Rezension : Wo die Angst beginnt von Rachel Abbott

Wo die Angst beginnt: Thriller

 

Titel : Wo die Angst beginnt

Autor : Rachel Abbott

Verlag : Blanvalet ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Wer soll dir glauben, wenn der einzige Zeuge tot ist?

Nach dem schrecklichen Tod von Marks erster Frau war es Evie, die ihn zurück ins Leben brachte. Die beiden sind verliebt, sie haben eine kleine Tochter und leben zusammen in Marks wunderschönem Haus am Meer. Alles wirkt perfekt. Doch ist es das wirklich? Plötzlich scheint Evie immer öfter kleine Unfälle zu haben, hat immer wieder Verletzungen und blaue Flecke. Ist Mark dafür verantwortlich? Evies Freunde beginnen, sich Sorgen zu machen. Und eines Nachts wird Sergeant Stephanie King zu dem Haus am Meer gerufen und entdeckt im Schlafzimmer zwei Körper in blutgetränkten Laken …

 

Vita :

Rachel Abbott, geboren und aufgewachsen in Manchester, leitete viele Jahre als Systemanalytikerin ihre eigene kleine Softwarefirma. 2011 veröffentlichte sie ihren ersten Roman als Selfpublisherin und landete damit auf Anhieb einen Riesenerfolg. Seither führen ihre Romane regelmäßig die E-Book-Bestsellerlisten in Großbritannien und den USA an. Heute lebt Rachel Abbott abwechselnd in Italien und in ihrem Haus auf der Kanalinsel Alderney, wo sie auch ihre Romane schreibt.

Unsere Protagonistin Evie lebt mit ihrem Mann Mark und ihrer kleinen Tochter scheinbar das perfekte Leben. Doch wie erklären sich die Unfälle, die Evie des öfteren erleidet und die Verletzungen, die sie sich mit schöner Regelmäßigkeit zuzieht?

Steckt mitunter sogar ihr Ehemann Mark dahinter?

Schon der Beginn des Buches beginnt mit einem Paukenschlag. Die Ermittlerin Stephanie King wird an den Schauplatz eines Verbrechens gerufen. Ein Mann ist tot und eine Frau schwer verletzt.

Im Laufe der Geschichte lernen wir Marks Schwester Chloe kennen. Sie hat eine krankhafte Obsession Mark gegenüber entwickelt und mischt sich in sein komplettes Leben ein.

Das Buch ist insgesamt in drei Teile gegliedert.

Zu Beginn lernen wir Mark und Evie am Anfang ihrer Beziehung kennen. Auch die scheinbar zufälligen Unfälle spielen eine Rolle, ebenso wie Marks Schwester Chloe, die mir schon direkt Unsympathisch war. Sie mischt sich überall ein und auch ihr Umgang mit Marks und Evies kleiner Tochter hat mir nicht zugesagt.

Im zweiten Teil geht es um die Auffindung der beiden Personen durch die Ermittlerin Stephanie King. Jetzt weiß der Leser auch, um wen es sich handelt.

Wir werden Zeuge des Verhörs und stellen eigene Vermutungen über den Tathergang an. Überrascht war ich, dass meine Einschätzungen nicht immer richtig waren und uns die Autorin auf die ein oder andere falsche Fährte gelockt hat.

Im dritten Teil dreht es sich dann um die Auflösung des Falles. Gut gefalllen hat mir, dass sich die Autorin noch einige Plottwists hat einfallen lassen und mich doch etliche Male aufs Glatteis geführt hat. So soll ein guter Psychothriller sein.

Mit den Charakteren bin ich nicht ganz warm geworden, leider war mir keiner richtig sympathisch. Dies hat aber der Qualität des Buches keinen Abbruch getan. Der kühle und distanzierte Schreibstil der Autorin hat für mich eine ganz eigentümliche Stimmung erzeugt, die mir sehr gut gefallen hat.

