zeit, in die Prärien und das unbekannte Land. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir der Shawnee “ Alte Frau aus der Ferne“, der ebenso auf der Suche ist wie John Cyrus Bellmann.

Eindrücklich beschrieben wird auch Bellmanns Tochter, die in der Position einer Wartenden ist und ohne ihren Vater erwachsen werden muss.

Da es sich ohnehin nur um ein kleines,schmales Buch handelt, möchte ich an dieser Stelle nicht zuviel von der Geschichte preisgeben. Man muss diese Geschichte selbst entdecken.

Für mich lag der Reiz gerade in der Kürze der Geschichte, der Erzählstil empfand ich als ungemein intensiv und prägnant.

Diese Geschichte wird mich in meinen Gedanken noch lange begleiten.

Wer einen literarischen Leckerbissen abseits des Mainstream sucht, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen.

Ich vergebe die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Rezension : Wo die Angst beginnt von Rachel Abbott

Wo die Angst beginnt: Thriller

 

Titel : Wo die Angst beginnt

Autor : Rachel Abbott

Verlag : Blanvalet ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Wer soll dir glauben, wenn der einzige Zeuge tot ist?

Nach dem schrecklichen Tod von Marks erster Frau war es Evie, die ihn zurück ins Leben brachte. Die beiden sind verliebt, sie haben eine kleine Tochter und leben zusammen in Marks wunderschönem Haus am Meer. Alles wirkt perfekt. Doch ist es das wirklich? Plötzlich scheint Evie immer öfter kleine Unfälle zu haben, hat immer wieder Verletzungen und blaue Flecke. Ist Mark dafür verantwortlich? Evies Freunde beginnen, sich Sorgen zu machen. Und eines Nachts wird Sergeant Stephanie King zu dem Haus am Meer gerufen und entdeckt im Schlafzimmer zwei Körper in blutgetränkten Laken …

 

Vita :

Rachel Abbott, geboren und aufgewachsen in Manchester, leitete viele Jahre als Systemanalytikerin ihre eigene kleine Softwarefirma. 2011 veröffentlichte sie ihren ersten Roman als Selfpublisherin und landete damit auf Anhieb einen Riesenerfolg. Seither führen ihre Romane regelmäßig die E-Book-Bestsellerlisten in Großbritannien und den USA an. Heute lebt Rachel Abbott abwechselnd in Italien und in ihrem Haus auf der Kanalinsel Alderney, wo sie auch ihre Romane schreibt.

Unsere Protagonistin Evie lebt mit ihrem Mann Mark und ihrer kleinen Tochter scheinbar das perfekte Leben. Doch wie erklären sich die Unfälle, die Evie des öfteren erleidet und die Verletzungen, die sie sich mit schöner Regelmäßigkeit zuzieht?

Steckt mitunter sogar ihr Ehemann Mark dahinter?

Schon der Beginn des Buches beginnt mit einem Paukenschlag. Die Ermittlerin Stephanie King wird an den Schauplatz eines Verbrechens gerufen. Ein Mann ist tot und eine Frau schwer verletzt.

Im Laufe der Geschichte lernen wir Marks Schwester Chloe kennen. Sie hat eine krankhafte Obsession Mark gegenüber entwickelt und mischt sich in sein komplettes Leben ein.

Das Buch ist insgesamt in drei Teile gegliedert.

Zu Beginn lernen wir Mark und Evie am Anfang ihrer Beziehung kennen. Auch die scheinbar zufälligen Unfälle spielen eine Rolle, ebenso wie Marks Schwester Chloe, die mir schon direkt Unsympathisch war. Sie mischt sich überall ein und auch ihr Umgang mit Marks und Evies kleiner Tochter hat mir nicht zugesagt.

Im zweiten Teil geht es um die Auffindung der beiden Personen durch die Ermittlerin Stephanie King. Jetzt weiß der Leser auch, um wen es sich handelt.

Wir werden Zeuge des Verhörs und stellen eigene Vermutungen über den Tathergang an. Überrascht war ich, dass meine Einschätzungen nicht immer richtig waren und uns die Autorin auf die ein oder andere falsche Fährte gelockt hat.

Im dritten Teil dreht es sich dann um die Auflösung des Falles. Gut gefalllen hat mir, dass sich die Autorin noch einige Plottwists hat einfallen lassen und mich doch etliche Male aufs Glatteis geführt hat. So soll ein guter Psychothriller sein.

Mit den Charakteren bin ich nicht ganz warm geworden, leider war mir keiner richtig sympathisch. Dies hat aber der Qualität des Buches keinen Abbruch getan. Der kühle und distanzierte Schreibstil der Autorin hat für mich eine ganz eigentümliche Stimmung erzeugt, die mir sehr gut gefallen hat.

Ein großes Kompliment auch an den Verlag für die traumhaft schöne Gestaltung des Covers und der Haptik. Ein echter Hingucker in meinem Bücherregal.

Mir hat das Buch einige spannende Stunden beschert und ich konnte wieder eine bis dato mir unbekannte Autorin für mich entdecken.

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Rezension : Das Blut von London von Laura Robinson

Das Blut von London: Historischer Roman

Titel : Das Blut von London

Autor : Laura Robinson

Verlag : Heyne ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Historischer Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

London, 1781: Aus dem Nebel der Hafendocks schält sich das Bild eines schrecklichen Verbrechens. Eine männliche Leiche, die Brandmale aufweist. Harry Corsham, der zur oberen Gesellschaftsschicht gehört, erfährt, dass es sich bei dem Ermordeten um seinen Jugendfreund Tad handelt. Erinnerungen kommen bei ihm auf, aus Zeiten, in denen Tad und er noch voller Ideale waren. Corsham will die Mörder seines Freundes finden, um Seelenfrieden zu erlangen. Doch damit stellt er sich gegen die Mächtigen Londons. Für seine Familie und ihn geht es jetzt um Tod oder Leben.

 

Vita :

Laura Robinson studierte an der Bristol University Politikwissenschaften und politische Philosophie. 15 Jahre arbeitete sie als Politikerin, bevor sie sich entschloss, das Schreiben in den Mittelpunkt ihres Lebens zu stellen. »Das Blut von London« ist ihr Romandebüt.

In ihrem Debütroman entführt uns die Autorin Laura Robinson ins Jahr 1781. es ist die Hochzeit des Sklavenhandels und dementsprechend sind viele Sklavenschiffe auf den Weltmeeren unterwegs, um immer mehr Sklaven nach Europa zu holen.

So ein Sklavenschiff ist auch die “ Zong“, auf der bei einer Überfahrt über 100 Sklaven über Bord gingen. Man vermutet einen dreisten Versicherungsbetrug. Auf der Grundlage dieser wahren Begebenheit beruht Laura Robinsons Roman.

Unser Protagonist ist der ehrgeizige Harry Corsham, der Dank seiner Fähigkeiten einen Platz im Londoner Parlament so gut wie sicher hat.

Dann erreicht ihn eine schreckliche Nachricht. Sein Freund, der Anwalt Tad Archer ist spurlos verschwunden. Eine Spur führt nach Deptford, wo schliesslich auch die schrecklich zugerichtete Leiche der bedauernswerten Tad gefunden wird.

Da er von der zuständigen Polizei und den Behörden wenig Unterstützung bekommt, beschliesst Harry Corsham, den Fall auf eigene Faust zu untersuchen und zu lösen.

Mit Hilfe von Tads Schwester, Mrs. Amelia Bradstreet, macht sich Harry also an die Arbeit. Er findet heraus, dass Tad wohl einem Versicherungsbetrug auf der Spur war.

Auf dem Sklavenschiff “ Dark Angel “ sind hunderte Sklaven zu Tode gekommen. Tad vermutete, dass hier ein Betrug im grossen Stil abgelaufen ist.

Im Laufe seiner Ermittlungen macht sich Harry immer mehr Feinde und ist seines Lebens nicht mehr sicher.

Wird er den Fall aufklären ?

Laura Robinson hat hier einen unheimnlich spannenden Roman verfasst, der teils auf wahren Begebenheiten beruht. Man fiebert unentwegt mit Harry Corsham mit, gerade wenn er den falschen Leuten vertraut und somit in große Gefahr gerät.

Auch ist der Sklavenhandel in Großbritannien ein großes Thema des Buches, welches ich separat noch näher verfolgen werde.

Die düstere und unheimliche Atmosphäre des späten 18.Jahrhunderts in London hat die Autorin großartig eingefangen und somit das Buch für mich zu einem absoluten Lesegenuss gemacht.

Die Beschreibungen der Personen und Örtlichkeiten sind sehr plastisch und realistisch dargestellt, also Kopfkino vom Feinsten.

Für Liebhaber von sehr gut recherchierten historischen Romanen eine absolute Leseempfehlung.

Vor allem der für mich völlig überraschende und unerwartete Schluß hat mich von dem Buch restlos überzeugt. So muss ein guter Roman geschrieben sein.

Ich freue mich schon sehr auf weitere Bücher dieser talentierten Autorin.

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Rezension : Lieblingskind von C.J.Tudor

Lieblingskind: Thriller

Titel : Lieblingskind

Autor : C.J.Tudor

Verlag : Goldmann ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Eines Nachts verschwand seine geliebte Annie. Aus ihrem eigenen Bett. Das ganze Dorf hat sie gesucht, überall. Alle haben das Schlimmste befürchtet. Und dann, wie durch ein Wunder, kehrte sie vierundzwanzig Stunden später zurück. Aber sie konnte – oder wollte – nicht sagen, was ihr zugestoßen war. Und auch er konnte es sich nicht erklären. Er wusste nur, dass sie nicht mehr dieselbe war. Nicht mehr seine Annie. Und er bekam Angst – mörderische Angst vor seiner eigenen kleinen Schwester …

Beklemmend, unheimlich und Atem beraubend spannend – der neue Thriller von C.J. Tudor.

 

Vita :

C.J. Tudor wuchs auf in Nottingham, wo sie auch heute mit ihrem Lebensgefährten und ihrer kleinen Tochter lebt. Im Lauf der Jahre hatte sie eine Vielzahl von Jobs, unter anderem als Synchronsprecherin, Werbetexterin, TV-Moderatorin und Dogwalkerin. Ihr erster Thriller „Der Kreidemann“, ebenfalls im Goldmann Verlag erschienen, sorgte international für Furore und wurde in 40 Länder verkauft.

Mit ihrem Erstlingsroman “ Der Kreidemann “ hat mich C.J.Tudor ja schon von ihren schriftstellerischen Qualitäten überzeugt und deshalb musste ihr zweites Buch natürlich auch direkt bei mir einziehen.

Diesmal muss ich dem Verlag für die tolle Covergestaltung ein Riesenkompliment aussprechen. Es sieht einfach toll aus und macht direkt Lust auf die Geschichte.

Worum geht es ?

Unser Protagonist Joe Thorne kehrt nach langer Zeit in seinen Heimatort Arnhill zurück. Dort ist vor ca.25 Jahren seine kleine Schwester Annie für 24 Stunden verschwunden und unter mysteriösen Umständen wieder aufgetaucht.

Seitdem war Annie in ihrem Wesen völlig verändert und kaum mehr als Joe` s kleine Schwester zu erkennen. Zudem schien ein absonderlicher Geruch von ihr auszugehen.

Nun hat Joe eine merkwürdige E-Mail erhalten, in der ein unbekannter Schreiber erklärt, er wüsste, was damals geschehen ist. Ausserdem scheinen sich die unerklärlichen Vorgänge von damals zu wiederholen.

Stante pede macht sich Joe in seinen verhassten Heimatort Arnhill auf, um endlich das Geheimnis um seine geliebte Annie zu lüften. Er bewirbt sich um die vakante Lehrerstelle in seiner alten Schule und fängt an, sich in Arnhill häuslich niederzulassen.

Leider sind ihm dort nicht alle Bewohner wohlgesonnen und eine sehr gefährliche und brutale Geldeintreiberin macht Joe zusätzlich das Leben schwer.

Nur in seiner Lehrerkollegin Beth scheint er so etwas ähnliches wie eine Vertraute zu haben.

Wir lernen Joe als eine Person mit einer bewegten Vergangenheit kennen. Geprägt durch seinen alkoholkranken Vater wird er zum Spieler, verliert immer wieder seine Arbeit und versinkt immer mehr in der Schuldenfalle. Zudem scheint er es mit der Wahrheit nicht ganz so genau zu nehmen.

In Rückblicken nimmt uns die Autorin mit ins Jahr 1992. Es ist das Jahr in dem Annie verschwand. Wir erfahren häppchenweise immer mehr Teile der schrecklichen Wahrheit, die mich manchmal wirklich schaudern liessen.

Ohne zuviel zu verraten, möchte ich aber anmerken, dass mich das Buch gegen Ende stark an “ Friedhof der Kuscheltiere “ von Stephen King erinnert hat. Das war aber nur marginal und tat meinem Lesevergnügen und der Spannung keinen Abbruch.

Vor allem die Stimmung in Arnhill hat die Autorin richtig gut gezeichnet. Für mich war dieses Dorf ein Ort, den ich strikt meiden würde und auf gar keinen Fall hinziehen würde.

Das Ende hätte ich mir vielleicht etwas detaillierter ausgearbeitet gewünscht, aber so bleibt mehr Raum für eigene Spekulationen.

Durch die rasanten Zeitenwechsel bleibt der Spannungsbogen konstant hoch und die Seiten fliegen nur so dahin.

Durch einige geschickt eingeflochtene Plottwists hat mich die Autorin sogar dazu gebracht, das Buch in zwei Tagen durchzusuchten, da ich unbedingt wissen wollte, was mit Annie geschehen ist.

Mir hat das Buch richtig gut gefallen und ich bin schon auf weitere Geschichten von C.J.Tudor gespannt.

Ich vergebe natürlich die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Rezension : Der Kinderflüsterer von Alex North

Der Kinderflüsterer: Roman

Titel : Der Kinderflüsterer

Autor : Alex North

Verlag : Blanvalet ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Nach dem plötzlichen Tod seiner geliebten Frau will Tom Kennedy mit seinem kleinen Sohn Jake neu anfangen. Ein neuer Start, ein neues Haus, eine neue Stadt – Featherbank. Doch der beschauliche Ort hat eine düstere Vergangenheit. Vor zwanzig Jahren wurden in Featherbank fünf Kinder entführt und getötet. Der Mörder wurde unter dem Namen »Kinderflüsterer« bekannt und schließlich gefasst.
Die alten Geschichten interessieren Tom und Jake nicht. Als jedoch ein kleiner Junge verschwindet, machen Gerüchte die Runde, dass der Täter von damals einen Komplizen gehabt habe. Und Jake beginnt, sich merkwürdig zu benehmen. Er sagt, er höre ein Flüstern an seinem Fenster …

 

Vita :

Alex North, geboren und aufgewachsen in Leeds, England, studierte Philosophie und arbeitete nach seinem Abschluss an der Fakultät für Soziologie und Sozialpolitik. Insgeheim hegte er aber immer den Wunsch zu schreiben. Auf die Idee zu seinem Roman »Der Kinderflüsterer« brachte ihn ein merkwürdiger Ausspruch seines kleines Sohnes, der sagte, er wolle mit einem »Jungen im Boden« spielen. Alex North lebt bis heute in seiner Heimatstadt Leeds, inzwischen mit seiner Frau, dem gemeinsamen Sohn und zwei Katzen.

 

Die Hauptprotagonisten in diesem Buch sind Tom Kennedy und sein kleiner Sohn Jake. Nach dem Tod seiner Frau wollen die beiden in der kleinen Stadt Featherbank neu anfangen und endlich zur Ruhe kommen.

Nach und nach erfahren die beiden, dass der Ort eine dunkle Vergangenheit hat. Vor etwa zwanzig Jahren sind in Featherbank kleine Kinder entführt und ermordet worden.

Den Täter, den die Polizei auch später gefasst und verurteilt hat, nannte man den Kinderflüsterer. Frank Carter sitzt seitdem im Gefängnis.

Parallel dazu lernen wir den Ermittler Pete Willis kennen, der damals die Ermittlungen geleitet hat und zur Verhaftung von Carter mit beigetragen hat.

Seitdem besucht er Carter regelmässig im Gefängnis, um Informationen über das Verschwinden von Tony Smith zu erhalten. Diese Verbrechen schreibt er ebenfalls Carter zu, aber die Leiche des kleinen Jungen wurde nie gefunden.

So beginnt in einem zweiten Erzählstrang das Katz – und Maus-Spiel zwischen Pete Willis und Frank Carter.

Dann verschwindet unvermittelt der kleine Neil Spencer spurlos und es stellt sich heraus, dass er vor seinem Verschwinden ein Flüstern vor seinem Fenster gehört hat. Gibt es etwa nach zwanzig Jahren einen Nachahmungstäter oder gibt es eine andere Erklärung ?

Parallel kommt hinzu, dass plötzlich der kleine Jake ebenfalls ein geheimnisvolles Flüstern zu hören scheint. Gleichzeitig  erscheint ein unheimlicher Mann vor dem Haus der beiden. Dieser scheint in der Garage etwas zu suchen oder eine Verbindung zum Haus zu haben.