Ein großes Kompliment auch an den Verlag für die traumhaft schöne Gestaltung des Covers und der Haptik. Ein echter Hingucker in meinem Bücherregal.

Mir hat das Buch einige spannende Stunden beschert und ich konnte wieder eine bis dato mir unbekannte Autorin für mich entdecken.

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Werbeanzeigen

Rezension : Das Blut von London von Laura Robinson

Das Blut von London: Historischer Roman

Titel : Das Blut von London

Autor : Laura Robinson

Verlag : Heyne ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Historischer Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

London, 1781: Aus dem Nebel der Hafendocks schält sich das Bild eines schrecklichen Verbrechens. Eine männliche Leiche, die Brandmale aufweist. Harry Corsham, der zur oberen Gesellschaftsschicht gehört, erfährt, dass es sich bei dem Ermordeten um seinen Jugendfreund Tad handelt. Erinnerungen kommen bei ihm auf, aus Zeiten, in denen Tad und er noch voller Ideale waren. Corsham will die Mörder seines Freundes finden, um Seelenfrieden zu erlangen. Doch damit stellt er sich gegen die Mächtigen Londons. Für seine Familie und ihn geht es jetzt um Tod oder Leben.

 

Vita :

Laura Robinson studierte an der Bristol University Politikwissenschaften und politische Philosophie. 15 Jahre arbeitete sie als Politikerin, bevor sie sich entschloss, das Schreiben in den Mittelpunkt ihres Lebens zu stellen. »Das Blut von London« ist ihr Romandebüt.

In ihrem Debütroman entführt uns die Autorin Laura Robinson ins Jahr 1781. es ist die Hochzeit des Sklavenhandels und dementsprechend sind viele Sklavenschiffe auf den Weltmeeren unterwegs, um immer mehr Sklaven nach Europa zu holen.

So ein Sklavenschiff ist auch die “ Zong“, auf der bei einer Überfahrt über 100 Sklaven über Bord gingen. Man vermutet einen dreisten Versicherungsbetrug. Auf der Grundlage dieser wahren Begebenheit beruht Laura Robinsons Roman.

Unser Protagonist ist der ehrgeizige Harry Corsham, der Dank seiner Fähigkeiten einen Platz im Londoner Parlament so gut wie sicher hat.

Dann erreicht ihn eine schreckliche Nachricht. Sein Freund, der Anwalt Tad Archer ist spurlos verschwunden. Eine Spur führt nach Deptford, wo schliesslich auch die schrecklich zugerichtete Leiche der bedauernswerten Tad gefunden wird.

Da er von der zuständigen Polizei und den Behörden wenig Unterstützung bekommt, beschliesst Harry Corsham, den Fall auf eigene Faust zu untersuchen und zu lösen.

Mit Hilfe von Tads Schwester, Mrs. Amelia Bradstreet, macht sich Harry also an die Arbeit. Er findet heraus, dass Tad wohl einem Versicherungsbetrug auf der Spur war.

Auf dem Sklavenschiff “ Dark Angel “ sind hunderte Sklaven zu Tode gekommen. Tad vermutete, dass hier ein Betrug im grossen Stil abgelaufen ist.

Im Laufe seiner Ermittlungen macht sich Harry immer mehr Feinde und ist seines Lebens nicht mehr sicher.

Wird er den Fall aufklären ?

Laura Robinson hat hier einen unheimnlich spannenden Roman verfasst, der teils auf wahren Begebenheiten beruht. Man fiebert unentwegt mit Harry Corsham mit, gerade wenn er den falschen Leuten vertraut und somit in große Gefahr gerät.

Auch ist der Sklavenhandel in Großbritannien ein großes Thema des Buches, welches ich separat noch näher verfolgen werde.

Die düstere und unheimliche Atmosphäre des späten 18.Jahrhunderts in London hat die Autorin großartig eingefangen und somit das Buch für mich zu einem absoluten Lesegenuss gemacht.

Die Beschreibungen der Personen und Örtlichkeiten sind sehr plastisch und realistisch dargestellt, also Kopfkino vom Feinsten.