Was geht hier vor sich ?

Die Geschichte liest sich von Anfang an sehr spannend. Wir lernen den Witwer Tom Kennedy und seinen Sohn Jake kennen. Tom ist mit seiner Vaterrolle zunächst etwas überfordert und scheint nicht zu seinem Sohn durchzudringen. Auch scheint er über den Tod seiner Frau Rebecca noch nicht hinweggekommen zu sein.

Jake scheint in seiner eigenen Welt zu leben und spricht mit einer imaginären Freundin, die ihn scheinbar vor dem Kinderflüsterer warnen will. Sie bringt ihm einen Kinderreim bei, den Jake auf keine Fall vergessen darf.

Spannung erzeugt der Autor, indem er oft die Erzählperspektive wechselt. Wir erleben die Geschichte aus der Sicht des Vaters, ebenso wie aus Jakes Perspektive.

Dann wechselt der Autor wieder zu Pete Willis und den aktuellen Ermittlungen. Einen kleinen Einblick erhalten wir auch in die Gedanken des Mörders.

Diese Perspektivwechsel und relativ kurz gehaltenen Kapitel steigern natürlich das Tempo und die Spannung wird konstant hoch gehalten.

Der Autor spart auch nicht mit Plottwists und völlig unerwarteten Wendungen, was mir natürlich sehr gut gefallen hat.

Die Grundidee mit dem Kinderflüsterer fand ich toll auch wenn ich relativ früh wusste, wohin die Geschichte steuert. Dies hat aber der Qualität des Buches keinen Abbruch getan.

Für mich war dieses Buch ein rundum gelungener Thriller und ich werde den Autor auf jeden Fall im Auge behalten und bin auf weitere Bücher gespannt.

 

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Rezension : Stranger Things: Suspicious Minds von Gwenda Bond

Titel : Stranger Things : Suspicious Minds

Autor : Gwenda Bond

Verlag : Penguin Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Exklusiv und nur im Buch: Was geschah, bevor die Serienhandlung einsetzt

Sommer 1969: Die Amerikanerin Terry Ives studiert am College, als sie von einem bedeutenden Experiment im Auftrag der Regierung hört. Sie meldet sich als Testperson, aber schon bald muss sie feststellen, dass es sich um keine normale Studie handelt: Unter dem Decknamen MKULTRA werden ihr in einem geheimen Labor bewusstseinsverändernde Substanzen verabreicht. Sie ahnt nicht, dass hinter den Mauern des Hawkins National Laboratory eine Verschwörung lauert, die größer ist, als sie sich je hätte vorstellen können. Doch es gibt jemanden, der ihr dabei helfen kann, das Böse zu besiegen: Ein Mädchen, das im Labor vor der Welt versteckt gehalten wird. Sie hat übermenschliche Kräfte – und eine Zahl anstelle eines Namens: 008 …

Ein Muss für alle Fans. Und für alle, die die Serie noch nicht kennen: Ein extrem spannender Thriller.

 

Vita :

Gwenda Bond ist Autorin vieler Kinder- und Jugendbücher und lebt mit ihrem Mann in Lexington, Kentucky.

 

Ich bin ja bekennender Fan der Netflix-Serie “ Stranger Things“ und deswegen war dieses Buch natürlich ein absolutes Must-Have.

Wir befinden uns im Jahre 1969. Terry und einige weitere Studenten nehmen an einer Studie im Auftrag der Regierung teil. Was es mit dem Hawkins National Laboratory wirklich auf sich hat, bleibt zunächst rätselhaft.

Ebenso undurchsichtig und mysteriös erscheint uns Dr. Brenner, der Leiter der Versuchsreihe. Zu den weiteren Protagonisten zählen Terrys „Mitstreiter“ Alice, Gloria und Ken. Die vier werden schnell Freunde, verstehen sich gut und unterstützen sich, wo immer sie können.

Nach einer gewissen Zeit lernt Terry das Mädchen Kali, auch 8 genannt kennen und muss erkennen, dass die Probleme weitaus grösser sind, als bisher angenommen.

Im Labor werden auch Versuche an kleinen Kindern durchgeführt. Terry schmiedet einen riskanten Plan und es beginnt ein gefährliches Katz und Maus-Spiel zwischen ihr und Dr.Brenner.

Mir hat das Buch und der Handlungsaufbau sehr gut gefallen und ich denke, man kann das Buch auch ohne Kenntnis der Serie lesen.

Die Kapitel sind relativ kurz gehalten, was natürlich die Spannung konstant hoch hält und dem Leser fast keine Atempause gönnt. Man fiebert regelrecht den Seiten entgegen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Terry, die Mutter von Elfie war eine sehr sympathische Protagonistin, ebenso wie ihre Mitstreiter und ich fand die Vorgeschichte zu „Stranger Things“ eine tolle Idee von Gwenda Bond. So bekam ich nochmals mehr Hintergrundinformationen zu meiner Lieblingsserie, was ich natürlich sehr genossen habe.

Mein Kompliment geht auch an die Autorin, die ein Gespür für kleinste Details hat und das Buch mit viel Liebe geschrieben hat.

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Rezension : Die Insel von Steen Langstrup

Titel : Die Insel

Autor : Steen Langstrup

Verlag : Heyne Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Du erwachst in einer paradiesischen Umgebung, auf einer kleinen tropischen Insel. Warmer Sand, Palmen, das glasklare weite Meer vor dir. Wie bist du hierhergekommen? Du fühlst dich nicht gut. Hast Schmerzen. Dann kommt die Erinnerung. Ein Tauchgang. Ihr seid vom Boot abgetrieben worden. Du – und deine Freundin Selina. Du siehst sie, nur wenige Meter entfernt. Sie ist schwer verletzt. Ihr Atem versiegt. Du kannst nichts tun. Sie stirbt in deinen Armen. Es wird Nacht. du bist ganz allein mit einer Toten. Oder?

 

Vita :

Steen Langstrup steht für eine neue Generation junger Horrorautoren, die frisches Blut in das Genre pumpen. Finale wurde in Dänemark als Best Horror Novel of the Year ausgezeichnet, die Verfilmung kommt 2018. Weitere Bücher sind in Vorbereitung.

 

Da ich immer wieder neugierig auf neue und mir unbekannte Autoren bin, habe ich mich schon sehr auf dieses Buch gefreut. Der Klappentext las sich spannend und für mich war das Buch perfekt für die heissen Sommertage zuhause im Garten.

Ohne grosse Einleitung wird man direkt in die Geschichte hineingeworfen. Unser Protagonist Noa befindet sich auf einer abgeschiedenen Insel und hält seine tote Verlobte in den Armen.

Was ist geschehen und wie ist Selina zu Tode gekommen ?

Der Leser taucht Stück für Stück in die Gedankengänge von Noa ein, der herauszufinden versucht, was genau passiert ist.

Ein zweiter Handlungsstrang spielt einen Tag später. Dort erfährt der Leser, dass Noa wegen Mordes verhaftet wurde und ihm die Todesstrafe droht.

Zusammen mit einer Mitarbeiterin der dänischen Botschaft  versucht Noa, das drohende Unheil abzuwenden und zur Aufklärung des Todesfalls beizutragen.

Diese Dialoge werden im Buch mit Bindestrich dargestellt, was für mich am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig war.

Leider fand ich den Protagonisten nicht wirklich sympathisch, sondern schwächlich und labil.

Der Schreibstil war flüssig und ich konnte das Buch zügig und in einem Rutsch durchlesen.

Und nun zu einem grossen Kritikpunkt. Die Geschichte endet bei Seite 233, obwohl das Buch insgesamt 316 Seiten hat. Es beinhaltet noch drei Kurzgeschichten, von denen im Klappentext überhaupt nicht die Rede ist.

Ich mag keine Kurzgeschichten, dementsprechend habe ich sie auch nicht gelesen.

Leider konnte mich die eher dürftige Geschichte nicht recht überzeugen, ebenso wenig wie das Ende.

Ich vergebe hier 3 von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Rezension : Der Pakt – Bis dass der Tod euch scheidet von Michelle Richmond

Titel : Der Pakt – Bis dass der Tod euch scheidet

Autor : Michelle Richmond

Verlag : Diana Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Alice und Jake, ein frisch verheiratetes Ehepaar, jung, gutaussehend, erfolgreich. Zur Hochzeit erhalten sie eine Einladung, dem »Pakt« beizutreten, mit dem Ziel, ihre Ehe glücklich und lebendig zu gestalten. Die Grundregeln klingen vernünftig: Anrufe des Partners immer annehmen. Häufig zusammen verreisen. Geschenke machen. Warum also nicht dabei sein? Doch schon bald ist klar, sie können dem Pakt nicht mehr entkommen, schlimmer noch, die Strafen für Vergehen sind drakonisch. Ein Treueschwur, der zu einem der schlimmsten Albträume wird.

 

Vita :

Michelle Richmonds Thriller »Der Pakt – Bis dass der Tod euch scheidet« wurde in dreißig Sprachen übersetzt und eroberte die »Sunday-Times-Bestsellerliste«, die Filmrechte sicherte sich 20th Century Fox. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in San Francisco.

Jake und Alice erhalten zu ihrer Hochzeit ein merkwürdiges und außergewöhnliches Geschenk. Sie erhalten die Einladung, dem sogenannten Pakt beizutreten.

Dieser Pakt hat es sich zur Aufgabe gemacht, dafür zu sorgen, dass die Ehe von Alice und Jake ewig hält und immer glücklich ist.

Da sich die Versprechungen zu verlockend anhören, um abzulehnen, treten die beiden dem „Club“ bei.

Nach und nach merkt das Ehepaar aber ziemlich schnell, dass nicht alles so ist wie es scheint. Wenn man sich nicht an die Regeln hält, zieht dies strenge Konsequenzen nach sich und austreten kann man natürlich auch nicht.

Für mich hat die Autorin hier ein ganz spannendes Thema angesprochen. Was mich etwas gestört hat, ist die Naivität, mit der Alice und Jake an die ganze Sache herangegangen sind.

Die ganze Geschichte wird aus der Sicht von Jake erzählt und man erlebt als Leser hautnah mit, wie sich die beiden immer mehr ins Unglück manövrieren. Der Pakt hat die absolute Macht und Kontrolle über seine Mitglieder.

Ein für mich spannendes Thema, dessen Potenzial die Autorin meiner Meinung nach nicht zur Gänze ausgeschöpft hat.

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen und so habe ich das Buch fast in einem Rutsch durchgesuchtet.

Das Ende war stimmig, hat mich jedoch auch etwas ratlos zurückgelassen.

Ich bin auf weitere Bücher der Autorin gespannt, denn da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben.

Ich vergebe hier 4 von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Rezension : Alexandra von Natasha Bell

Titel : Alexandra

Autor : Natasha Bell

Verlag : Diana ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Zwölf Jahre ist es her, dass die junge Künstlerin Alexandra und Marc geheiratet haben. Seitdem ist sie eine liebende Ehefrau und Mutter zweier Töchter. Bis sie eines Tages spurlos verschwindet. Die Polizei findet nur ihre blutige Kleidung am Flussufer, und plötzlich wird aus der Vermisstensuche eine Mordermittlung. Doch Alexandra lebt. Weit weg von ihren Lieben wird sie gegen ihren Willen festgehalten. Verzweifelt muss sie auf Videos mitansehen, wie sich ihre Familie quält. Marc ist außer sich. Auf eigene Faust begibt er sich auf die Suche nach seiner Frau. Und die Geheimnisse, die er ans Licht bringt, machen eines deutlich: Niemand kennt Alexandra wirklich, nicht einmal er.

 

Vita :

Natasha Bell ist in Somerset aufgewachsen und hat Englische Literatur an der Universität von York studiert. Sie hat außerdem einen Master in Creative Writing von der Goldsmith University London. Die Autorin lebt im Südosten von London.

Am 21.Februar 2013 verändert sich das Leben von Marc Southwood mit einem Schlag. Seine Frau Alexandra kommt von der Arbeit nicht nach Hause und ist spurlos verschwunden.

Nach und nach erfährt man als Leser einiges über das Ehepaar Southwood. Seit sie vor zwölf Jahren geheiratet haben, scheinen sie eine glückliche Ehe zu führen, aus der zwei Kinder hervorgegangen sind. Alexandra, die gerne Künstlerin geworden wäre, hat viel für ihre Familie aufgegeben und oft zurückstecken müssen.

Ist das der Grund für ihr Verschwinden ? War die Ehe doch nicht so glücklich gewesen, wie alle schildern und Alexandra einfach nur unzufrieden mit ihrem Leben ?

Die Polizei findet keinerlei Hinweise bezüglich ihres Verschwindens und tappt komplett im Dunkeln.

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Einmal in der Gegenwart ab dem Zeitpunkt von Alexandras Verscwinden und einmal in der Vergangenheit ab dem Jahr 1998. Zu diesem Zeitpunkt haben Marc und Alexandra sich kennengelernt und ineinander verliebt.

Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Marc und Alexandra erzählt. Dadurch kam bei mir nie Langeweile auf und die Spannung wurde konstant hoch gehalten.

Nach und nach erfährt der Leser, dass sich doch mehr hinter der glücklichen Fassade verbirgt als zunächst vermutet.

Alexandra ist eine wesentlich komplexere Persöhnlichkeit als man als Leser zunächst vermutet.

Je weiter die Geschichte voranschreitet, umso spannender wird der Plot. Zum Schluss konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, so hat mich die Story gefesselt. Zu erwähnen ist noch der Kunstaspekt der ja tragendes Element der Geschichte ist. Dieser Teil der Story hat mich ebenfalls restlos von der Qualität des Buches überzeugt.

Auch die am Anfang zugegebenermaßen gewöhnungsbedürftige Erzählperspektive war für mich ein echter Glücksgriff der Autorin. Alexandra erlebt ihr Verschwinden hautnah durch die Medien mit. Aber sagt sie uns wirklich die ganze Wahrheit ?

Mit der Auflösung hat mich Natasha Bell komplett fassungslos zurückgelassen. Damit hätte ich nie gerechnet. Die Autorin hat hier einen richtig spannenden Thriller mit einem schier sprachlos machenden Ende abgeliefert.

Ich vergebe die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Rezension : Am dunkelsten Tag von Nora Roberts

Titel : Am dunkelsten Tag

Autor : Nora Roberts

Verlag : Blanvalet ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Es ist ein ganz normaler Abend in einem Einkaufszentrum in Portland, Maine. Drei Teenager warten darauf, dass der Kinofilm anfängt. Ein junger Mann flirtet mit dem Mädchen, das die Sonnenbrillen verkauft. Mütter und Kinder kaufen zusammen ein. Doch dann fallen die Schüsse. Officer Essie McVee ist zufällig am Tatort, und sie handelt sofort: In nur acht Minuten überwältigen McVee und ihre Kollegen die Täter, für viele der Besucher ist das jedoch zu spät. Und während die Überlebenden langsam ihr Leben wieder aufbauen, müssen sie erfahren, dass ein weiterer Verschwörer nur darauf wartet, seine Mission zu beenden …

 

Vita :

Was macht eine Hausfrau und Mutter von zwei Kindern, wenn ein Schneesturm sie von der Außenwelt abschneidet? Nora Roberts schreibt einen Roman, der zwei Jahre später, 1981, unter dem Titel „Rote Rosen für Delia“ veröffentlicht wird. Sie denkt sich weitere Geschichten aus und gilt inzwischen mit einer Gesamtauflage ihrer Romane von über 400 Millionen Exemplaren als eine der erfolgreichsten Romanautorinnen weltweit. Nora Roberts wurde 1950 in Silver Spring, Maryland, geboren und ist in zweiter Ehe mit einem Zimmermann verheiratet. Das Paar betreibt gemeinsam einen Buchladen, in dem sicherlich auch die Werke angeboten werden, die sie unter den Pseudonymen J.D. Robb, Jill March oder Sarah Hardesty veröffentlicht.

Als eingefleischter, treuer Leser fiebere ich ja jeder Neuerscheinung von Nora Roberts entgegen. Umso gespannter war ich auf ihren neuen Roman, der viel Spannung erwarten ließ.

Schon auf den ersten Seiten wird man mitten ins Geschehen katapultiert. Drei Jugendliche laufen in einem Einkaufscenter Amok und erschiessen und verletzen unzählige Menschen.

Simone, die mit ihren Freundinnen im dortigen Kino war, überlebt wie durch ein Wunder.

Reed, ein Angestellter des Einkaufscenters, entkommt der Katastrophe ebenso um Haaresbreite und rettet sogar noch einem kleinen Jungen das Leben.

Die junge Polizistin EssieMcVee ist mit unter den ersten, die am Tatort ankommen. Sie kann einen der Amokläufer erschiessen, bevor dieser noch weitere Menschen brutal ermordet.

Im Laufe der Geschichte begleiten wir die Lebenswege unserer drei Protagonisten über viele Jahre. Jeder hat auf seine Weise mit den erschütternden Erlebnissen zu kämpfen.

Jeder verarbeitet das Geschehen anders und versucht nach und nach wieder in die Normalität und in den Alltag zu finden. Dies gelingt mal mehr und mal weniger gut.