Für Liebhaber von sehr gut recherchierten historischen Romanen eine absolute Leseempfehlung.

Vor allem der für mich völlig überraschende und unerwartete Schluß hat mich von dem Buch restlos überzeugt. So muss ein guter Roman geschrieben sein.

Ich freue mich schon sehr auf weitere Bücher dieser talentierten Autorin.

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Rezension : Lieblingskind von C.J.Tudor

Lieblingskind: Thriller

Titel : Lieblingskind

Autor : C.J.Tudor

Verlag : Goldmann ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Eines Nachts verschwand seine geliebte Annie. Aus ihrem eigenen Bett. Das ganze Dorf hat sie gesucht, überall. Alle haben das Schlimmste befürchtet. Und dann, wie durch ein Wunder, kehrte sie vierundzwanzig Stunden später zurück. Aber sie konnte – oder wollte – nicht sagen, was ihr zugestoßen war. Und auch er konnte es sich nicht erklären. Er wusste nur, dass sie nicht mehr dieselbe war. Nicht mehr seine Annie. Und er bekam Angst – mörderische Angst vor seiner eigenen kleinen Schwester …

Beklemmend, unheimlich und Atem beraubend spannend – der neue Thriller von C.J. Tudor.

 

Vita :

C.J. Tudor wuchs auf in Nottingham, wo sie auch heute mit ihrem Lebensgefährten und ihrer kleinen Tochter lebt. Im Lauf der Jahre hatte sie eine Vielzahl von Jobs, unter anderem als Synchronsprecherin, Werbetexterin, TV-Moderatorin und Dogwalkerin. Ihr erster Thriller „Der Kreidemann“, ebenfalls im Goldmann Verlag erschienen, sorgte international für Furore und wurde in 40 Länder verkauft.

Mit ihrem Erstlingsroman “ Der Kreidemann “ hat mich C.J.Tudor ja schon von ihren schriftstellerischen Qualitäten überzeugt und deshalb musste ihr zweites Buch natürlich auch direkt bei mir einziehen.

Diesmal muss ich dem Verlag für die tolle Covergestaltung ein Riesenkompliment aussprechen. Es sieht einfach toll aus und macht direkt Lust auf die Geschichte.

Worum geht es ?

Unser Protagonist Joe Thorne kehrt nach langer Zeit in seinen Heimatort Arnhill zurück. Dort ist vor ca.25 Jahren seine kleine Schwester Annie für 24 Stunden verschwunden und unter mysteriösen Umständen wieder aufgetaucht.

Seitdem war Annie in ihrem Wesen völlig verändert und kaum mehr als Joe` s kleine Schwester zu erkennen. Zudem schien ein absonderlicher Geruch von ihr auszugehen.

Nun hat Joe eine merkwürdige E-Mail erhalten, in der ein unbekannter Schreiber erklärt, er wüsste, was damals geschehen ist. Ausserdem scheinen sich die unerklärlichen Vorgänge von damals zu wiederholen.

Stante pede macht sich Joe in seinen verhassten Heimatort Arnhill auf, um endlich das Geheimnis um seine geliebte Annie zu lüften. Er bewirbt sich um die vakante Lehrerstelle in seiner alten Schule und fängt an, sich in Arnhill häuslich niederzulassen.

Leider sind ihm dort nicht alle Bewohner wohlgesonnen und eine sehr gefährliche und brutale Geldeintreiberin macht Joe zusätzlich das Leben schwer.

Nur in seiner Lehrerkollegin Beth scheint er so etwas ähnliches wie eine Vertraute zu haben.

Wir lernen Joe als eine Person mit einer bewegten Vergangenheit kennen. Geprägt durch seinen alkoholkranken Vater wird er zum Spieler, verliert immer wieder seine Arbeit und versinkt immer mehr in der Schuldenfalle. Zudem scheint er es mit der Wahrheit nicht ganz so genau zu nehmen.