Simone, die auch zehn Jahre nach dem Amoklauf noch unter den Folgen leidet, will beruflich nicht in die Fußstapfen ihres Vaters treten. Zum Glück ist da ihre unkonventionelle Großmutter CiCi, die Künstlerin ist und Simone unter ihre Fittiche nimmt.

Im Haus ihrer Großmutter kann Simone zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen. Mit Hilfe der Kunst ebnet sich Simone Schritt für Schritt den Weg zurück ins Leben.

Reed ist mit Unterstützung von Essie McVee Polizist geworden und dies scheint auch genau seine Berufung zu sein. Die beiden sind inzwischen Freunde geworden und Essie hat immer noch ein Auge auf Reed.

Als nach und nach Menschen ermordet werden, die zur Tatzeit im Einkaufscentrum waren oder in irgendeiner Verbindung zur Tat stehen, vermutet Reed direkt einen Zusammenhang und beginnt zu ermitteln.

Für mich hat Nora Roberts hier wieder ein Meisterwerk geschaffen. Auch wenn vordergründig der Amoklauf steht, geht es doch eher um die Menschen und wie man so eine Katastrophe verarbeiten kann.

Wir bekommen einen Einblick in das Leben von Simone und Reed und dürfen die beiden über einige Jahre begleiten und an ihrem Leben teilhaben.

Für mich barg die Geschichte viel Potenzial zum Nachdenken, auch weil mir die Protagonisten von Anfang an sehr sympathisch und vertraut waren.

Etwas schade fand ich, dass man schon früh erfährt, wer für die Morde verantwortlich ist und welche Beweggründe der Mörder hatte. Da hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht.

Mit am besten gefallen hat mir CiCi mit ihrer unkonventionellen Art zu leben. Hier hat Nora Roberts auch den Zusammenhalt der Familie deutlich herausgestellt und wie wichtig Familienbande nach so einem tragischen Ereignis sind.

Für mich hätte das Buch ruhig noch ein paar Seiten mehr haben können.

Wer ein Buch für lange Sommerabende sucht, sollte zu diesem hier greifen. Für mich ist dieses Buch auf jeden Fall jetzt schon ein Höhepunkt in meinem Lesejahr 2019.

Ich vergebe hier die Höchstpunktzahl von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Rezension : Dark Wood von Thomas Finn

Titel : Dark Wood

Autor : Thomas Finn

Verlag : Knaur Verlag

Genre : Horrorthriller

 

Die Handlung: Ein gnadenloser Kampf ums Überleben.

Die Schauplätze: Norwegens undurchdringliche Wälder. Ein unheimliches Höhlensystem. Ein geheimes Militärlager aus dem Zweiten Weltkrieg mit Forschungslabor. Ein uraltes Wikingergrab.
Die Charaktere: sechs Angestellte einer Hamburger Werbeagentur, vier Männer, zwei Frauen, die sich nicht besonders mögen. Das TV-Team einer neuen Reality-Show. Ein Verräter. ETWAS, das in den Wäldern lauert: uralt, grausam – und ansteckend !

 

Vita :

Thomas Finn wurde 1967 in Chicago geboren, wuchs in Deutschland auf und lebt heute in Hamburg.
Der ausgebildete Werbekaufmann und Diplom-Volkswirt ist preisgekrönter Spiele- und Romanautor und hat einige Jahre als Lektor und Dramaturg in einem Drehbuchverlag sowie als Chefredakteur des führenden deutschen Phantastik-Magazins Nautilus gearbeitet. Im Spielebereich stammen zahlreiche Abenteuer-Publikationen aus seiner Feder, darunter viele Titel der beliebten deutschen Fantasy-Rollenspielreihen »Das Schwarze Auge«, »H.P. Lovecrafts Cthulhu«, »Plüsch, Power & Plunder« sowie jüngst auch für »Splittermond«.
Hauptberuflich arbeitet er heute als Roman-, Spiele-, Theater- und Drehbuchautor. Für seinen bei Ravensburger erschienenen Roman „Das unendliche Licht“ gewann er 2007 den Literaturpreis ‚Segeberger Feder‘.

Dieses Buch habe ich spontan bei meiner Rebuy-Bestellung in den Warenkorb gelegt, da mir der Klappentext so gut gefallen hat.

Das Buch fängt auch gleich sehr spannend an. Nach und nach lernen wir die sechs Protagonisten des Buches kennen. Diese sind in Hamburg in einer Werbeagentur beschäftigt, die kurz vor der Insolvenz steht.

Wenn sie nun in dieser Reality-TV Show gewinnen sollten, dann erhält die Firma 500000 Euro und wäre somit vorläufig gerettet.

Als zusätzlichen Anreiz erhält der beliebteste Spieler noch einmal 50.000 Euro extra.

Schon bei der Vorstellung von Gunnar, Sören, Katja, Bernd, Dagmar und Lars erkennen wir die unlauteren Methoden des Moderators und die Konflikte innerhalb der sechs Arbeitskollegen. Rücksichtnahme und Kollegialität gibt es nicht, jeder kämpft für sich alleine.

Das kann in den undurchdringlichen Wäldern von Norwegen noch spannend werden, besonders in einer Gegend namens Trollheimen.

Am Anfang scheint auch noch alles in bester Ordnung zu sein. Die Anreise ist gut verlaufen und die erste Aufgabe meistern die sechs „Leidensgenossen“ zwar unter Schwierigkeiten, aber immerhin. Bei dieser Gelegenheit lernt der Leser auch den Charakter und das Verhalten jedes Einzelnen näher kennen. Wer sagt die Wahrheit und wer nicht? Als Leser kann man niemandem trauen, denn die Wahrheit kommt nur häppchenweise ans Tageslicht. Gut gefallen hat mir, dass der Leser den Protagonisten in puncto Wissen immer einen kleinen Schritt voraus ist.

Nach der ersten Challenge allerdings wird es für die sechs unheimlich. Es liegt ein übler, mysteriöser Gestank in der Luft und die Filmcrew scheint sich in Luft aufgelöst zu haben. Was kann da nur passiert sein ?

Meist wird die Geschichte aus der Sicht des “ Mauerblümchens“ Dagmar erzählt. Sie ist die Media-Planerin in der Firma und die graue Maus unter den Kollegen. Schnell wird uns Lesern klar, dass in der Werbeagentur vieles im Argen liegt und jeder seine „Leichen im Keller“ hat.

Schon zu Anfang entwickelt man Sympathien und Antipathien gegenüber den einzelnen Personen. Über das Verhalten und Agieren als Team habe des öfteren nur fassungslos den Kopf geschüttelt. Mache Protagonisten wurden mir von Seite zu Seite unsympathischer.

Die Spannungskurve steigt stetig und rapide an und das Tempo wird immer rasanter. Gegen Ende will man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Fast ohne Unterbrechung habe ich die letzten 100 Seiten „weginhaliert“.

Ich hatte zwar meine Vermutungen über den Verlauf der Storyline, aber die Geschichte hat sich ganz und gar anders herausgestellt und genau das macht für mich ein gutes Buch aus.

Der Schluss hat mich komplett verblüfft zurückgelassen. Es ist zwar mit Sicherheit keine hohe Literatur, dennoch hat mir der Plot gut gefallen und das Buch hat mich zwei Tage gut unterhalten, eben ein echter Pageturner. Und vielleicht erfährt man auch, ob es in Norwegens Wäldern wirklich Trolle gibt……

Ich vergebe für dieses Buch 4 von 5 Sternen.

 

Rezension : Cari Mora von Thomas Harris

Titel : Cari Mora

Autor : Thomas Harris

Verlag : Heyne Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde )

 

Hannibal Lecter hat einen Nachfolger. Er ist erbarmungslos. Und er kann dich fühlen.

Millionen Leser haben das teuflische Spiel zwischen Serienkiller Hannibal Lecter und FBI-Agentin Clarice Starling verfolgt. In der kongenialen Verfilmung mit Anthony Hopkins und Jodie Foster kamen Millionen Zuschauer hinzu. Jetzt ist Thomas Harris zurück und schickt einen Killer ins Rennen, der erneut für schlaflose Nächte sorgt.

Die Schreie einer Frau sind Musik in seinen Ohren. Er ist groß, blass, haarlos, und wie ein Reptil liebt er die Wärme. Menschen begegnen ihm mit Angst und Ekel. Er ist daran gewöhnt. Denn wenn sie das Monster in ihm erkennen, ist es meist zu spät. Bis der Killer sich Cari Mora aussucht. Die junge Frau hat keine Angst vor dem Grauen und wagt es, dem Dämon ins Auge zu blicken.