In Rückblicken nimmt uns die Autorin mit ins Jahr 1992. Es ist das Jahr in dem Annie verschwand. Wir erfahren häppchenweise immer mehr Teile der schrecklichen Wahrheit, die mich manchmal wirklich schaudern liessen.

Ohne zuviel zu verraten, möchte ich aber anmerken, dass mich das Buch gegen Ende stark an “ Friedhof der Kuscheltiere “ von Stephen King erinnert hat. Das war aber nur marginal und tat meinem Lesevergnügen und der Spannung keinen Abbruch.

Vor allem die Stimmung in Arnhill hat die Autorin richtig gut gezeichnet. Für mich war dieses Dorf ein Ort, den ich strikt meiden würde und auf gar keinen Fall hinziehen würde.

Das Ende hätte ich mir vielleicht etwas detaillierter ausgearbeitet gewünscht, aber so bleibt mehr Raum für eigene Spekulationen.

Durch die rasanten Zeitenwechsel bleibt der Spannungsbogen konstant hoch und die Seiten fliegen nur so dahin.

Durch einige geschickt eingeflochtene Plottwists hat mich die Autorin sogar dazu gebracht, das Buch in zwei Tagen durchzusuchten, da ich unbedingt wissen wollte, was mit Annie geschehen ist.

Mir hat das Buch richtig gut gefallen und ich bin schon auf weitere Geschichten von C.J.Tudor gespannt.

Ich vergebe natürlich die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Rezension : Der Kinderflüsterer von Alex North

Der Kinderflüsterer: Roman

Titel : Der Kinderflüsterer

Autor : Alex North

Verlag : Blanvalet ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Nach dem plötzlichen Tod seiner geliebten Frau will Tom Kennedy mit seinem kleinen Sohn Jake neu anfangen. Ein neuer Start, ein neues Haus, eine neue Stadt – Featherbank. Doch der beschauliche Ort hat eine düstere Vergangenheit. Vor zwanzig Jahren wurden in Featherbank fünf Kinder entführt und getötet. Der Mörder wurde unter dem Namen »Kinderflüsterer« bekannt und schließlich gefasst.
Die alten Geschichten interessieren Tom und Jake nicht. Als jedoch ein kleiner Junge verschwindet, machen Gerüchte die Runde, dass der Täter von damals einen Komplizen gehabt habe. Und Jake beginnt, sich merkwürdig zu benehmen. Er sagt, er höre ein Flüstern an seinem Fenster …

 

Vita :

Alex North, geboren und aufgewachsen in Leeds, England, studierte Philosophie und arbeitete nach seinem Abschluss an der Fakultät für Soziologie und Sozialpolitik. Insgeheim hegte er aber immer den Wunsch zu schreiben. Auf die Idee zu seinem Roman »Der Kinderflüsterer« brachte ihn ein merkwürdiger Ausspruch seines kleines Sohnes, der sagte, er wolle mit einem »Jungen im Boden« spielen. Alex North lebt bis heute in seiner Heimatstadt Leeds, inzwischen mit seiner Frau, dem gemeinsamen Sohn und zwei Katzen.

 

Die Hauptprotagonisten in diesem Buch sind Tom Kennedy und sein kleiner Sohn Jake. Nach dem Tod seiner Frau wollen die beiden in der kleinen Stadt Featherbank neu anfangen und endlich zur Ruhe kommen.

Nach und nach erfahren die beiden, dass der Ort eine dunkle Vergangenheit hat. Vor etwa zwanzig Jahren sind in Featherbank kleine Kinder entführt und ermordet worden.

Den Täter, den die Polizei auch später gefasst und verurteilt hat, nannte man den Kinderflüsterer. Frank Carter sitzt seitdem im Gefängnis.

Parallel dazu lernen wir den Ermittler Pete Willis kennen, der damals die Ermittlungen geleitet hat und zur Verhaftung von Carter mit beigetragen hat.