 

Vita :

Thomas Harris, 1940 geboren, begann seine Karriere als Journalist und schrieb hauptsächlich über Gewaltkriminalität in den USA und Mexiko. Danach arbeitete er als Reporter und Redakteur bei Associated Press in New York. Von Thomas Harris sind bislang fünf Romane erschienen, die sich weltweit über 30 Millionen Mal verkauft haben und allesamt verfilmt wurden. Sein größter Erfolg war »Das Schweigen der Lämmer«, das wochenlang die Bestsellerliste der New York Times anführte und als Verfilmung einen Oscar für den besten Film erhielt.

 

Ich bin ja ein bekennender Fan der Bücher von Thomas Harris und war riesig gespannt auf sein neuestes Werk.

Vor allem das Cover ist so toll gestaltet und ist mir deshalb direkt ins Auge gefallen. Dafür alleine würde ich schon 5 Sterne vergeben.

Aber auch der Klappentext hat sich für mich sehr spannend angehört und deshalb musste es natürlich sofort nach Eintreffen bei mir gelesen werden.

In der Villa des verstorbenen kolumbianischen Drogenbarons Pablo Escobar sollen mehr als 250 Millionen Dollar versteckt sein.

Hans-Peter Schneider, der in seinem Sadismus und seinen Grausamkeiten Hannibal Lecter in nichts nachsteht, nistet sich in der Villa ein, um die Millionen zu suchen.

Wegen der Brandschutzverordnung von Florida wird das Haus von einer sogenannten Hauswächterin bewohnt, da es nur temporär an Leute aus der Filmbrache vermietet wird.

Diese Haussitterin, Cari Mora, kommt aus Kolumbien und hat dort Schlimmes erlebt. Sie wurde als Kindersoldatin ausgebildet und lebt jetzt mit einer Aufenthaltsgestattung in den USA. Nach und nach lernen wir Cari Mora und ihr Vorleben besser kennen und merken schnell, dass mehr in ihr steckt, als man auf den ersten Blick sieht. Vor allem kennt sie das Haus und dessen geheime Verstecke besser als jeder andere vor ihr.

Thomas Harris versteht es perfekt, die schwülheiße Atmosphäre von Miami einzufangen. Man kann das Schiesspulver und die aufgeladene Stimmung förmlich riechen und fühlen.

Hans-Peter Schneider ist ebenso perfekt gezeichnet. So einem Menschen möchte man nicht mal in seinen schlimmsten Alpträumen begegnen. In seiner Unmenschlichkeit und Grausamkeit erinnert er stark an Hannibal Lecter, obwohl dieser für mich der ultimative Bösewicht schlechthin ist. Aber dahinter rangiert direkt Hans-Peter Schneider.

Man ahnt als Leser schnell, dass es am Ende auf einen erbitterten Kampf zwischen Cari Mora und Hans-Peter Schneider hinausläuft.

Obwohl das Buch mit knapp 280 Seiten relativ dünn für meinen Geschmack war, kam für mich keinen Moment Langeweile auf. Ich hätte mir aber etwas mehr Substanz und vielleicht noch 200 Seiten mehr gewünscht, um die Geschichte für mich richtig rund und stimmig zu machen.

Was mich aber sehr überrascht hat, war die riesige Leseprobe von “ Das Schweigen der Lämmer“ am Ende des Buches. Diese hatte fast 50 Seiten und reduziert die eigentliche Geschichte ja noch zusätzlich. Das hat mich schon etwas gestört, zumal wohl fast jeder die Geschichte um Hannibal Lecter kennt.

Für micht reicht das Buch leider nicht ganz an die anderen Werke von Thomas Harris heran, trotzdem hat mir die Geschichte gut gefallen und mich auch gut unterhalten.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Rezension : Das Haus der Verlassenen von Emily Gunnis

Titel : Das Haus der Verlassenen

Autor : Emily Gunnis

Verlag : Heyne Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde )

 

Sussex, 1956. Als die junge Ivy Jenkins schwanger wird, schickt ihr liebloser Stiefvater sie fort – ins St. Margaret’s Heim für ledige Mütter. Sie wird den düsteren, berüchtigten Klosterbau nie mehr verlassen …

Sechzig Jahre später stößt die Journalistin Sam in der Wohnung ihrer Großeltern auf einen flehentlichen Brief Ivys. Er ist an den Vater ihres Kindes adressiert – aber wie ist er in den Besitz von Sams Großvater gelangt? Sam beginnt die schreckliche Geschichte von St. Margaret’s zu recherchieren. Dabei stößt sie auf finstere Geheimnisse, die eine blutige Spur bis in die Gegenwart ziehen. Und die tief verstrickt sind mit ihrer eigenen Familiengeschichte.

 

Vita :

Emily Gunnis arbeitete lange beim Fernsehen, unter anderem als erfolgreiche Drehbuchautorin. »Das Haus der Verlassenen« ist ihr Debutroman. Die Tochter der internationalen Bestsellerautorin Penny Vincenzi lebt mit ihrer Familie im südenglischen Sussex.

Beim Stöbern durch die Bücher Neuerscheinungen bin ich den Debutroman von Emily Gunnis gestossen. Da mich der Klappentext sofort angesprochen hat und mich ebenso das Cover direkt in seinen Bann gezogen hat, war ich umso erfreuter, als ich das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag zugeschickt bekam.

Man wird als Leser sofort förmlich in die Geschichte hineingeworfen. Wir werden Zeuge, wie die junge Ivy einen herzzerreißenden Brief an die achtjährige Elvira verfasst. Darin unterbreitet sie ihr, wie sie aus dem katholischen Heim fliehen kann, bevor sie sich selbst das Leben nimmt. Die einzige Information, die Ivy Elvira mit auf den Weg gibt, ist der Name ihrer Zwillingsschwester und wo diese zu finden ist.

Ivy Jenkins, ungewollt schwanger und vom Vater des ungeborenen Kindes verlassen, wird von ihrem Stiefvater in eben jenes St. Margaret`s Heim für ledige Mütter gesteckt. Dort wird ihr später das Baby weggenommen und zur Adoption freigegeben. Dies erweist sich als äusserst lukrative Einnahmequelle für diese Einrichtung.

Als Leser ist man schier fassungslos ob der Grausamkeiten, die an ledigen Müttern und Schwangeren noch bis in die sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts begangen wurden. Brutalität und harte Arbeit waren an der Tagesordnung.

Die zweite Zeitebene spielt im Jahre 2017. Kitty Cannon, Elviras Zwillingsschwester ist ein gefeierter Bühnenstar und moderierte zwanzig Jahre einen Talkshow im Fernsehen. Jetzt will sie sich  aus dem Showbusiness zurückziehen.

Parallel dazu lernen wir die Reporterin Sam kennen. Diese hat eine kleine Tochter, die sie momentan mit der Hilfe ihrer Grossmutter alleine großzieht, da sie sich vom Vater des Kindes getrennt hat. Am Geburtstag ihrer Großmutter findet Sam in den Unterlagen ihres verstorbenen Großvaters einen alten, vergilbten Brief von Ivy, in dem sie den Vater ihres ungeborenen Kindes anfleht, sich bei ihr zu melden.

Ich liebe ja Geschichten, die auf mehreren Zeitebenen spielen. Hier wechseln wir immer wieder zwischen der Gegenwart und den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Wir lernen die ganze tragische Geschichte von Ivy und dem St. Margaret`s Heim kennen und können zeitweise nur fassungslos den Kopf schütteln.

Parallel dazu entwickelt sich auch die Geschichte von Sam weiter, die nach der Lektüre der Briefe das Heim, welches in der näheren Zukunft abgerissen werden soll unbedingt mit eigenen Augen sehen will.

Die berufsbedingte Neugier von Sam ist geweckt und sie will unbedingt mehr über das Heim und seine Bewohner herausfinden.
Leider steht sie wegen des bevorstehenden Abrisses enorm unter
Zeitdruck. Die Reporterin kommt nach und nach den kriminellen
Machenschaften auf die Spur und will dies alles unbedingt an die
Öffentlichkeit bringen. Besonders brisant dabei ist, dass ihre Familie
scheinbar auch Verbindungen zum St. Margaret`s Heim hatte. .

Es gibt immer wieder neue Wendungen und nach und nach fügt sich alles zu einer runden und durch und durch stimmigen Geschichte zusammen.

Emily Gunnis versteht es perfekt, ein ganz feines und komplexes Beziehungsgeflecht zwischen den Protagonisten vor unseren Augen entstehen zu lassen. Bei mir kam keinen Moment Langeweile auf und so habe ich das Buch in zwei Tagen durchgesuchtet.