Seitdem besucht er Carter regelmässig im Gefängnis, um Informationen über das Verschwinden von Tony Smith zu erhalten. Diese Verbrechen schreibt er ebenfalls Carter zu, aber die Leiche des kleinen Jungen wurde nie gefunden.

So beginnt in einem zweiten Erzählstrang das Katz – und Maus-Spiel zwischen Pete Willis und Frank Carter.

Dann verschwindet unvermittelt der kleine Neil Spencer spurlos und es stellt sich heraus, dass er vor seinem Verschwinden ein Flüstern vor seinem Fenster gehört hat. Gibt es etwa nach zwanzig Jahren einen Nachahmungstäter oder gibt es eine andere Erklärung ?

Parallel kommt hinzu, dass plötzlich der kleine Jake ebenfalls ein geheimnisvolles Flüstern zu hören scheint. Gleichzeitig  erscheint ein unheimlicher Mann vor dem Haus der beiden. Dieser scheint in der Garage etwas zu suchen oder eine Verbindung zum Haus zu haben.

Was geht hier vor sich ?

Die Geschichte liest sich von Anfang an sehr spannend. Wir lernen den Witwer Tom Kennedy und seinen Sohn Jake kennen. Tom ist mit seiner Vaterrolle zunächst etwas überfordert und scheint nicht zu seinem Sohn durchzudringen. Auch scheint er über den Tod seiner Frau Rebecca noch nicht hinweggekommen zu sein.

Jake scheint in seiner eigenen Welt zu leben und spricht mit einer imaginären Freundin, die ihn scheinbar vor dem Kinderflüsterer warnen will. Sie bringt ihm einen Kinderreim bei, den Jake auf keine Fall vergessen darf.

Spannung erzeugt der Autor, indem er oft die Erzählperspektive wechselt. Wir erleben die Geschichte aus der Sicht des Vaters, ebenso wie aus Jakes Perspektive.

Dann wechselt der Autor wieder zu Pete Willis und den aktuellen Ermittlungen. Einen kleinen Einblick erhalten wir auch in die Gedanken des Mörders.

Diese Perspektivwechsel und relativ kurz gehaltenen Kapitel steigern natürlich das Tempo und die Spannung wird konstant hoch gehalten.

Der Autor spart auch nicht mit Plottwists und völlig unerwarteten Wendungen, was mir natürlich sehr gut gefallen hat.

Die Grundidee mit dem Kinderflüsterer fand ich toll auch wenn ich relativ früh wusste, wohin die Geschichte steuert. Dies hat aber der Qualität des Buches keinen Abbruch getan.

Für mich war dieses Buch ein rundum gelungener Thriller und ich werde den Autor auf jeden Fall im Auge behalten und bin auf weitere Bücher gespannt.

 

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Rezension : Stranger Things: Suspicious Minds von Gwenda Bond

Titel : Stranger Things : Suspicious Minds

Autor : Gwenda Bond

Verlag : Penguin Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Exklusiv und nur im Buch: Was geschah, bevor die Serienhandlung einsetzt

Sommer 1969: Die Amerikanerin Terry Ives studiert am College, als sie von einem bedeutenden Experiment im Auftrag der Regierung hört. Sie meldet sich als Testperson, aber schon bald muss sie feststellen, dass es sich um keine normale Studie handelt: Unter dem Decknamen MKULTRA werden ihr in einem geheimen Labor bewusstseinsverändernde Substanzen verabreicht. Sie ahnt nicht, dass hinter den Mauern des Hawkins National Laboratory eine Verschwörung lauert, die größer ist, als sie sich je hätte vorstellen können. Doch es gibt jemanden, der ihr dabei helfen kann, das Böse zu besiegen: Ein Mädchen, das im Labor vor der Welt versteckt gehalten wird. Sie hat übermenschliche Kräfte – und eine Zahl anstelle eines Namens: 008 …

Ein Muss für alle Fans. Und für alle, die die Serie noch nicht kennen: Ein extrem spannender Thriller.

 

Vita :

Gwenda Bond ist Autorin vieler Kinder- und Jugendbücher und lebt mit ihrem Mann in Lexington, Kentucky.

 

Ich bin ja bekennender Fan der Netflix-Serie “ Stranger Things“ und deswegen war dieses Buch natürlich ein absolutes Must-Have.

Wir befinden uns im Jahre 1969. Terry und einige weitere Studenten nehmen an einer Studie im Auftrag der Regierung teil. Was es mit dem Hawkins National Laboratory wirklich auf sich hat, bleibt zunächst rätselhaft.

Ebenso undurchsichtig und mysteriös erscheint uns Dr. Brenner, der Leiter der Versuchsreihe. Zu den weiteren Protagonisten zählen Terrys „Mitstreiter“ Alice, Gloria und Ken. Die vier werden schnell Freunde, verstehen sich gut und unterstützen sich, wo immer sie können.

Nach einer gewissen Zeit lernt Terry das Mädchen Kali, auch 8 genannt kennen und muss erkennen, dass die Probleme weitaus grösser sind, als bisher angenommen.

Im Labor werden auch Versuche an kleinen Kindern durchgeführt. Terry schmiedet einen riskanten Plan und es beginnt ein gefährliches Katz und Maus-Spiel zwischen ihr und Dr.Brenner.

Mir hat das Buch und der Handlungsaufbau sehr gut gefallen und ich denke, man kann das Buch auch ohne Kenntnis der Serie lesen.

Die Kapitel sind relativ kurz gehalten, was natürlich die Spannung konstant hoch hält und dem Leser fast keine Atempause gönnt. Man fiebert regelrecht den Seiten entgegen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Terry, die Mutter von Elfie war eine sehr sympathische Protagonistin, ebenso wie ihre Mitstreiter und ich fand die Vorgeschichte zu „Stranger Things“ eine tolle Idee von Gwenda Bond. So bekam ich nochmals mehr Hintergrundinformationen zu meiner Lieblingsserie, was ich natürlich sehr genossen habe.

Mein Kompliment geht auch an die Autorin, die ein Gespür für kleinste Details hat und das Buch mit viel Liebe geschrieben hat.

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Rezension : Die Insel von Steen Langstrup

Titel : Die Insel

Autor : Steen Langstrup

Verlag : Heyne Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Du erwachst in einer paradiesischen Umgebung, auf einer kleinen tropischen Insel. Warmer Sand, Palmen, das glasklare weite Meer vor dir. Wie bist du hierhergekommen? Du fühlst dich nicht gut. Hast Schmerzen. Dann kommt die Erinnerung. Ein Tauchgang. Ihr seid vom Boot abgetrieben worden. Du – und deine Freundin Selina. Du siehst sie, nur wenige Meter entfernt. Sie ist schwer verletzt. Ihr Atem versiegt. Du kannst nichts tun. Sie stirbt in deinen Armen. Es wird Nacht. du bist ganz allein mit einer Toten. Oder?

 

Vita :

Steen Langstrup steht für eine neue Generation junger Horrorautoren, die frisches Blut in das Genre pumpen. Finale wurde in Dänemark als Best Horror Novel of the Year ausgezeichnet, die Verfilmung kommt 2018. Weitere Bücher sind in Vorbereitung.

 

Da ich immer wieder neugierig auf neue und mir unbekannte Autoren bin, habe ich mich schon sehr auf dieses Buch gefreut. Der Klappentext las sich spannend und für mich war das Buch perfekt für die heissen Sommertage zuhause im Garten.

Ohne grosse Einleitung wird man direkt in die Geschichte hineingeworfen. Unser Protagonist Noa befindet sich auf einer abgeschiedenen Insel und hält seine tote Verlobte in den Armen.

Was ist geschehen und wie ist Selina zu Tode gekommen ?

Der Leser taucht Stück für Stück in die Gedankengänge von Noa ein, der herauszufinden versucht, was genau passiert ist.