Die Materie um die Heime für ledige Mütter und die damit einhergehende Kriminalität hat mich noch tagelang beschäftigt und fassungslos zurückgelassen. Ich habe vor, mich mit diesem tragischen Stück englischer Geschichte in der näheren Zukunft auf jeden Fall noch intensiver auseinanderzusetzen.

Emily Gunnis hat hier einen feinsinnigen und teilweise auch sprachlosmachenden Erstlingsroman abgeliefert, der für mich bis jetzt das Highlight des Jahres ist.

Hoffentlich gibt es von dieser talentierten Schriftstellerin bald noch mehr zu lesen.

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Rezension : Die letzte Stunde von Minette Walters

Titel : Die letzte Stunde

Autor : Minette Walters

Verlag : Heyne Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Historischer Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde )

 

»Ein Schwarzer Tod hat unser Land befallen. Nur wenige werden verschont bleiben.«

Südengland, Juli 1348: An der Küste ist die Pest ins Land gekrochen. Binnen kürzester Zeit entvölkert sie ganze Landstriche, Angst und Panik regieren. Allein Lady Anne, die Herrin von Develish, nimmt das Heft in die Hand. Sie bringt all ihre Schutzbefohlenen auf ihrem Anwesen in Sicherheit und lässt die Zugangsbrücke verbrennen. In ihrem kleinen Reich zählen nicht mehr gesellschaftliche Konvention und Rang, sondern Einsatz für die anderen. Als neuen Verwalter setzt Anne Thaddeus ein, den niedrigsten, aber klügsten ihrer Diener. Doch kann sich die Schicksalsgemeinschaft gegen die schreckliche Krankheit behaupten, die vor ihren Toren tobt? Gegen die Verzweifelten und Raffgierigen, die Develish angreifen? Werden die kargen Vorräte reichen? Dann geschieht ein grausamer Mord und droht Lady Annes Gemeinschaft endgültig zu zerreißen …

 

Vita :

Minette Walters arbeitete lange als Redakteurin in London, bevor sie Schriftstellerin wurde. Seit ihrem Debüt „Im Eishaus“, das 1994 auf Deutsch veröffentlicht wurde, zählt sie zu den Lieblingsautoren von Millionen Leserinnen und Lesern in aller Welt. Alle ihre bisher erschienenen Romane wurden mit wichtigen Preisen ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Minette Walters lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Dorset, England.

Minette Walters kannte ich bis jetzt nur als Autorin von spannenden Thrillern, weswegen ich sehr neugierig auf diesen historischen Roman war.

Ich liebe ja Geschichten, die in Großbritannien spielen und da mich das Setting somit sehr gereizt hat, war ich entsprechend gespannt.

Wir schreiben das Jahr 1348. In Südengland wütet der Schwarze Tod und dezimiert ganze Landstriche.

Wir lernen Lady Anne kennen, die als Herrin von Develish ihre Untertanen unter ihre Fittiche nimmt und versucht, sie vor der Pest zu beschützen. Indem sie ihre Schutzbefohlenen zu sich ruft und die Zugbrücke hochzieht, versucht sie, die Ausbreitung der Seuche zu verhindern.

In diesem in sich geschlossenen Mikrokosmos lernt der Leser nach und nach die verschiedensten Charaktere kennen.

Am interessantesten fand ich Lady Anne selbst, aus deren Sicht das Buch auch geschrieben ist. Sie ist ihrer Zeit weit voraus, kann lesen und schreiben und kennt sich in der Heilkunde aus. Erwähnenswert ist auch ihr hohes Ansehen in der Schicksalsgemeinschaft und ihre Güte und Fürsorge. Auch glaubt sie nicht alles, was die Kirche vorgibt, sondern macht sich ihre ganz eigenen Gedanken, was für diese Zeit natürlich sehr ungewöhnlich ist.

Fast zeitgleich lernen wir Thaddeus, einen Bastard kennen, der ein hohes Ansehen bei Lady Anne innehat und als neuer Verwalter eingesetzt wird. Obwohl von niedrigstem Stand, scheint er mir bei weitem mit der vernünftigste in dieser Gruppe von Menschen zu sein.

Bedingt durch das enge Zusammenrücken lernen wir viele unterschiedliche Charaktere und Lebenseinstellungen kennen. Es schwelen viele Geheimnisse unter der Oberfläche, die bedingt durch die räumliche Enge unweigerlich nach und nach ans Tageslicht gezerrt werden. Interessant fand ich auch die Denkweise der Menschen zu jener längst vergangenen Zeit und wie sie die Entstehung dieser Seuche zu ergründen suchen.

Als Gegenpart zur Güte von Lady Anne steht deren 14-jährige Tochter Lady Eleanor, die an Hartherzigkeit und Grausamkeit kaum zu übertreffen ist und ihrem Wesen nach komplett nach ihrem Vater Richard kommt.

Minette Walters schaffte es innerhalb kürzester Zeit, dass ich komplett in der Geschichte versunken war. Sie lässt diese ferne Zeit wieder regelrecht auferstehen und es lief alles wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Von mir aus hätte das Buch gern doppelt so viele Seiten haben können. Besonders gut gefällt mir an der Schreibweise von Minette Walters, dass sie sehr detailverliebt und ausschweifend erzählt. So kann man sich die damalige Zeit noch viel besser vorstellen. Auch hat die Autorin ein feines Gespür für die Ausarbeitung der verschiedensten Charaktere. Jeder für sich wird individuell und lebensecht dargestellt.

Mit diesem Buch ist Minette Walters in ein für sie komplett neues Genre eingetaucht und hat mich auch dieses Mal wieder von ihrer Erzählkunst restlos überzeugt. Die Autorin garantiert Kopfkino vom Feinsten.

Gott sei Dank lässt der Nachfolgeband nicht mehr lange auf sich warten. Am 13. Mai erscheint mit : In der Mitte der Nacht der zweite Teil der Pest-Saga. Und dieser wird natürlich pünktlich bei mir einziehen.

 

Ich vergebe die Höchstbewertung von 5 Sternen für dieses tolle Buch.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Rezension : Sun Detective von William Wells

Sun Detective - - William Wells

Titel : Sun Detective

Autor : William Wells

Verlag : Wilhelm Heyne Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde )

 

Nach kalten Jahre in Chicago hat Ex-Cop Jack Starkey alles hingeschmissen und sich in einem Paradies auf Erden eingerichtet: Fort Myers im Sunshine-State Florida. Starkeys Kneipe „Drunken Parrot“ ist mittlerweile eine Institution. Ansonsten genießt er die Sonne am liebsten auf seinem Hausboot, vor allem, wenn Marisa an Bord kommt, seine schlagfertige kubanische Freundin … So ganz hat er die Dienstmarke allerdings nicht weggeschlossen. Und das ist gut so, denn sein Kumpel Police Chief Hansen ist meist überfordert – vor allem, als eine Mordserie ihren Schatten auf Fort Myers wirft. Zeit für Starkey, wieder Detective zu spielen … Sun Detective!

 

Vita :

William Wells weiß, worüber er schreibt. Wie sein Romanheld Jack Starkey lebte er zunächst in Chicago, bevor es ihn an die südwestliche Floridaküste verschlug. Wells schrieb Reden für Politiker (unter anderem für den Gouverneur von Michigan), gründete einen Corporate Publishing Verlag und verbringt seine Freizeit vor allem damit, die Sonne Floridas zu genießen und Bücher zu schreiben.

 

Jack Starkey, ein Ex-Cop aus Chicago, geniesst seinen Ruhestand im sonnigen Fort Myers Beach in Florida. Er ist Inhaber der Strandbar “ Drunken Parrot“, lebt auf einem Hausboot und ist mit der rassigen und umwerfend attraktiven Marisa liiert.

Eines Tages jedoch bitten ihn der Bürgermeister von Naples, Charles Beaumont und der Polizeichef  Wade Hansen um seine Mithilfe bei der Aufklärung von zwei undurchsichtigen Todesfällen. Und schon ist Starkey mitten drin in einem ebenso undurchsichtigen wie abstrusen Fall.

Um an Hintergrundinformationen zu gelangen, muss er unter anderem als Frank Chance undercover in der „feinen“ Gesellschaft von Naples recherchieren. Dafür wird er eigens von seiner “ Tante “ Ashley Howe gecoacht, was mir des öfteren vor Lachen die Tränen in die Augen getrieben hat.

Jack Starkey ist ein sehr sympathischer und eigenwilliger Protagonist, der mir von der ersten Seite an sofort gefallen hat. Zu Beginn etwas ungehobelt und linkisch, verwandelt er sich mit Hilfe seiner Tante in den charmanten und reichen Playboy Frank Chance, der sich daran macht, die beiden ungeklärten Todesfälle zu untersuchen, bei denen es natürlich nicht bleiben wird.