Ein zweiter Handlungsstrang spielt einen Tag später. Dort erfährt der Leser, dass Noa wegen Mordes verhaftet wurde und ihm die Todesstrafe droht.

Zusammen mit einer Mitarbeiterin der dänischen Botschaft  versucht Noa, das drohende Unheil abzuwenden und zur Aufklärung des Todesfalls beizutragen.

Diese Dialoge werden im Buch mit Bindestrich dargestellt, was für mich am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig war.

Leider fand ich den Protagonisten nicht wirklich sympathisch, sondern schwächlich und labil.

Der Schreibstil war flüssig und ich konnte das Buch zügig und in einem Rutsch durchlesen.

Und nun zu einem grossen Kritikpunkt. Die Geschichte endet bei Seite 233, obwohl das Buch insgesamt 316 Seiten hat. Es beinhaltet noch drei Kurzgeschichten, von denen im Klappentext überhaupt nicht die Rede ist.

Ich mag keine Kurzgeschichten, dementsprechend habe ich sie auch nicht gelesen.

Leider konnte mich die eher dürftige Geschichte nicht recht überzeugen, ebenso wenig wie das Ende.

Ich vergebe hier 3 von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Rezension : Der Pakt – Bis dass der Tod euch scheidet von Michelle Richmond

Titel : Der Pakt – Bis dass der Tod euch scheidet

Autor : Michelle Richmond

Verlag : Diana Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Alice und Jake, ein frisch verheiratetes Ehepaar, jung, gutaussehend, erfolgreich. Zur Hochzeit erhalten sie eine Einladung, dem »Pakt« beizutreten, mit dem Ziel, ihre Ehe glücklich und lebendig zu gestalten. Die Grundregeln klingen vernünftig: Anrufe des Partners immer annehmen. Häufig zusammen verreisen. Geschenke machen. Warum also nicht dabei sein? Doch schon bald ist klar, sie können dem Pakt nicht mehr entkommen, schlimmer noch, die Strafen für Vergehen sind drakonisch. Ein Treueschwur, der zu einem der schlimmsten Albträume wird.

 

Vita :

Michelle Richmonds Thriller »Der Pakt – Bis dass der Tod euch scheidet« wurde in dreißig Sprachen übersetzt und eroberte die »Sunday-Times-Bestsellerliste«, die Filmrechte sicherte sich 20th Century Fox. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in San Francisco.

Jake und Alice erhalten zu ihrer Hochzeit ein merkwürdiges und außergewöhnliches Geschenk. Sie erhalten die Einladung, dem sogenannten Pakt beizutreten.

Dieser Pakt hat es sich zur Aufgabe gemacht, dafür zu sorgen, dass die Ehe von Alice und Jake ewig hält und immer glücklich ist.

Da sich die Versprechungen zu verlockend anhören, um abzulehnen, treten die beiden dem „Club“ bei.

Nach und nach merkt das Ehepaar aber ziemlich schnell, dass nicht alles so ist wie es scheint. Wenn man sich nicht an die Regeln hält, zieht dies strenge Konsequenzen nach sich und austreten kann man natürlich auch nicht.

Für mich hat die Autorin hier ein ganz spannendes Thema angesprochen. Was mich etwas gestört hat, ist die Naivität, mit der Alice und Jake an die ganze Sache herangegangen sind.

Die ganze Geschichte wird aus der Sicht von Jake erzählt und man erlebt als Leser hautnah mit, wie sich die beiden immer mehr ins Unglück manövrieren. Der Pakt hat die absolute Macht und Kontrolle über seine Mitglieder.

Ein für mich spannendes Thema, dessen Potenzial die Autorin meiner Meinung nach nicht zur Gänze ausgeschöpft hat.

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen und so habe ich das Buch fast in einem Rutsch durchgesuchtet.

Das Ende war stimmig, hat mich jedoch auch etwas ratlos zurückgelassen.

Ich bin auf weitere Bücher der Autorin gespannt, denn da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben.

Ich vergebe hier 4 von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.