Nach und nach wird Frank Chance ein Teil der Reichen und Schönen von Naples und deckt Stück für Stück die dunklen Geheimnisse und Machenschaften auf. Stellenweise konnte ich nur noch atemlos die Seiten umblättern um endlich zu erfahren, wie es weitergeht und wer das nächste Opfer sein wird.

Als zusätzlichen Leckerbissen empfand ich die kursiv gedruckten Einschübe mit Auszügen eines Manuskriptes, in dem es um die Ermittlungsarbeit des Detective Lieutnant Jack Stoney aus Chicago geht. Dieses Buch schreibt Bill Stevens, ein Polizeireporter aus Chicago, in Anlehnung an die Fälle von Jack Starkey. Und eben dieses Manuskript redigiert unser Protagonist zur Zeit.

Ich empfand diesen Roman als echten Pageturner, auch wenn William Wells mit Sicherheit nicht die Krimi-Szene revolutionieren wird. Die Auflösung um die Dreierbande hat mir gut gefallen und falls es weitere Bücher von Jack Starkey geben wird, werde ich mir diese mit Sicherheit kaufen, allein schon um wieder an den Abenteuern des Sun Detectives aus Florida teilhaben zu können. Ausserdem bin ich sehr neugierig darauf, ob und wie die Geschichte mit Jack und Marisa weitergeht.

Ich vergebe für dieses Buch 4 Sterne.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Rezension : Belgravia – Zeit des Schicksals von Julian Fellowes

Titel : Belgravia – Zeit des Schicksals

Autor : Julian Fellowes

Verlag : Penguin Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde )

 

»Belgravia« – mit seinem neuen Roman setzt der Schöpfer der Erfolgsserie »Downton Abbey« Julian Fellowes dem nobelsten Londoner Stadtteil ein großartiges Denkmal. Dabei entführt er seine Leser mitten ins 19. Jahrhundert, wo alter Hochadel, neureiche Unternehmer und korrupte Dienstboten aufeinandertreffen und die Liebe sich den Standesgrenzen widersetzt … Überaus spannend lässt Julian Fellowes in »Belgravia« eine versunkene Welt lebendig werden.

Vita :

Julian Fellowes wurde 1949 in Ägypten geboren, wuchs in England auf und studierte in Cambridge. Er ist Schauspieler und preisgekrönter Autor von Romanen, Drehbüchern und Theaterstücken; für »Gosford Park« wurde er mit einem Oscar ausgezeichnet, die Serie »Downton Abbey« hat ihn weltweit berühmt gemacht. Auch seine Romane »Snobs«, »Eine Klasse für sich« und »Belgravia« haben die englische Gesellschaft zum Thema. 2009 wurde er in den Adelsstand erhoben. Julian Alexander Kitchener-Fellowes, Baron Fellowes of West Stafford, lebt mit seiner Frau Emma im Südwesten der englischen Grafschaft Dorset.

Die Fernsehserie “ Downton Abbey “ gehört zu meinen absoluten Favoriten und auch “ Snobs “ habe ich regelrecht verschlungen.

Deshalb konnte ich es kaum erwarten, den neuen Roman von Julian Fellowes in den Händen zu halten.

Wir lernen die Familie um James Trenchard kurz vor der Schlacht von Waterloo in Brüssel kennen. James Trenchard, genannt “ Der Zauberer“, ist ein aufstrebender und ehrgeiziger Kaufmann, der immer auf der Suche nach neuen Tätigkeitsfeldern ist.

Im Gegensatz dazu steht die Familie Brockenhurst, alter englischer Adel. Normalerweise hätten die beiden Familien überhaupt keine Berührungspunkte, käme da nicht die Liebe ins Spiel. Sophia Trenchard und Edmund Bellasis, ein Neffe der Herzogin von Richmond und ältester Sohn eines Earls, verlieben sich Hals über Kopf ineinander und beginnen eine ganz und gar nicht standesgemäße Liebesbeziehung. Diese wird jedoch schon bald durch einen tragischen Todesfall überschattet und hat für beide Familien unabsehbare und weitreichende Konsequenzen.

Schon ab den ersten Seiten war ich als Leserin mitten drin im Geschehen. Zuerst erleben wir in Brüssel hautnah den Beginn der Schlacht von Waterloo. Danach setzt sich die Geschichte einige Jahre später in London fort.

Obwohl man zwar als Leser ahnt, wo die Geschichte hinführt, wird es doch nie langweilig. wir lernen das damalige Leben mit seinen Standesdünkeln und Konventionen aus verschiedenen Sichtweisen kennen. Der Adel kommt ebenso zu Wort wie die Hausangestellten, die meist einen unverstellten und klaren Blick auf die Dinge haben.

Anne Trenchard und Lady Brockenhurst, die beiden Hauptprotagonistinnen, haben mir sehr gut gefallen und wenn sie auch aus völlig unterschiedlichen Gesellschaftsschichten stammen, sind sie sich doch ebenbürtig.

Julian Fellowes versteht es mit diesem Roman wieder einmal meisterhaft, uns als Leser in eine längst vergangene Zeit zu entführen und diese vor unserem inneren Auge wieder lebendig werden zu lassen.

Dieses Buch war wieder ein absoluter Lesegenuss für mich und Julian Fellowes bleibt einfach einer meiner Lieblingsautoren.

Ich vergebe natürlich die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Rezension : Mein Jahr in den Bergen von Paolo Cognetti

Titel : Mein Jahr in den Bergen – Vom Abenteuer des einfachen Lebens

Autor : Paolo Cognetti

Verlag : Penguin Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde )

 

Aus der Hektik der Großstadt in die Ruhe der Berge: Die persönliche Geschichte von Bestsellerautor Paolo Cognetti

Paolo Cognetti braucht eine Auszeit vom hektischen Leben in Mailand und mietet eine Hütte in den Bergen – nicht weit von dort, wo er als Kind die Sommer verbracht hat. Das Leben auf 2.000 Meter Höhe bringt die einfachen Dinge zurück: Holz hacken, Feuer machen, einen Garten anlegen. Endlich hat er Zeit zu lesen, spricht mit den Tieren, hört seltsame Geräusche in der Nacht. Wochenlang trifft er keine Menschenseele – bis aus dem Nebel doch eine Gestalt auftaucht.
»Mein Jahr in den Bergen« ist 2017 unter dem Titel »Fontane Numero 1« im Rotpunktverlag erschienen.

 

Vita :

Paolo Cognetti, 1978 in Mailand geboren, verbringt die Sommermonate am liebsten in seiner Hütte im Aostatal auf 2000 Metern Höhe. Er hat Mathematik studiert, einen Abschluss an der Filmhochschule gemacht und Dokumentarfilme produziert, bevor er sich ganz dem Schreiben zuwandte. Auf Italienisch sind von ihm schon Erzählbände und zwei Romane veröffentlicht worden. »Acht Berge« erhielt u.a. den renommiertesten italienischen Literaturpreis, den Premio Strega, erscheint in 40 Ländern und hat sich weltweit rund 700.000 mal verkauft.

 

Nachdem mir der Roman “ Acht Berge“ sehr gut gefallen hat, war ich dementsprechend gespannt auf Paolo Cognettis neuestes Werk.

Nachdem Paolo Cognetti eine persönliche Schaffenskrise in Mailand erlebt, beschliesst er eine Hütte in den Bergen zu mieten, um wieder zu sich selbst zu finden.

Anfangs noch überfordert mit der Stille und den nächtlichen, fremden Geräuschen in seiner kleinen Klause, passt sich Cognetti immer mehr dem einfachen und ursprünglichen Leben in den italienischen Alpen an.

Trotz der Kürze der Kapitel schaffte es Paolo Cognetti, mich mit seiner wunderbaren Sprache wieder komplett in seinen Bann zu ziehen.

Stimmig waren auch die Kapitelnamen, die immer nur aus einem Wort bestehen, wie zum Beispiel Winter oder Häuser. Der Autor lässt allen überflüssigen Ballast weg und konzentriert sich nur auf das Wesentliche.

Ich musste mich richtiggehend zwingen, das Buch nicht in einem Rutsch durchzulesen, sondern mir die Lesefreude etwas länger zu erhalten und jeden Tag nur zwei bis drei Kapitel zu lesen.

Gut gefallen haben mir auch die Gedichte von Antonia Pozzi, die ich mir demnächst nochmal komplett kaufen möchte.

Und auch das Buch “ Walden“ von Henry David Thoreau wird demnächst in meinem Bücherregal zu finden sein.

Paolo Cognetti hat einen wunderbar poetischen Schreibstil und ich kann dieses Buch nur jedem wärmstens ans Herz legen.

Von mir gibt es hier die volle Punktzahl von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.